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Abitur

Ihr schreibt 2017 euer Abitur? Der schulische Teil ist relativ klar, aber wie das alles abläuft eher weniger? Ihr habt viel Respekt vor den Prüfungen oder wisst nicht, wie Ihr dazu stehen sollt?

 
 

Das Abitur ist ein angesehener Schulabschluss in Deutschland. Hier wird nochmal das erlernte Wissen der letzten Jahre geprüft. Genau darauf werdet Ihr die letzten zwei, drei Jahre vorbereitet. Euch wird alles beigebracht, was gefragt werden kann und die Bearbeitungsweise der Aufgabenstellungen ebenso. Was diesen Teil angeht, braucht Ihr euch wirklich keine Sorgen zu machen. Falls Ihr ganz sicher gehen möchtet, findet Ihr die Themenbereiche des Abiturs auch im Internet. Hier müsst Ihr nur darauf achten, für das richtige Bundesland und Jahr zu suchen. Dort findet Ihr auch Übungsaufgaben und die Prüfungsaufgaben der letzten Jahre.
Da es das Abitur ist, habt Ihr Euch also gut vorbereitet, wahrscheinlich im Unterricht aufgepasst und seid soweit fertig für die Arbeiten. Trotz der guten Vorbereitung habt Ihr noch ein bisschen Angst davor? Braucht Ihr nicht. Die vier oder sechs Stunden gehen schneller vorbei als Ihr denkt. Dafür ist die beste Vorbereitung genügend Material dabei zu haben. Dazu zählen nicht nur Füller, Kugelschreiber, Bleistift, Radiergummi, Tintenkiller, Geodreieck, Taschenrechner und Formelsammlung (wenn sie nicht von der Schule bereitgestellt wird) sondern auch ganz wichtig die Nervennahrung. Damit Ihr Euch vollkommen auf die Arbeit konzentrieren könnt und Hirn und Bauch auch bei der Sache bleiben nehmt euch lieber zu viel zu Essen mit als zu wenig. Wenn Ihr bisher gute Erfahrungen habt mit Traubenzucker, vergesst trotzdem nicht noch etwas Anderes mitzunehmen. Brote, Äpfel, Mandarinen, Nüsse, Brötchen, Käsespieße, Kuchen, Kekse, Pizzaschnecken, was immer Ihr möchtet. Natürlich noch mindestens eine Flasche Wasser dazu. Und keine Sorge, jeder braucht für die Zeit viel Essen, die anderen werden neidisch sein.
Wenn die Prüfungen beginnen könnt Ihr Euch also in aller Ruhe und im Wissen der perfekten Vorbereitung entspannt an die Bearbeitung begeben.
Das Zeitlimit kennt Ihr vielleicht bereits aus dem Vorabitur (Klausur unter Abiturbedingungen), das in einigen Schulen Pflicht ist. Erfahrungsgemäß ist die Zeiteinteilung im Abitur sogar noch ein wenig einfacher als im Vorabitur. Was jetzt nicht bedeuten soll, dass Ihr euch die ersten zwei Stunden nur hinsetzen und essen könnt. Je nach Aufgabenstellung und Person könnte das vielleicht vereinzelt möglich sein, allerdings ist es nicht empfehlenswert. Die Ruhe zu behalten ist natürlich richtig, doch mit den Aufgaben muss so oder so angefangen werden und Ihr seid schließlich schon so früh aufgestanden. Deshalb ist es aus unserer Sicht entspannter sich erst die Aufgaben durchzulesen und dann mit der einfachsten Aufgabe zu beginnen (meistens die erste Aufgabe, je nach Fach bauen die Aufgaben ja auch aufeinander auf). Wenn Ihr gerade nicht weiter kommt und nicht zur nächsten Aufgabe gehen wollt, gönnt Euch einfach einen kleinen Snack oder gleich eine kleine Mittagspause. Ihr könnt euch auch auf dem Weg zur Toilette strecken und euch ein wenig die Beine auf dem Gang vertreten. Danach könnt Ihr mit frischer Motivation die nächsten Aufgaben bearbeiten.
Was das Matheabitur betrifft, ist die Zeitvorgabe meistens knapper. Hier gibt es auch meist einen Teil ohne Hilfsmittel, der in kurzer Zeit vorab bearbeitet werden muss. Keine Panik, es ist alles zu schaffen, solange man die Zeit nicht aus den Augen verliert. Besonders hier ist es einfacher, bei Problemen erst eine andere Aufgabe zu bearbeiten und später wieder zurück zu springen. Durch die erfolgreiche Bearbeitung anderer Aufgaben nehmt Ihr Euch selbst die Angst und den Zeitdruck und könnt euch später wieder entspannter mit dem Problem befassen. Auch wenn Ihr nachher zwei oder drei Baustellen habt, sind diese verglichen zu den fertig bearbeiteten Aufgaben nur noch gering. Und auch wenn dieser Tipp Euch nerven wird, ist es manchmal einfacher ganz neu anzufangen, statt den Fehler zu suchen.
Wenn Ihr mit einer Aufgabe gar nichts anfangen könnt ist noch nichts vorbei, häufig ist es schwieriger die Aufgabe zu verstehen als sie zu lösen. Hier helfen bildliche Darstellungen und Zeichnungen und wer weiß, vielleicht gibt es dafür ja Ansatzpunkte oder die Aufgabe ist nicht lösbar und Ihr beweist es dadurch?
Alles in einem, deckt euch gut ein und seht es locker. Ihr habt mindestens 12/13 Jahre damit verbracht Euch darauf vorzubereiten, die eine Prüfung schafft Ihr auch noch!

 

Bilder:

"Dorothea Wagner" / www.jugendfotos.de,
http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/deed.de

"Oliver Widmann" / www.jugendfotos.de,
http://creativecommons.org/licenses/by-nd/3.0/deed.de

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