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"Was ist morgen?"

Wir waren bei der Vorstellungsveranstaltung des Projekts "Was ist morgen?" dabei und erklären euch worum es in diesem Projekt geht und wie der Vormittag so ablief.

 
 

Am 11.11.2016 fing nicht nur offiziell die Faschingszeit an, sondern war an diesem Tag auch die Vorstellungsveranstaltung von dem Projekt „Was ist morgen?“.
Das Projekt wird von WIR macht Schule gefördert und setzt sich für nachhaltiges Agieren in der Schule ein.
Die Leitung des Projekts besteht aus einem Schülerorganisationsteam von Schülerinnen der Klassen 10-12 des Immanuel-Kant-Gymnasiums in Leinfelden-Echterdingen, welche unterstützt werden von den Verbindungslehrern der SMV und der Schulleitung.

Darüber hinaus konnte sich auch Roland Klenk, der Oberbürgermeister von Leinfelden-Echterdingen, für das Projekt begeistern und gab an diesem Tag sogar bekannt, dass er den Mädchen 100 Euro zur Verfügung stellt, damit sie sich für die Arbeit des Projekts belohnen können.

Am Anfang der Veranstaltung wurde kurz die Definition von Nachhaltigkeit vorgeführt, an welcher sich die Mädchen orientiert haben. Sie möchten sich dafür einsetzen, dass man für diese und für die nächste Generation nachhaltig agiert.

Um dieses Projekt überhaupt zu verwirklichen, besuchten die Mädchen den Landesschülerkongress in Karlsruhe und das Seminar zu Projektmanagement von WIR macht Schule.

Das Projekt beinhaltet einfache Maßnahmen um den Energieverbrauch einzusparen, wie zum Beispiel das Licht auszumachen, wenn man den Raum verlässt oder das Fenster zuzumachen, wenn die Heizung an ist. Außerdem führen sie dreigeteilte Wertstoffbehälter und einen Leerungsplan ein. In jeder Klasse gibt es dann auch Umweltbeauftragte, welche ein Vorbild für die anderen Schüler sein sollen und somit die Schule irgendwann gemeinsam ein Vorbild für alle sein kann. (Auch auf die Kooperation der Eltern wird gehofft.)

Ein konkretes Ziel der Schülerinnen ist es auch 3% des Stromverbrauchs einzusparen, was umgerechnet ca. 600 Euro sind, welche sie dann für die weitere Verwirklichung ihres Projekts investieren würden. Abgesehen von dem Ziel des Einsparens von Strom an der Schule, der Einführung des Müll-Trennungssystem und somit der Einsparung der Restmülltonne, legen die Mädchen großen Wert darauf, dass durch selbständige Organisation der Schüler das Projekt gemeinsam durchgeführt wird und somit alle ein Teil zur Besserung der Umwelt beitragen.

Um die Schüler schon vorher auf das Projekt aufmerksam zu machen, hängen in der ganzen Schule Plakate mit Überlegungsanstößen zum Thema Stromverbrauch, auf welchen im Hintergrund das Logo des Projekts zu sehen ist. Anschließend wird die Vorstellungsveranstaltung, welche auf Video aufgenommen wurde, den Schülern gezeigt und somit das Projekt verständlich gemacht. Es folgen Messungen von dem Energieverbrauch, die Auswertung davon und auch Belohnungen, welche als Anreiz für eine AG, im Sinne des Projekts, dienen sollen.

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