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Ein Treffen von Greenpeace

Umweltpolitisches Interesse? Vielleicht hilft Dir diese Erfahrung selbst aktiv zu werden.

 
 

Mich umweltpolitisch engagieren, das wollte ich schon lange, doch als Schülerin kamen für mich viele Optionen allein aufgrund meines Alters nicht in Frage.
Doch vor einigen Wochen stieß ich auf die Jugendgruppen von Greenpeace. Kurz darauf nahm ich nun auch am ersten Treffen der Jugendgruppe meiner Stadt teil. Von einem Aktivisten wurden wir umfassend über Risiken und Probleme der Atomkraft und von zwei speziellen Atomkraftwerken (Tihange und Doel) informiert.
Nach einer interessanten Vorstellungsrunde wurde ich direkt mit eingebunden in die Vorbereitung der nächsten Aktion: Ein Flashmob zum Thema Atomkraft: Einige Teilnehmer legen sich auf ein Signal hin schreiend auf den Boden. Daraufhin erscheinen andere Mitglieder, gekleidet in weiße Ganzkörperanzüge mit Atomzeichen darauf, und „untersuchen“ die auf dem Boden liegenden Menschen. So soll die Aufmerksamkeit von Passanten erlangt werden, um diese über Atomkraft aufzuklären.
Die Aktion soll in Anlehnung an die Atom-Katastrophe von Fukushima stattfinden. Beim Flashmob wird eine Atomkatastrophe simuliert, um Menschen zu zeigen, dass die oben erwähnten Atomkraftwerke durchaus ein hohes Risiko darstellen. Bei ungünstiger Wetterlage wäre nicht nur Aachen sondern ganz NRW von einer Reaktorkatastrophe des belgischen Atomkraftwerkes Tihange „mehr oder weniger“ betroffen.
Klimawandel ist, gerade heutzutage, ein großes Thema. Daher freue ich mich nun auf viele weitere Treffen und Aktionen der Greenpeace-Jugendgruppe.

 

 

Links:

https://www.tagesschau.de/inland/tihange-aachen-studie-101.html


https://www.welt.de/wissenschaft/article159098464/Aachen-waere-nach-AKW-Stoerfall-in-Belgien-total-verstrahlt.html

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