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Die Qual der Wahl für die Zukunft

Achja die Zukunft... Jeder macht sich hin und wieder darüber Gedanken. Tesi lässt uns einen Blick in ihre Gedanken werfen und gibt Tipps wie man etwas Passendes für sich findet.

 
 

Mit 6 Jahren wollte ich Tierärztin werden.
Mit 10 Jahren habe ich mit einer Freundin Pläne geschmiedet, wie unser Reitstall mal aussehen soll, den wir in Andalusien eröffnen wollten.
Mit 11 Jahren fand ich es dann doch auch ganz spannend einmal als Schafhirtin zu arbeiten.
Tja, und mit 16 begann dann das große Dilemma, dass irgendwie doch gar nichts davon das Richtige, DER eine Job für mich ist.

Ich bin mir sicher, dass jeder als Kind immer wieder mal eine genaue Vorstellung davon hatte, was er oder sie später einmal arbeiten möchte. Manche hatten diesen einen Traumberuf, andere hingegen wussten nur die Richtung, in die es sie einmal verschlagen sollte.
Wenn ich mich jetzt bei den Gleichaltrigen so umhöre, gibt es kaum noch jemanden, der sich diese Vorstellung behalten und immer noch überzeugt davon ist. Viele sind ein bisschen orientierungslos geworden und wissen nicht mehr so recht, was sie eigentlich arbeiten wollen und wie ihr zukünftiger Job aussehen soll. Welche Studienrichtung man einschlagen soll. Oder ob man nicht das Studium doch ganz lassen und eine Lehre beginnen sollte? Oder doch gleich arbeiten? Aber was arbeiten?

Ich kann das verstehen. Ich bin selbst Schülerin eines Gymnasiums und habe mittlerweile nur noch ein Jahr Schulzeit vor mir, bevor ich dann endlich diesen Rest meines Lebens vor mir habe, in dem ich machen kann, was ich will und doch nicht so recht weiß, was ich tun soll. Wie ihr oben wahrscheinlich gelesen habt, hatte ich einige Vorstellungen, was mein Job einmal hergeben sollte. Und doch stehe ich jetzt, kurz bevor ich all diese Vorstellungen in die Tat umsetzen und meinen Weg in eine dieser Richtungen einschlagen könnte, ziemlich planlos da. Klar, man hat schon Ideen, aber gleichzeitig wird einem bewusst, dass man mit dieser Entscheidung, die man hier trifft, dann einen Großteil seines Lebens leben werden muss. Schließlich haben wir noch ein paar Jahre Arbeitszeit vor uns. Was sollen wir also tun?

Ich habe vor einiger Zeit damit begonnen mir mehr und mehr Studienrichtungen anzuschauen. Besonders mit der Benutzung des Internets ist das eine sehr einfach Sache geworden. Man muss gar keine Studieninformationsmesse besuchen, um sich von einem Studenten über eine Richtung aufklären zu lassen, man kann sich auch einfach durch die Uni-Homepages bzw. andere Informationsseiten klicken. Da bekommt man einen kleinen Einblick, welche Thematiken in dem jeweiligen Studiengang behandelt werden und in welchen Jobs die meisten fertigen Studenten dann arbeiten.

Hat man ein Studium, eine Lehre oder einen Ausbildungsplatz gefunden, der einen näher interessiert, kann ich es trotzdem nur empfehlen eine Messe zu besuchen. Meistens ist es doch nochmal etwas ganz anderes und vor allem auch ausführlicheres, wenn man die Infos direkt aus dem Mund einer Person hört, die gerade dieser Ausbildung nachgeht. Außerdem eignet sich so eine Messe perfekt, um eigene Fragen zu stellen!
Viele Unis, bzw. auch Betriebe haben außerdem jährlich einen 'Tag der offenen Tür', bei dem man einmal mehr die Chance bekommt, sich verschiedene Ausbildungsplätze aus der Nähe anzuschauen und hineinzuschnuppern.
Wenn man dann schon eine ungefähre Idee hat, welcher Job vielleicht etwas für einen sein könnte, bietet sich ein Ferialjob, beispielsweise im Sommer, sehr an. Hierbei hat man die Chance erste Erfahrungen zu sammeln und außerdem nebenbei noch etwas Geld dazuzuverdienen.
Allerdings ist es nicht in allen Berufsfeldern möglich ohne Ausbildung schon eine kurze Zeit mitzuarbeiten. Eine andere Möglichkeit wäre es da zum Beispiel direkt bei einem Betrieb nachzufragen, ob man einmal einen Tag vorbeikommen und schnuppern darf!

Ihr seht, auch wenn es schier unmöglich scheint eine perfekte Berufswahl zu treffen, so kann man sich doch in kleinen Schritten näher daran herantasten und einiges ausprobieren, um dann schlussendlich etwas Passendes für sich zu finden!

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