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Mein Jahr in den USA

Mein Jahr in den USA

Oft hat man ein wenig Angst von seiner gewohnten Umgebung ein Jahr getrennt zu leben und auf neue, unbekannte und fremde Dinge zu stoßen. So ging es auch Franziska, die die Chance bekam, für ein Jahr die USA, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, zu entdecken. Eine Zeit, die für sie unvergessen bleibt.

 
 

Ich kann es noch gar nicht glauben, wie schnell die Zeit vergeht. War es nicht erst vorgestern, dass ich mich von meiner Familie, Freunden und Bekannten verabschiedet habe, um in das größte Abenteuer meines bisherigen Lebens zu starten? Noch immer spüre ich ein Kribbeln in der Magengegend, wenn ich an den Moment am Flughafen denke. Der Moment, als ich ins Flugzeug stieg, um ein Austauschjahr in den Vereinigten Staaten von Amerika zu verbringen.

Schon drei Monate vorher hatte AFS mir mitgeteilt, dass ich in Chicago wohnen und zur Schule gehen werde. Natürlich war ich sehr aufgeregt, denn ich wusste nicht, wie ich den Schritt vom kleinen Dorf in die Großstadt verkraften würde. Aber meine Zweifel wurden bald zerschlagen. Meine Gastfamilie, bestehend aus Vater Jim, Mutter Kati und den beiden 16- und 19- jährigen Söhnen Nicholas und Jackson, begrüßten mich mit offenen Armen. Nicht zuletzt bei ihnen muss ich mich für das Gelingen meines Austauschjahres bedanken. Sie gaben mir Einblick in ihr Familienleben, zeigten mir viel von der Stadt und von verschiedenen Teilen Nordamerikas und machten mich zu einem Teil ihrer Familie.

Abenteuer Amerika - in der Lincoln Park High School

Nach vier Wochen in den Staaten begann für mich die Schule. Das Abenteuer Amerika sollte nun endlich richtig beginnen. Ich ging aufdie Lincoln Park High School - 2.500 Schüler, groß, laut, inmitten der großen Stadt, Leute aus allen Teilen der Welt. Kurz gesagt: das volle Kontrastprogramm zu meiner kleinen, ruhigen Schule in Deutschland. Trotz anfänglicher Orientierungslosigkeit im großen Schulhaus lebte ich mich schnell ein und fand Anschluss.

Viele Highlights

Ja, es gab viele Highlights in meinem Austauschjahr: Thanksgiving, Weihnachten in Vail, Neujahr mit den anderen AFS-Austauschschülern in Chicago, meine Überraschungsgeburtstagsparty mit meinen Freunden für die meine Gasteltern extra eine Karaokemaschine besorgt hatten, die Chicago Bulls live zu sehen, die Reise nach Las Vegas und San Francisco ... Aber das alles ist nicht das, was ein Austauschjahr so wertvoll macht. Ja natürlich, es gehört dazu. Aber es ist nicht alles. Hauptsächlich besteht ein High School Jahr doch aus vielen kleinen Alltagssituationen, Gesprächen, Gesten durch die man so viel vom anderen Land lernt. Und ich bin so dankbar, dass ich so viel lernen durfte.

Zwei verschiedene Welten

Nun bin ich schon wieder zu Hause. Manchmal kommt es mir vor, als würde ich in zwei verschiedenen Welten leben. So viel habe ich vom Land gesehen, so viele neue Erfahrungen gesammelt, neue Leute und Kulturen kennen gelernt, Freunde aus aller Welt gewonnen, und nicht zuletzt mein Englisch sehr verbessert. Ich bin so dankbar, dass mir das alles durch das Parlamentarische Patenschaftsprogramm und meiner Patin Veronika Bellmann ermöglicht wurde.

Weiterführende Links

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Der Franzose prahlt mit seinem berühmten „savoir vivre", die Italiener leben „la dolce vita" und in die spanische Kultur ist die allmittägliche Siesta fest integriert. Wir Deutschen gelten hingegen gemeinhin als hektische Spaßbremsen, die vom schönen Leben keine Ahnung haben. Sind wir wirklich so? Nein, sagen die thema-Autoren, und liefern uns Kostproben aus ihrem Leben. Genuss und schöne Momente - das ist extra lebensfreude.

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