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extra film: Die Ludwigsburger Filmakademie

extra film: Die Ludwigsburger Filmakademie

Wie wird man eigentlich Regisseur? Und was kann man mit einem guten Film bewirken? Schüler des Otto-Hahn-Gymnasiums interviewten Studenten der Ludwigsburger Filmakademie, eine der bedeutendsten Filmhochschulen in Deutschland.

 
 

Auf unsere Frage ob die Studenten schon immer in der Filmindustrie arbeiten wollten, antwortete eine überwältigende Menge mit „Ja“. Davor wollte einer der Befragten zwar Zauberer werden, aber er entschied sich dann doch für einen „normalen“ Beruf.

Gutes Abitur und praktische Erfahrung

Während des Studiums bekommen die Studenten der Filmakademie Ludwigsburg einen Einblick in alle Bereiche des Films. Ein Student, der „Filmschnitt“ studiert, schreibt zum Beispiel auch Drehbücher und übernimmt die Regie bei Projekten. Das ist wichtig, da ein gutes Teamwork am Set später unabdingbar ist. Des Weiteren müssen auch einige Voraussetzungen erfüllt werden: Bewerber brauchen ein akzeptables Abitur, sowie ein Jahr praktische Erfahrung, wenn möglich schon im Filmgeschäft.
Auf die Frage, ob es den Studenten an der Hochschule gefalle, antworteten sie, obwohl sie schön länger dort studieren und der Anfangsenthusiasmus zum Teil verflogen sei, dass sie sich jederzeit wieder für die Filmhochschule entscheiden würden.

Keine Belehrung

„Glaubt ihr daran, mit euren Filmen etwas bewirken zu können?“ Auf diese Frage bekamen wir eine beinahe philosophische Antwort von einem Studenten:
„Will ich das? Nein. Wenn die Leute auch nur die Minuten im Film dabei bleiben und der Film sie berührt und anspricht ist schon ein großer Schritt getan. Der Rest passiert teilweise von selbst. Filme als Botschaft finde ich im Übrigen nicht ganz einwandfrei. Eine eigene Haltung ist wichtig, aber keine Belehrung. So kann sich jeder selbst denken, wie er dazu steht. Das finde ich besser!“

Medientrubel?

Noch stehen die jungen Filmemacher am Anfang ihrer Karriere. Aber wie werden sie einmal mit dem Medientrubel umgehen, dem große Regisseure wie Steven Spielberg ausgesetzt sind?
„Fragen Sie mich das noch mal, wenn ich Ihn habe.“, antwortet Andreas, einer der Studenten. „Tatsächlich stehen Regisseure viel weniger im Rampenlicht als Schauspieler. Ich hoffe vor allem, dass ich dem Stress gewachsen bin, wenn an einem Projekt mal mehrere Millionen Euro hängen!“
Alles in allem klingt das nach einem sehr interessanten aber auch stressigen Job, der nicht für jedermann geeignet ist. Wir bedanken uns bei den zahlreichen Studenten, die sich Zeit für uns genommen haben und unsere Fragen beantworteten.

Dieser Artikel entstand im Rahmen des Projektes "thema macht Schule" der Klasse 10c am Otto-Hahn-Gymnasium in Ludwigsburg.

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