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BWL - International Buisness

 
 

Hallo zusammen!
Nicht nur das liebliche Taubertal, sondern auch das Jagsttal im Hohenlohekreis kann gleichzeitig mit idyllischer Landschaft und zahlreichen Industrieunternehmen punkten. So ist hier auch die internationale ebm-papst Gruppe mit ihrem Hauptsitz in Mulfingen ansässig.
Die meisten von euch kennen ebm-papst wahrscheinlich nur durch die werbende Buslinie oder als Veranstalter des ebm-papst Marathons in Niedernhall. Wieder andere haben vielleicht schon beim Fußballturnier, dem Hallenmasters, teilgenommen oder sich beim Ferienjob eine goldene Nase verdient.
Als ich 2014 zu meinem Bewerbungsgespräch nach Mulfingen aufbreche, stecke ich noch inmitten der 12. Klasse des Wirtschaftsgymnasiums in Tauberbischofsheim und kenne das Unternehmen nur durch Erzählungen und eigenen Recherchen. Schon bei meiner Ankunft werde ich mit einem breiten Lächeln und einer familiären Atmosphäre aufgenommen. So konnte ebm-papst mich von Beginn an durch seine Aufgeschlossenheit und Menschlichkeit überzeugen.
Der Weltmarktführer für Luft- und Antriebstechnik bietet neben sieben dualen Studiengängen außerdem 12 Ausbildungsberufe an. Zu diesen Studiengängen gehören beispielsweise Wirtschaftsingenieurwesen, Maschinenbau, Elektrotechnik und Wirtschaftsinformatik. Ausgebildet werden Industriekaufleute, Produktdesigner aber auch Fachinformatiker, Mechatroniker und vieles mehr.
Ich selbst studiere im vierten Semester BWL - International Business mit der Fachrichtung Innovation und Technik an der DHBW in Bad Mergentheim. Gewählt habe ich den Studiengang, um mein betriebswirtschaftliches Wissen mit meiner Leidenschaft zu Sprachen und Kultur zu verbinden. Das Duale Studium ist zwar anspruchsvoll, es ermöglicht jungen Menschen durch den Verdienst allerdings einen gewissen Grad an Freiheit und vor allem Selbstständigkeit.


Durch meinen breit gefächerten Studiengang wurde ich in den Praxisphasen bereits in sehr unterschiedlichen Abteilungen eingesetzt. In der Logistik durfte ich Aufgaben der Zollabwicklung übernehmen, im Bereich des After Sales unterstützte bei der Abwicklung von Reklamationen aus dem Ausland und aktuell organisiere ich im Personalwesen internationale Workshops für Führungskräfte.
Was mich zu Beginn des Studiums beunruhigte, waren hauptsächlich die englische Vorlesungssprache und der technische Inhalt. Diese Sorgen erwiesen sich jedoch als ungerechtfertigt. In den kleinen Vorlesungskursen wird „bei null“ begonnen, um alle Studenten auf dasselbe Level zu bringen. Zudem sind Fragen und Diskussionen jederzeit erwünscht. Ebm-papst bot außerdem die Möglichkeit, Basiswissen zum Thema Metall- und Elektrotechnik zu sammeln. Hierzu verbringen Studenten und Azubis zu Beginn einige Wochen in der Lehrwerkstatt. So führen die Professoren und auch der Arbeitgeber selbst einen Schritt für Schritt an diese neuen Herausforderungen heran.


Bis heute überzeugen mich vor allem die Praxisnähe und der internationale Bezug des Studiengangs. Bevor ich in einer Abteilung eintraf konnte ich bereits bei einigen Fachthemen mitreden und musste so nicht den berühmten Kopfsprung in unbekanntes Gewässer riskieren. Auch meine technische Fachrichtung erleichterte mir den Einstieg in so manche Abteilungen, in denen dieses Fachwissen vorausgesetzt wurde.
Im vergangenen Semester konnte ich außerdem die Chance nutzen und ein dreimonatiges Auslandssemester an dem Mahidol University International College in Bangkok, Thailand absolvieren. Diese unvergessliche Zeit war zwar auch auf das Studieren, viel mehr aber auf das Reisen und Erkunden anderer Kulturen ausgelegt. Von ebm-papst wurde ich während meines Aufenthalts dabei sowohl finanziell als auch mental unterstützt. Als nächstes Ziel steht nun ein Besuch in einer der ausländischen Niederlassungen an.

Artikel von Samantha Ziegler

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