Drucken

gesichtet

 

Der Jugendnetz-Medienpreis: "Eine schwierige Entscheidung für die Jury"

Der Jugendnetz-Medienpreis: "Eine schwierige Entscheidung für die Jury"

300 Gäste kamen am 5. Oktober nach Stuttgart, um gemeinsam "10 Jahre Jugendnetz Baden-Württemberg" im Neuen Schloss zu feiern. Während die einen unter ihnen durch die Reden von Staatssekretär Georg Wacker und Ministerialdirektor Thomas Halder in die Anfänge der Internetplattform jugendnetz.de eingeweiht wurden, warteten die anderen schon gespannt auf die Bekanntgabe der Gewinner des Jugendnetz-Medienpreises.

 
 

Unter dem Motto „Vor Ort. Bei dir.“ suchte der Jugendnetz-Medienpreis Beiträge, die das Thema „Heimat“ aufarbeiteten und umsetzten. Der Kreativität waren dabei nur wenig Grenzen gesetzt. Umso vielseitiger und unterschiedlich waren die Ergebnisse.

Die Jury des Jugendnetz-Medienpreises, bestehend aus Christa Hintermair (Jugendagentur Tübingen), Joachim Sautter (Kreisjugendring Ravensburg) und Susann Hronik (Jugendpresse Baden-Württemberg), stand nun vor der schwierigen Aufgabe, aus allen Einsendungen den jeweils besten Beitrag auszuzeichnen. Viele Filme, Projekte und Artikel wurden gesichtet, angeschaut und gelesen. Doch das Ergebnis wurde erst zur Preisverleihung im Neuen Schloss gelüftet. Die Anspannung der Nominierten war dadurch umso größer. Während Herr Staatssekretär Wacker die Sieger der drei Kategorien verlas, entlockte Susann Hronik ihnen noch das ein oder andere Statement zu ihrem Projekt.

Die Gewinner der drei Kategorien

In der Kategorie „Bester Artikel“ gewann Caroline Haro mit ihrem Artikel „In Stuttgart die Welt finden“ . Die Jury urteilte, dass die Autorin das interkulturelle Leben und die Internationalität in Stuttgart durch diesen Artikel dem Leser auf unterhaltsame und spannende Weise nahe gebracht hat und die sich vor Ort bietenden Möglichkeiten und Schattierungen beispielhaft für Stuttgart aufzeigt.

Als „Besten Film“ zeichnete die Jury den Beitrag „Heimwe(g)h“ von Victoria Grenz und Susanne Frenkel aus. Der mit Knetfiguren gestaltete Film veranschaulicht in einem eigenen Stil sehr aussagekräftig das Thema „Vor Ort. Bei dir“. Die Jury urteilte, dass in diesem Film die Idee von Identität und Zugehörigkeit und damit das Thema Zuhause und Heimat in fantasievoller Weise umgesetzt wurde.
Aufgrund der weiteren eingesendeten und hervorragenden Beiträge, die jedoch die vorgegebenen Rahmenbedingungen nicht eingehalten hatten und eigentlich hätten unberücksichtigt bleiben müssen, hat sich die Jury bei ihrer Sitzung entschlossen, einmalig einen „Sonderpreis Film“ zu vergeben. Der „Sonderpreis Film“ ging an die Medienwerkstatt Biberach mit dem Produzenten, Regisseur und Drehbuchautor Julian Cohn für den Film „nachts“ . Die Jury zeigte sich von der Filmgestaltung, dem Schnitt und der schauspielerischen Leistung sehr beeindruckt und lobte die überzeugende Darstellung der Schüler- und Jugend-Szenen in Verbindung mit dem hochaktuellen Thema Gewalt.
Der Sonderpreis "Vor Ort- Bei Dir." ging an die Juniorfirma Creative Young Stars unter der Projektleitung von Gertraud Koch aus dem Landkreis Biberach für den dort gestalteten Schülerjahreskalender "Wir leben hier" . Von der Recherche bis zu Gestaltung, Layout, Produktion und Vermarktung setzten die Jugendlichen ihr Projekt um und ermöglichten auf diese Weise, die Zusammenarbeit von Jugendlichen mit unterschiedlichem religiösen oder kulturellen Hintergrund.

 

Alle Beiträge, alle Teilnehmer

Doch auch wer keinen der ersten Plätze erreicht hat, ist ein beim Jugendnetz ein Gewinner. Deswegen ist keiner leer ausgegangen. Jeder Bewerber, der am Jugendnetz-Medienpreis teilgenommen hat, erhielt am Ende der Veranstaltung einen Anerkennungspreis. Die folgenden beeindruckenden und in jeden Fall nennenswerten Beiträge wurden ebenfalls eingereicht:

In der Kategorie "Artikel ":
• Irina Bernhardt – „Einfach anders“
• Giacomo Blume, Miriam Kumpf, Anna Ruppert – „Bildergeschichten“
• Jessica Christian – „Vom Kumulieren und Panaschieren“
• Susan Djahangard – „Laugenweckle zum Frühstück – Bridget Jones auf schwäbisch“
• Susan Djahangard – „Auf der Suche nach dem Glück“
• Matthias Eberspächer - “Schwarz – Lebe wohl“
• Matthias Eberspächer – „Ein Leben für die Straße“
• Ann-Kathrin Freude – „Heute gründen wir eine Firma“
• Katrin Jaskulski – „Junges Engagement: Töne für Toleranz“
• Matthias Jügler – „Greiswald wird bestreift“
• Miriam Kumpf – „Also, Frau Staatssekretärin…“
• Henrike Ledig – „TV-Helden im Museum“
• Henrike Ledig – „Plötzlich nicht mehr auf Augenhöhe“
• Fabian Müller – „Zu Hause – Wo noch mal?“
• Lukas Ramsaier – „Sonntags um halb zehn“
• Daniel Riemer – „Frederick erzählt aus seinem Leben“
• Anna Ruppert – „Ein ‘whole train‘ ist nicht genug“
• Simon Staib – „Das Ländle macht Ferienlaune“
• Simon Staib – „Beta Revolution“
• Ann-Katrin Wieland – „An schönen Tagen fliegen Kinder“
• Lisa Zeller, Daniel Riemer, Matthias Jügler – „Grau in Grau“

In der Kategorie "Film":
• Petra Braig - „Crazy Day“
• Veit Kuhr - „ich@trossingen“
• Petra Hermansa / Stefan Hochgreve – „In einem Klassenzimmer – Songproduktion und Videoclip“

Kategorie Sonderpreis "Vor Ort. Bei Dir.":
• Katrin Michl-Erimel – „Interkultureller Kalender 2009“
• Andreas Fischer – „SPURENSUCHE - Fotoausstellung“

Weiterführende Links

im Jugendnetz:

 

Das Wetter macht allen Sommersehnsüchtigen vorerst einen Strich durch die Rechnung. Aber Kopf hoch! Wenn uns die Gegenwart nicht gefällt, haben wir schließlich immer noch die Vergangenheit. Und in die flüchtet sich unser neues extra im Juni. Wenn auch euch nach guten alten Zeiten und heiler Welt ist, dann kommt einfach mit!

extra nostalgie: Das kommt im Juni 2010

Das Wetter macht allen Sommersehnsüchtigen vorerst einen Strich durch die Rechnung. Aber Kopf hoch! Wenn uns die Gegenwart nicht gefällt, haben wir schließlich immer noch die Vergangenheit. Und in die flüchtet sich unser neues extra im Juni. Wenn auch euch nach guten alten Zeiten und heiler Welt ist, dann kommt einfach mit! >>>