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extra jung und alt: "Die Jugend von heute ist zu verwöhnt!"
Was denken sie über die Jugend von heute?
Rentner, 82 JahreSo schlecht, wie manche sie hinstellen, ist sie nicht. An für sich habe ich keine schlechten Erfahrungen mit Jugendlichen gemacht. Sie respektieren, dass ich nur langsam gehen kann und warten deshalb.
Rentnerin
Ich bin der Meinung, dass es solche und solche gibt.
Rentnerin
Ich halte nicht viel von der Jugend von heute. Ich finde sie zu verwöhnt. Es gibt aber auch Ausnahmen: Jugendliche, die freundlich und aufmerksam sind und zum Beispiel im Bus ihren Platz für ältere Menschen frei machen.
Worauf ist der Wandel der Jugend zurückzuführen?
Rentner, 82 JahreDas liegt an den öffentlichen Mitteln, wie Kino und Internet und so weiter.
Rentnerin
Ich denke, dass liegt daran, dass sich die Eltern heutzutage nicht mehr genug Zeit für ihre Kinder nehmen. Die Jugend von heute wird außerdem sehr verwöhnt und hat viel mehr Freiheiten.
Rentnerin
Ich denke, es geht ihnen zu gut und sie haben keine Sorgen. Hinzu kommt eine schlechte, zu lockere Erziehung.
Was vermissen sie bei der Jugend von heute?
RentnerinAuf jeden Fall Respekt, vor allem den Respekt vor dem Eigentum anderer.
Rentnerin
Ich vermisse den Respekt gegenüber den Eltern.
Die befragten Jugendlichen waren um einiges aufgeschlossener, als die ältere Generation. Es fanden sich nur schwer ein paar Senioren, die sich den Interviewfragen stellen wollten. Dementsprechend ist auch das Ergebnis ausgefallen.
Während sich Jugendliche fast nur positiv über ältere Menschen äußerten, bestätigten sich in den meisten Fällen die Vorurteile, die Senioren gegenüber Jugendlichen haben. So seien Jugendliche verwöhnt und respektlos gegenüber ihren Eltern und dem Eigentum anderer. Es gehe ihnen zu gut und die Erziehung, die sie genießen, sei zu locker.
Mehr Dialog!
Eins steht fest: Es muss mehr Dialog zwischen Jung und Alt stattfinden. Denn genauso wie Senioren noch etwas von Jugendlichen lernen können, können diese von deren Wissen und Erfahrung profitieren. Hoffen wir für die Zukunft, dass Senioren und Jugendliche öfter zusammenkommen, um die bestehenden Vorurteile abzubauen.Dieser Artikel entstand im Rahmen des Projektes "thema macht schule" am Mörike-Gymnasium in Ludgwigsburg.
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