Drucken

jobwelt

 

Traumberuf: IT-Systemelektroniker

Traumberuf: IT-Systemelektroniker

Alexander (20) befindet sich gerade im 1. Lehrjahr als IT-Systemelektroniker. Von seiner Tätigkeit ist er sehr begeistert und kann sich teilweise nichts Besseres vorstellen. Wenn da nicht die Berufsschule wäre: „Wenn das nicht wäre, würde ich jeden Tag aufstehen und denken: Ja, Wahnsinn!“ Aber dass seine Ausbildung bei der Telekom dennoch sein zukünftiger Traumberuf ist, berichtet er im folgenden Interview.

 
 

Traumberuf oder Notlösung?

Ja, es ist schon ein Traumberuf. Ich habe mir zwar damals überlegt zur Polizei zu gehen, aber im Nachhinein muss ich sagen, dass es doch mein Traumberuf ist. Zum Beispiel waren wir gerade auf Betriebseinsatz im Service, wo ich zum Kunden mitgefahren bin und bei den Installationen von Computer oder Telefon mitgearbeitet habe. Was Besseres kann ich mir eigentlich nicht vorstellen.

Wie sieht dein Tag als IT-Systemelektroniker aus?

Die Ausbildung ist so aufgebaut, dass wir drei Monate hier in der BBI sind und dann drei Monate auf Betriebseinsatz. Außerdem haben wir noch Berufsschule. Momentan fang ich morgens um 8 Uhr an. Dann werden im Intranet erst einmal die Mails abgerufen und offenen Fragen beantwortet. Außerdem hat jeder von uns ein eigenes Projekt, z.B. das Nachhaltigkeits-Projekt, der Media-PC oder der Tag der offenen Tür.

Die größte Überraschung?

Dass es mir doch noch mehr Spaß macht, als ich gedacht hätte. Ich habe zwar schon erwartet am PC zu hocken, aber das mache ich nicht nur, sondern da kommt noch viel dazu, z.B. die Betriebseinsätze.

Deine Lieblingsaufgabe?

Alles, was ich an Hardware in die Finger kriege und wodurch ich was lernen kann, ist auf jeden Fall meine Sache. Z.B. haben wir in einem Projekt für eine Freiburger Schule zwei PCs zusammengeschraubt. Das hat mir ziemlich viel Spaß gemacht. Oder der Betriebseinsatz im Service war ebenfalls einfach toll.

Welche Kröten musst du schlucken?

Die Berufsschule. Das ist das Einzige. Wenn das nicht wäre, würde ich jeden Tag aufstehen und denken: „Ja, Wahnsinn!“ Nee, ehrlich, die Berufsschule ist ziemlich anstrengend, weil so viele Anforderungen gleichzeitig zu bewältigen sind und ein ziemlicher Zeitdruck herrscht.

Ohne was geht es nicht?

Man sollte wissen, wie ein PC funktioniert. Ich habe mich vorher etwas ausgekannt. Man sollte schon wissen, wie man eine Festplatte anschließt und eine Netzwerkkarte installiert. Außerdem braucht man Teamfähigkeit. Projekte werden hier immer auf vier bis fünf Leute aufgeteilt und das muss dann funktionieren.

Wie viele Bewerbungen hast du geschrieben?

Ich habe den Realschulabschluss und habe 70 Betriebe hier in Freiburg, Karlsruhe und in der Pfalz angeschrieben. Der Beruf ist im kommen und ohne Beziehungen geht gar nichts mehr. Beim Arbeitsamt haben sie zu mir gesagt, wenn ich den Ausbildungsplatz kriege, hätte ich einen Sechser im Lotto. Ich habe dann auch nur eine Einladung von der Telekom bekommen.

Dein Bewerbungstipp?

Wir mussten hier im Vorstellungsgespräch eine Präsentation über uns selbst machen. Bei mir war der Vorteil, dass ich früher auf meiner Schule viele Präsentationen machen musste. Von daher war ich da ganz okay; ich hatte es zumindest schon mal gemacht.

Bald steinreich? Wie hoch ist der Monatsverdienst?

Also, ich komme mit meinem Geld klar und habe sogar ein Auto, was mich einiges an Geld kostet. Für die Stundenanzahl, die wir hier arbeiten, finde ich es in Ordnung.

Und nach der Ausbildung?

Wenn's klappt, möchte ich bei der Telekom weiter arbeiten. Und dafür strenge ich mich auch an. Ich stelle mir meine spätere Tätigkeit im Service vor. Wenn es bei der Telekom nicht klappt, muss ich mich halt bewerben, und dann ist offen, wo ich was finde. Von deutschlandweit 4.000 Azubis der Telekom werden 10% der Besten übernommen.

Steckbrief

Ausbildungsort: Betrieb und Berufsschule
Dauer: 3 Jahre, Verkürzung auf 2 ½ Jahre möglich
Abschluss: IT-Systemelektroniker
Perspektiven: Weiterbildung und Spezialisierung in Betrieben, Studium (z.B. Informatik), großer Bedarf an Fachkräften in der Breitbandkommunikation,  große Investitionsbereitschaft in E-Business-Projekte
Besonderes: Die Ausbildung erfordert Interesse und Vorkenntnisse in PC-Hardware und Software.

Weiterführende Links:

im Jugendnetz:

im weiteren WWW:

Diesen Monat verlassen wir die gewohnten Pfade und begeben uns auf Reisen. Wohin diese führen? Das weiß wahrscheinlich niemand so genau. Schließlich kann es einen überallhin verschlagen. Zum Urlaub in die Staaten oder im Rahmen eines Austauschprogramms nach Frankreich. Völlig egal, Hauptsache weg von daheim! 
Wer mit uns auf Entdeckungsreise gehen will, ist hier genau richtig, beim extra unterwegs.

extra unterwegs: Das kommt im Januar/Februar 2012

Diesen Monat verlassen wir die gewohnten Pfade und begeben uns auf Reisen. Wohin diese führen? Das weiß wahrscheinlich niemand so genau. Schließlich kann es einen überallhin verschlagen. Zum Urlaub in die Staaten oder im Rahmen eines Austauschprogramms nach Frankreich. Völlig egal, Hauptsache weg von daheim! Wer mit uns auf Entdeckungsreise gehen will, ist hier genau richtig, beim extra unterwegs. >>>