gesichtet
extra recherchefahrt straßburg: Eine deutsch-französische Begegnung in Bildern
| Die Gruppe selbst begegnete sich zum ersten Mal in Kehl in Dimitris Rosengarten, wo sie die folgenden zwei Nächte erschöpft in ihre Betten fallen sollten. Aber bis zur ersten erholsamen Nacht gab es noch einiges zu sehen. Nach einem stärkenden Mittagsmal ging es auf nach Straßburg, wo wir uns im strömenden Regen und unter Nervenkitzel (die Zeit lief!) zur Bootsanlegestelle begaben. Mit dem Boot ging es auf zum EU-Parlament, während wir über Kopfhörer mit Wissenswertem rund um Straßburgs Geschichte versorgt wurden. Wem die deutsche Geschichtsstunde zu langweilig war, konnte auf die französische Version für Kinder umschalten und sein Französisch auf die Probe stellen. | ![]() |
| Im EU-Parlament erwartete uns eine Leibesvisite und später die Führung durch das Gebäude mit allerlei Anekdoten der Führerin. So erfuhren wir, wie mancher Staatschef auf dem roten Teppich größer gemogelt wird und was man tun muss, um eines Tages selbst im Parlament zu arbeiten. Wir konnten den Parlamentarier in uns ausleben und nahmen da Platz, wo sonst wichtige Entscheidungen getroffen werden - nämlich in großen, schwarzen Ledersesseln. | ![]() |
| Abends zurück im Hotel sollten zwei Folgen der Sendung „Passe-Partout“ die Problematik der Klischees beiderseits des Rheins wieder aufgreifen. Im Anschluss an den deutsch-französischen Filmeabend fand eine kleine Diskussion statt, in der die Teilnehmer ihre eigenen Erfahrungen mit Stereotypen kundtaten. Am nächsten Tag nahmen die Jungjournalisten Straßburg unter die Lupe und zwar mittels einer modernen Schnitzeljagd, dem sogenannten Geocaching. Mit GPS-Sendern und Fragebogen fochten drei Gruppen um Orientierung, Zeit und Sieg. |
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| Nachmittags wurden wir dann bei Arte von Claire Isambert, Chefredakteurin von ARTE Magazin, und Michael Strier (Referent Strategische Entwicklung und Koordinierung) begrüßt. Sie stellten sich den brennenden Antworten der Teilnehmer. | ![]() |
| Im Anschluss folgte als Höhepunkt der Veranstaltung eine Podiumsdiskussion mit Journalisten und Experten. Wie stellt Frankreich Deutschland in den Medien dar und welches Bild vermittelt Deutschland von Frankreich? Von ihren Erfahrungen mit Frankreichs und Deutschlands Medien erzählten die Journalisten Romy Straßenburg (www.junds.de) und Johannes Willms (Süddeutsche Zeitung). Die Professorin Dr. Ina Paul erklärte den geschichtlichen Ursprungs der nationalen Klischees und Dr. Wolfram Vogel war der Experte für deutsch-französische Beziehungen. Nach der Diskussion konnten sich die Teilnehmer eigene Fragen an die Referenten stellen. Von so viel Stellungnahmen und Eindrücken geschafft, folgte ein wohlverdienter und gemütlicher Elsassabend. In einem urigen Restaurant in einem kleinen Dorf namens Pfuhlgriesheim gab es Flammkuchen für die hungrigen Mäuler. |
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| Am nächsten Morgen gab es zum Abschluss eine Lesung. Michael-Kuss-Setz las aus seinem Frankreichratgeber „Lust auf Frankreich“, erzählte von seinen langen Aufenthalten im Nachbarland und gab alltagstaugliche Ratschläge für all diejenigen, die es ihm gleich tun wollen. Mittags bei Baguette (so viel Klischee muss sein!) fand die deutsch-französische Rendez-Vous sein Ende und es wurde Abschied genommen von zweieinhalb ereignisreichen Tagen. |
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Dieser Artikel entstand im Rahmen der Recherchefahrt "Rendez-Vous in Straßburg" der Jugendstiftung Baden-Württemberg und der Jugendpresse Baden-Württemberg.
Weiterführende Links
im Jugendnetz:
- Alle Artikel zur Recherchefahrt nach Straßburg
- Alle Artikel zur Recherchefahrt nach Berlin in 2008
- Stichwort Medien
- Stichwort Politik
im weiteren WWW:
- Die Veranstalter der Fahrt: Jugendstiftung BW und Jugendpresse BW
- Weitere Informationen zu Arte auf der offiziellen Homepage von Arte
- Das Informationsbüro des Europäischen Parlaments für Deutschland








