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La Vida Loca

La Vida Loca

Pedro hat keine Lust mehr auf illegale Machenschaften und will aus seiner Gang aussteigen. Doch es gibt Probleme mit dem Ausstieg. Als er in ein Restaurant geht und essen will, verliebt er sich in ein Mädchen.

 
 

Als die Gang namens Tigres Negros gegründet war, fingen sie mit illegalen Geschäften an: Drogen, Prostitution, Schutzgelderpressung und vielen anderen Sachen.
Nach einem erfolgreichen Raubzug trafen sie sich wieder an ihrem Treffpunkt, in einer alten Fabrik.
Nachdem die Beute aufgeteilt war, begann die Party.
Plötzlich stand Pedro auf:
„Ich will aussteigen!“
„Du kannst nicht einfach aussteigen!“, erwiderte Salvatore wütend.
„Ich hab keinen Bock auf Knast.“
„Wir haben ein Motto: Es gibt nur einen Weg nach draußen und das ist der Tod.“
„Tja, Pedro du weißt, was Salvatore damit meint.“
„Es ist mir scheißegal, was Salvatore meint.“
„Du kannst deinem Boss nicht widersprechen.“

Da zog Salvatore seine Pistole und hielt sie Pedro an den Kopf.
Doch Pedro schob sie mit seiner Hand, ganz cool zur Seite.
„Euer Motto ist mir scheißegal, ich gebe einen Fick auf euer Motto.“
Pedro ging einfach raus, er ging in sein Lieblingsrestaurant.

Liebe auf den ersten Blick

Als Pedro seinen Salat Essen wollte, hörte er, dass sich zwei Personen stritten. Als er sah, dass der Freund seine Freundin schlug stand Pedro auf und ging zu dem Paar.
Pedro fragte das weinende Mädchen: „Ist alles in Ordnung?“
„Nein, es ist nichts in Ordnung. Dieser Mistkerl hat mich geschlagen“.
Plötzlich schrie der Typ: „Hey, du Schwuchtel, was mischst du dich da ein.“
In diesem Moment rastete Pedro aus und schlug zu.
Der Typ stürzte zu Boden, rappelte sich auf und wollte auf Pedro losgehen.
Doch als er in Pedros Augen sah, drehte er sich um und ging schweigend hinaus.
Daraufhin sagte das Mädchen: „Danke, dass du mir geholfen hast. Ich heiße Eli. Und wie heißt du?“.
„Ich heiße Pedro.“
„Wollen wir zusammen essen?“
„Ja, wieso nicht.“
Sie aßen zusammen und redeten.
„Wieso hat er dich geschlagen?“
„Dieses Arschloch hat mich betrogen. Hast du eine Freundin?“
„Nein, habe ich nicht. Aber ich hoffe das ändert sich bald.“
„Bist du denn verliebt?“
„Ja, ich weiß sogar, dass du sie kennst.“
„Hm… woher willst du wissen, dass ich sie kenne?“
„Weil diese wunderschöne Frau gerade vor mir sitzt.“
„Wie kannst du mich lieben? Du kennst mich doch gar nicht.“
„Mit dir kann man sich gut unterhalten. Und außerdem siehst du gut aus.“
„Ich muss los.“
„Soll ich dich nach Hause fahren?“
„Ja, wäre echt nett.“
Als sie bei Eli ankamen, schob ihm Eli ihre Handynummer zu. „ Meld dich bei mir.“

3 Wochen später…

Da er seine ganze Zeit mit Eli verbrachte, hatte er keine Zeit mehr für die Gang.
Natürlich merkte die Gang das und sie suchten Pedro…
Carlos sah ihn mit Eli in der Stadt herum laufen und stellte ihn zur Rede: „Was ist los mit dir, Pedro? Wieso lässt du dich nicht mehr bei uns blicken?“
„Ich hab es euch schon mal gesagt. Ich bin nicht mehr dabei, ich steige aus!“
„Also ist dir deine kleine Schlampe wichtiger als deine Familie?“
„Pass mal auf, wie du über meine Freundin redest!“
„Wen kennst du länger: Mich oder diese kleine Schlampe? Wir sind zusammen aufgewachsen und sie kennst du seit ein paar Tagen.“
„Weißt du was: Verpiss dich, Carlos!“
Daraufhin brachte Pedro Eli nach Hause.
Als er am nächsten Tag Eli abholen wollte, klingelte er, doch keiner öffnete die Tür.
In diesem Moment klingelte sein Mobiltelefon.
„Hallo, wer ist da?“
„Pedro, wie geht’s deiner kleinen Schlampe?“
„Wo ist sie, Mann? Mach was Falsches und ich bring dich um, Motherfucker!“
„Keine Sorge, mein Freund, sie ist in guten Händen“
Pedro ging sofort auf die Suche. Zuerst ging er zum Treffpunkt der Gang. Als dort keiner war, blieb ihm nichts anderes übrig, als in der ganzen Stadt zu suchen.
Er rannte durch die ganze Stadt und lief jede Straße mehrmals rauf und runter, doch er fand keine Spur von Eli.
Als er verzweifelt an einer Straßenseite saß und gerade dabei war, die Hoffnung zu verlieren, hörte er Stimmen aus einer abbruchreifen Fabrik.
Er zog seine Knarre und lief vorsichtig rein.
Als die Stimme von Eli aus einem kleinen Raum kam, lief er vorsichtig weiter und ging in den Raum. Er sah Eli gefesselt auf einem Stuhl. Er wunderte sich, dass keiner aus der Gang da war. Er befreite sie und rannte mit ihr raus.

Die Flucht

In diesem Moment rannten ihm zwei bewaffnete Gang-Mitglieder hinterher.
„Bleib stehen Pedro, oder willst du sterben?“
Pedro zog seine Waffe, drehte sich um und schoss auf die zwei. In der Hoffnung dass die beiden tot sind.
Sie rannten und rannten, bis sie an einer Brücke ankamen.
Sie kamen bis zur Brückenmitte.
„Halt!“
Carlos! Er rannte zu ihnen hin, zog seine Knarre und hielt sie an Pedros Kopf.
Pedro schrie: „Eli, spring! Warte nicht auf mich.“
Doch Eli sprang nicht.
„Komm drück ab, Carlos, drück ab.“
„Drück du doch ab!“
„Carlos, du hattest noch nie den Mumm mich abzuknallen.“
„Pedro, ich drück ab!“
„Ach, Carlos, vergiss es!“
„Pedro, denk bloß nicht, dass ich dich gehen lasse.“
„Carlos, du hast nicht den Mumm dazu.“
In diesem Moment nahm Pedro Elis Hand und sie sprangen von der Brücke ins Wasser.
Völlig verblüfft rannte Carlos ans Brückengeländer und sah hinab. Er konnte niemand sehen.
Kopfschüttelnd ging Carlos von der Brücke.

Diese Geschichte entstand im Rahmen der Schreibwerkstatt der Klasse 8 an der Achtalschule in Baienfurt.

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