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Mein Schrei

Mein Schrei

Anfang September 2008 startete der SWR den "Schrei", ein riesiges Musikprojekt für junge Musiker, hunderte Jugendliche von Lörrach bis nach Karlsruhe nahmen teil. Natürlich waren auch eine Menge Freiburger mit am Start, unter ihnen Tabea Quitzsch. Uns berichtet sie, wie es ihr bei dem ehrgeizigen Projekt erging, warum sie fast hingeschmissen hätte und warum sie am Ende doch geblieben ist.

 
 

Unterstützung von professionellen Musikern

Mein Name ist Tabea, ich bin 15 Jahre alt und spiele seit vier Jahren Querflöte. Ich habe über meine Mutter von dem Projekt "Der Schrei" erfahren, angemeldet habe ich mich jedoch erst, als ein paar aus meiner Klasse sich darüber unterhalten haben. Vor allen Dingen hat mich die Möglichkeit gereizt, mit professionellen Musikern gemeinsam aufzutreten – begleitet wurde das Projekt schließlich vom SWR-Sinfonieorchester.

Beim ersten Treffen im Freiburger E-Werk war alles recht locker, wir lernten uns kennen und wurden in Gruppen eingeteilt – ich entschied mich für die Rap-Gruppe. Darauf folgten einige Jam-Sessions und wir erarbeiteten einen eigenen Song, den wir den anderen Gruppen auf verschiedenen Treffen vorgespielt haben. Das alles war zwar ganz interessant, aber wir hatten bei den Vorführungen zu wenig Zeit und ich war auch nicht besonders glücklich in meinem Team, da ich fand, dass ich mit der Querflöte nicht so gut hineinpasste. Mit dem Gedanken, mich bis zur Aufführung durchbeißen zu wollen, bin ich dann doch geblieben.

Ich bin wieder dabei

In der folgenden Arbeitsphase hätte ich dann aber fast hingeschmissen: Wir hatten lediglich eine Vorgabe, nämlich zu Beethovens Fünfter etwas auszuarbeiten – ich war enttäuscht. Wir hatten bis hier echt selber etwas auf die Beine gestellt, das wurde jetzt einfach ignoriert. In dieser Phase entschieden sich daher viele, das Projekt zu verlassen. Ich hatte aber immer noch die Aufführungen im Kopf, also blieb ich. Im Mai bin ich dann in die Improvisationsgruppe gewechselt, dort war immerhin noch Raum für eigene Konzepte gegeben.

Am 20. Juni war dann Premiere im ausverkauften Freiburger Konzerthaus: Am Ende tosender Applaus und ich war total glücklich, dass ich diese lange Zeit durchgehalten und so etwas Großes mit auf die Bühne gebracht habe. Ich habe viel aus dem Projekt gelernt und es gab auch Momente, in denen es mir sehr viel Spaß gemacht hat, etwa die Aufführungen. Als aber das Konzept auf den Tisch kam, war ich enttäuscht, weil wir Jugendlichen nicht viel von unseren Ideen einbringen konnten. Im November stieg das Nachtreffen im Konzerthaus Freiburg. An diesem Tag wurde der SWR Jugendclub mit dem Namen "So-Youth" gegründet. Jeder der mitmachen will, kann sich kostenlos anmelden. Auch im Rahmen dieses Projekts soll wieder etwas entstehen, das am Ende in großem Rahmen aufgeführt wird – ich bin wieder dabei.

Weiterführende Links

im Jugendnetz:

im weiteren WWW:

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Wer mit uns auf Entdeckungsreise gehen will, ist hier genau richtig, beim extra unterwegs.

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