gesichtet
Buchtipp: "Arkadien ewacht" von Kai Meyer
Aus Spaß am Provozieren klaut sie immer wieder. Als eine Stewardess, der sie den goldenen Armreif geklaut hat, ihr mit der Carabinieri droht, kommt ihr ein gutaussehender Junge in ihrem Alter zu Hilfe. Mit einem freundlichem „Warum kümmerst du dich nicht um deinen eigenen Scheiß?", „bedankt" sie sich auf ihre Art.
Ankunft und seltsame Zwischenfälle
Am Flughafen wird sie von ihrer Schwester Zoe abgeholt. Doch aus der eigentlichen Erholung bei ihrer Tante wird nichts. Schnell wird alles sehr seltsam. Die Tante schottet sich von der Außenwelt ab, der Junge der ihr im Flugzeug geholfen hat, gehört dem verfeindeten Mafia-Clan der Carnevares an und wird nach dem Tod des Vaters sogar das neue Oberhaupt. Und dann ist da noch ihre Schwester, die sich immer wieder nachts raus schleicht und zu einem mysteriösen alten Mann geht. Unerklärlich sind auch die Tiere, die immer öfter auftauchen. Als Rosa Zoe eines Nachts folgt, steht plötzlich eine riesige Raubkatze auf dem Weg, die von einer großen Schlange angegriffen wird. Und am nächsten Tag hat Zoe auf einmal seltsame Quetschungen und Prellungen.
Der Stil
Witzig, leicht ironisch und ein bisschen traurig ist der Erzählstil von Kai Meyer, der damit die Heldin Rosa aus meiner Sicht perfekt darstellt.
Follow Rosa
Das Buch wird, wie so viele Bücher von Kai Meyer, ein Mehrteiler, vermutlich eine Trilogie. Wer Interesse hat, dem werden vielfältige Möglichkeiten geboten, mehr über die Hauptperson Rosa Alcantarra zu erfahren. Man kann sie bei Facebook als Freundin hinzufügen, ihr bei Twitter folgen und auf ihrem eigenen Blog. Nicht schlecht für eine fiktive Figur.
Kai Meyer
Arkadien erwacht
Carlsen Verlag
416 Seiten
ISBN 978-3-551-58201-0
19,90 €
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