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Mitmachen Ehrensache: Botschafter Staatsgäste im Kultusministerium

Mitmachen Ehrensache: Botschafter Staatsgäste im Kultusministerium

Jugendliche arbeiten am 5. Dezember, dem Internationalen Tag des Ehrenamts, und verzichten zugunsten ausgewählter sozialer Projekte auf ihren Lohn – so einfach und gleichzeitig erfolgreich ist das Konzept von „Mitmachen Ehrensache“. Im Jahr 2007 haben 6522 Jugendliche an der Aktion teilgenommen und gemeinsam 151.697 Euro erwirtschaftet. Grund genug für Kultusstaatssekretär Georg Wacker, Botschafter der Aktion im Neuen Schloss in Stuttgart zu empfangen.

 
 

„Bitte verstehen Sie dieses nette Ambiente als einen Staatsempfang“, begrüßte Georg Wacker, Kultusstaatssekretär und Ehrenamtbeauftragter der Landesregierung, die Botschafter von „Mitmachen Ehrensache“ im Neuen Schloss in Stuttgart. „Sie verkörpern Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement“, lobte er.

Botschafter werben für die Aktion

400 Botschafter sind mittlerweile für Mitmachen Ehrensache aktiv. Zu ihren Aufgaben gehört vor allem das Werben für die gute Sache: Die Jugendlichen gehen in Schulklassen und stellen die Aktion vor. Sie sind Ansprechpartner, verteilen Flyer und hängen Poster auf, um möglichst viele Mitschüler von dem Konzept zu überzeugen und zum Mitmachen zu bewegen. Zusätzlich unterstützen sie die regionalen Aktionsbüros bei der Organisation und helfen bei Veranstaltungen wie zum Beispiel der Danke-Party mit.

Somit sind die Botschafter zu einem wesentlichen Teil für den großen Erfolg von Mitmachen Ehrensache verantwortlich. Im Jahr 2000 startete die Aktion mit 1000 Jugendlichen in Stuttgart. Mittlerweile beteiligen sich 21 Stadt- und Landkreise und im Jahr 2007 haben 6522 Jugendliche aus 415 Schulen bei 3795 Arbeitgebern für den guten Zweck gejobbt. Das stolze Ergebnis: 151.697 Euro.

Nur Gewinner

Mitmachen Ehrensache besticht durch die Tatsache, dass alle Seiten Gewinner sind:  Die Jugendlichen erhalten Einblicke in spannende Berufsfelder, die Schulen schaffen eine Lebensweltbezug und die Arbeitgeber lernen engagierte Jugendliche kennen, aus denen vielleicht zukünftige Praktikanten, Ferienjobber oder Azubis werden können. Sieghard Kelle kann dem nur zustimmen: „Ich finde, ehrenamtliches Engagement müsste Teil des Bildungsplans sein“, so der Geschäftsführer der Stuttgarter Jugendhaus Gesellschaft, die neben der Jugendstiftung Baden-Württemberg Träger der Aktion ist.

Das Ziel für die Zukunft lautet natürlich: noch weiter wachsen. Wenn die Zahlen steigen wie bisher, wird der Sitzungssaal des Neuen Schlosses für die Empfänge bald zu klein sein. Georg Wacker freut sich schon darauf, die Beteiligten nächstes Jahr im Weißen Saal des Neuen Schlosses zu empfangen. Außerdem möchte Wacker im Frühjahr 2009 besonders engagierte und vorbildliche Aktionsbüros, Arbeitgeber, Botschafterteams und die Schule mit den anteilig meisten Teilnehmern auszeichnen. „Legt euch ins Zeug!“, spornte Gabi Kircher, die das Aktionsbüro Stuttgart leitet, alle Beteiligten an.

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