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extra freie zeit: Vom taktischen Langschlafen

extra freie zeit: Vom taktischen Langschlafen

Man liegt gemütlich im Bett, träumt vom nächsten Urlaub, sieht sich an den schönsten Orten der Welt entlang laufen und plötzlich... schrille und nervende Weckertöne! Genervt schaltet man ihn aus und könnte ihn am liebsten gegen die nächste Wand werfen. Denn nun heißt es Kuscheldecke weg, Füße raus und ab unter die Dusche. Doch halt, nicht so schnell, kann man nicht noch ein paar Minuten länger im Bett liegen bleiben, wenn man die Körperpflege am Morgen besser plant und vorbereitet? Susann Hronik verrät euch, wie das möglich ist.

 
 

Also, wir haben eine halbe Stunde Zeit zum Fertigmachen, Essen und los, auf zum Bus oder Zug. Womit fangen wir am besten an? Genau, mit dem beherzten Sprung aus dem warmen Bett und dem Gang unter die Dusche. Und hier kommt auch schon der erste Tipp für die Männer: eine schnelle Nassrasur und mit den Überresten des aufgetragenen Rasierschaums, der Zahnbürste und Zahnpasta unter das kühle Nass, denn das spart mindestens schon 7 Minuten. Da wir uns unsere Klamotten bereits am Tag zuvor herausgesucht haben, bleibt uns auch die oft so schwierige und zeitraubende Frage am Morgen „Was ziehe ich heute bloß an?“ erspart. Nochmals 5 Minuten auf dem Zeitkonto.

Die Zeit läuft

Die Zeit läuft leider gegen uns, und wir müssen uns ran halten: Der Magen knurrt, und eine Tasse Kaffee wäre auch nicht schlecht. Also, mit der einen Hand die Kaffeemaschine bedienen und mit der anderen das Toastbrot schmieren. Der Verzehr des Toastbrotes verläuft parallel mit dem Fönen der Haare, denn eine Erkältung durch nasse Haare ist das Lästigste, was es in den Frühlingsmonaten gibt. Beide Dinge erledigt? Okay, dann weiter, uns bleiben noch knapp 10 Minuten.

Was bringt der Tag?

Wie wäre es noch mit einem kurzen Blick auf das Wetter? Fernseher einschalten und die Kaffeetasse nicht vergessen. Doch faul rumsitzen können wir noch den ganzen Tag. Aus diesem Grund holen wir gleich noch die oft verknoteten Schnürschuhe zum Sessel und ziehen diese im Wechsel mit einem Schluck aus der Kaffeetasse an. Etwa gleichzeitig sind wir mit beidem fertig. Jetzt nur noch schnell die Jacke anziehen (ob wir einen Schirm brauchen, haben wir ja gerade im Fernsehen erfahren) und die Vokabelkarten für den heutigen Französisch-Test mitnehmen. Noch ein kurzer Blick in den Spiegel, Haare kämmen und auf geht’s zum Bus oder Zug.

Immer griffbereit

Immer mal auf die Vokabelkarten schauen, denn wir befinden uns ja in einem verkehrsberuhigten Bereich und hinein in das Verkehrsmittel. Einen ruhigen Platz am Fenster ergattert, kommt noch ein Hinweis für die Mädchen: Warum die Zeit mit Schminken und SMS schreiben zu Hause verplempern? Im Bus oder Zug geht das genauso gut, denn schließlich ist der kleine Taschenspiegel immer griffbereit im Rucksack untergebracht. Bleibt noch genügend Zeit, sind Eincremen und Hausaufgaben machen genauso gute Zeitvertreiber wie Musik hören und Lesen.

Weiterführende Links:

im Jugendnetz:

Der Franzose prahlt mit seinem berühmten „savoir vivre", die Italiener leben „la dolce vita" und in die spanische Kultur ist die allmittägliche Siesta fest integriert. Wir Deutschen gelten hingegen gemeinhin als hektische Spaßbremsen, die vom schönen Leben keine Ahnung haben. Sind wir wirklich so? Nein, sagen die thema-Autoren, und liefern uns Kostproben aus ihrem Leben. Genuss und schöne Momente - das ist extra lebensfreude.

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