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"Erfolg beginnt mit der richtigen Entscheidung"

"Erfolg beginnt mit der richtigen Entscheidung"

"Erfolg beginnt mit der richtigen Entscheidung - Wie finde ich heraus, welcher Beruf zu mir passt?" So lautet der Titel für die Eröffnungstalkrunde auf der Berufs- und Studienmesse EINSTIEG. Was will ich nach der Schule machen, wie soll ich mich entscheiden? Mit den Fragen beschäftigt sich jeder Schulabgänger früher oder später. Die Experten auf dem Podium machen Mut. thema-Redakteurin Meike hat zugehört und mitgeschrieben.

 
 

"Ich würde mich an ihrer Stelle erstmal erschlagen fühlen von den vielen Optionen", sagt Ingo Zenker, Leiter der Arbeitsagentur für Arbeit in Karlsruhe zu Beginn der Talkrunde. In der Tat muss man sich auf der Messe zunächst einmal einen Überblick beschaffen. Aber zum Glück gibt es die Programmhefte mit Messeplan. "Mit denen geht es eigentlich ganz gut", meint Tobias (17). Ingo Zenker macht den jungen Menschen Mut: "Alle brauchen Nachwuchskräfte, alle brauchen Sie! Ich würde ihre Entscheidung nicht marktorientiert treffen. Doch da mischt sich Professor Dr.-Ing. Jürgen Becker vom Institut für Technologie in Karlsruhe ein: "In der Ingenieursbranche wird man nachhaltig eine Nachfrage haben."

Doppelter Jahrgang = weniger Ausbildungsplätze?

"Wir sind gut gewappnet für den doppelten Abiturjahrgang", sagt Jürgen Becker. "Wir haben etwa 1000 neue Studienplätze geschaffen." Auch Alfons Moritz (IHK Karlsruhe) betont: "Die Ausbildungschancen sind besser denn je. Vor allem IT hat Zukunft, IT hat Ausbildungsplätze." Er plädiert dafür, erst eine Ausbildung zu machen und dann zu studieren, weil "die Chancen einfach gerade so gut sind. Wir versprechen jedem der möchte einen Ausbildungsplatz." Ein gewagtes Versprechen. Mit den Projekt "Wirtschaft macht Schule" vermitteln sie kooperierende Unternehmen für Schulen, die dann der erste Ansprechpartner für die Aubildung sein sollen.

Zu viele Optionen

Es ist ganz wichtig mit den Menschen zu sprechen, die den Beruf schon ausüben, darin sind sich alle einig. "Suchen Sie den Kontakt, setzen Sie sich in Vorlesungen rein", rät Jürgen Becker. Auch Ingo Zenker stimmt zu: "Das Problem sind nicht die Informationen, aber Sie müssen die Informationen strukturieren." Bei der Arbeitsagentur finden sich hier Experten. Es werden Gruppeninformationstage, Berufsgespräche und Studientests angeboten. Immer wieder weist der Leiter der Agentur für Arbeit in Karlsruhe darauf hin, das Angebot zu nutzen.

Wie muss ich sein?

Man solle sich Fragen, was man gut könne, sagt Ingo Zenker. "Wenn ich an meinen Schwächen arbeite, werde ich immer nur mittelmäßig sein. Wenn ich aber an meinen Stärken arbeite, habe ich die Chance, richtig gut zu sein." "Zeigen Sie Neugier, Offenheit und bewahren Sie sich einen fragenden Geist", ergänzt Jürgen Becker.

Ist das denn richtig?

Wie soll ich mich nur entscheiden, das ist die Frage. Ingo Zenker sagt: "Haben Sie keine Angst, sich falsch zu entscheiden. Es gibt nicht DIE richtige Entscheidung. Sie können sich immer noch einmal umentscheiden, aber dann müssen Sie auch gerade zum Ziel laufen." Einen Tipp hat Jürgen Becker aber: "Denken Sie weiter. Wer länger forschen will, vielleicht sogar einen Doktortitel bekommen will, der sollte an die Universität gehen. Wer aber nach dem Bachelormöglichst schnell in die Industrie möchte, der ist an einer Fachhochschule gut aufgehoben.

Weitere Messetermine:

13. und 14. Mai 2011 Messe Frankfurt
16. und 17. September 2011 Messe Berlin
23. und 24. September 2011 Messe Dortmund
18. und 19. November 2011 Messe München
10. und 11. Februar 2012 Messe Köln

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