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Karrierehindernis Facebook

Karrierehindernis Facebook

Hast du schon die Fotos von der letzten Party auf Facebook hochgeladen? Für dich und deine Freunde ist es sicherlich sehr lustig, die Bilder noch einmal zu sehen und zu kommentieren: "Ah, wie betrunken ich da war...". Was diese Bilder für Konsequenzen haben können, erzählt Patricia Haberkorn.

 
 

Eine Freundin lud mich per E-Mail zu Facebook ein. Unter der Einladung waren Leute angezeigt, die ich vielleicht kennen könnte. Das Erschreckende: Ich kannte wirklich alle diese Leute, obwohl die Freundin, von der die Einladung stammte, die Personen nicht kannte. Urlaubsbekannte, ehemalige Klassenkameraden und Freunde wurden aufgelistet, ohne dass das soziale Netzwerk von mir zuvor mit persönlichen Informationen gefüttert wurde.

Du im Netz

Da stellte ich mir dann doch die Frage, wie viel das Internet wirklich von mir weiß. Die Bekannten ordnete mir das Netzwerk durch die für angemeldete User mögliche Form der Durchsuchung der E-Mail-Adressliste zu. Aber was kann das Netzwerk allgemein mit persönlichen Daten anfangen?

Generation Internet

Immer häufiger liest man in den Zeitungen von Datenmissbrauch bei sozialen Netzwerken. Ob SchülerVZ, Facebook oder Wer-kennt-Wen - eigentlich ist fast jeder von uns irgendwo angemeldet, schließlich handelt es sich bei uns um die „Generation Internet“. Doch welche Folgen sich durch unsere Mitgliedschaft wirklich ergeben können, ist den meisten vermutlich nicht bewusst.

Die Bewerbung reicht nicht

Viele Unternehmen googlen ihre Bewerber mittlerweile und kontrollieren die Einträge im Netz. Fotos, auf denen man betrunken oder leicht bekleidet ist, erwecken da selbstverständlich keinen guten ersten Eindruck. Die Chance zum Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden ist also gleich Null.

Das Internet vergisst nichts

Nun könnte man natürlich sagen, dass man die Fotos rechtzeitig rausnimmt - aber das Internet vergisst nichts. Was es einmal gesehen hat, rückt es so schnell nicht wieder raus. So stimmt man beim Hochladen eines Bildes in Facebook etwa zu, dass das Netzwerk das dauerhafte Nutzungsrecht am Foto erhält.

In ein paar Jahren...

Die spätere Karriere kann also tatsächlich aufgrund von „Jugendsünden“ gefährdet sein, da dauerhaft unter Umständen auch lebenslang bedeuten kann. Häufig werden von den Betreibern Kopien angefertigt, es spielt also keine Rolle, ob das Originalfoto noch online ist. Es gilt also, sich vor dem Hochladen eines Bildes zu überlegen, ob man das Foto wirklich auch noch in einigen Jahren ins Internet stellen würde.

 

Ein Artikel aus "Financial t('a)ime", Schülerzeitung der Kaufmännischen Schule (mit Wirtschaftsgymnasium) Tauberbischofsheim.

Weiterführende Links

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