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extra utopien: Was will ich werden?

extra utopien: Was will ich werden?

Von Beruf Pirat: Eine utopische Idee? „Nicht ganz“, findet unsere Autorin Alina Ullmann. In Hamburg werden beispielsweise Kurse angeboten, die Seeleuten den Umgang mit der Piratenabwehr beibringen. Nichts für dich? Für diesen Fall hat Alina einige Websites parat, die dich deinem Traumberuf vielleicht ein Stück näher bringen.

 
 
Ich stehe am Rande einer Brücke und frage mich, wie es wäre zu springen. Mich einfach fallen zu lassen und nicht an morgen denken zu müssen. Die Gedanken in Tiefen abschweifen und fallen zu lassen, ohne je hart auf dem Boden aufzukommen. Ohne solch einen Aufprall je erleben zu müssen. Wie wäre das? Utopisch? Vielleicht, denn Utopien sind Wunschvorstellungen, die als unausführbar im Lexikon gehandelt werden. Visionen, die sich dadurch auszeichnen, das sie aufgrund des jeweiligen Hintergrundes nicht realisierbar sind. Soweit die Theorie. Doch müssen wir auch unsere beruflichen Träume so schnell aufgeben, wenn sie unnahbar erscheinen? Gibt es nicht vielleicht Berufe, die in unserer Gesellschaft bereits als völlig veraltet gelten und dennoch Zukunft haben oder unter anderen kulturellen Voraussetzungen bereits Realität sind?

Kurse zum Umgang mit Piratenabwehr

Ein Beispiel, um diese rhetorischen Fragen als Unfug zu entlarven: Piraten. Uns mögen sie vor allem durch die Filmtriologie „Fluch der Karibik“  ins Gedächtnis geholt worden sein. Zwar existiert das klassische Erscheinungsbild eines solchen Seeräubers mit abgenutzter Augenklappe und buntem Papagei auf der Holzschulter ebenso wenig, wie die Vorstellung von typisch getünchten und zerschlissenen schwarzen Fahnen, die wedelnd an einem knorrigen Ast hängen und sich mit Hilfe eines weißen Totenkopfes zur Schau stellen. Aber sie existieren nicht nur in den Köpfen fantasieambitionierter Produzenten. Man mag es kaum glauben, aber in Hamburg gibt es extra zur Vorbereitung auf einen potentiellen Angriff offizielle Hafendienststellen und Seefahrtsbehörden, die in Trainingscentern Kurse anbieten, in denen sie den Schiffsbesatzungen den Umgang mit der Piratenabwehr lehren. Die Straße von Malakka, also die Meerenge zwischen der indonesischen Insel Sumatra und der Malaiischen Halbinsel Singapur gilt als eine der gefährlichsten Stellen für die Schifffahrt wegen der Seepiraterie. Sie ist lediglich im technischen Sinne moderner geworden und scheut sich somit nicht vor unaussprechlicher Brutalität.
Natürlich kann man nicht davon ausgehen, dass diese Art des Lebensunterhaltes gefördert, geschweige denn ausgebildet wird, aber man sollte sich dennoch darüber im Klaren sein, dass in dieser Hinsicht alles möglich ist.

Hilfreiche Websites bei der Berufswahl

Wenn auch ihr noch nicht wisst, was ihr werden wollt oder euch die Entscheidung zwischen so außergewöhnlichen Berufen wie Glöckner, Totengräber, Sargtischler oder Matratzentester schwer fällt, dann könnten euch die folgenden Seiten als Exempel über eure Unentschlossenheit hinweg helfen:
Ich zumindest stehe am Ende hier an dem rostig-braunen Geländer mit den labilen Leisten und weiß, dass ich nie werde springen können, weil meine Gedanken zu viel hier hält und weil ich noch so ungemein viele meiner Visionen verwirklichen will.

Weiterführende Links

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thema lebt von seinen jungen Machern. Damit wir auch in Zukunft jung, lebendig und aktuell bleiben, suchen wir ständig junge Menschen, die Lust haben, selbst aktiv zu werden und etwas beizusteuern.

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