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Mitmachen - Ehrensache

Journalistinnen für einen Tag: Vier Schülerinnen der Anne-Frank-Realschule dokumentierten den Aktionstag Mitmachen Ehrensache in Engen bei Konstanz. Wir waren dabei und haben ihnen bei Filmaufnahmen und Interviews über die Schulter geschaut.

 
 
Klicke hier um die Fotostrecke zu starten. Das Presseteam gibt Anweisungen beim Dreh.
Das Presseteam gibt Anweisungen beim Dreh.
Klicke hier um die Fotostrecke zu starten. Gule filmt ihren Mitschüler an seiner Arbeitsstelle.
Gule filmt ihren Mitschüler an seiner Arbeitsstelle.
Klicke hier um die Fotostrecke zu starten. Die Redakteurinnen besuchen ihre Mitschüler und befragen sie zu ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit.
Die Redakteurinnen besuchen ihre Mitschüler und befragen sie zu ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit.
Klicke hier um die Fotostrecke zu starten. Interview mit den Projektkoordinatoren Frau Unger und Herr Wieland.
Interview mit den Projektkoordinatoren Frau Unger und Herr Wieland.
Klicke hier um die Fotostrecke zu starten. Das gesammelte Material wird in der Redaktion durchgesehen und bearbeitet.
Das gesammelte Material wird in der Redaktion durchgesehen und bearbeitet.
Klicke hier um die Fotostrecke zu starten. Das Presseteam: Celine Buchholtz, Kim Coskun, Gule Sümer und Catharina Brünner
Das Presseteam: Celine Buchholtz, Kim Coskun, Gule Sümer und Catharina Brünner
 

Durch „Mitmachen Ehrensache“, ein Projekt der Jugendstiftung Baden-Württemberg und der Stuttgarter Jugendhaus gGmbH, können Schüler in 22 Landkreisen Baden-Württembergs an einem Aktionstag ehrenamtliche Arbeit leisten. Die Einnahmen werden jedes Jahr an eine andere regionale, soziale Einrichtung oder Organisation der jeweiligen Stadt gespendet.

Wir haben die Schüler des Anne-Frank-Schulverbunds in Engen an ihrem Aktionstag am 29.10.2015 besucht, genauer, das Presseteam begleitet.
Das Team bestand aus vier Schülerinnen der Anne-Frank-Realschule, Gule Sümer, Catharina Brünner, Kim Coskun und Celine Buchholtz.
Geleitet wurde das Ganze von Anja Kurz, Stadtjugendpflegerin in Engen, die sozusagen die Arbeitgeberin der Mädels für diesen Tag war.

Ausgerüstet mit Notizblock, Kamera und Mikrofon war die Aufgabe der jungen Journalistinnen den Tag und die Jobs ihrer Mitschüler zu dokumentieren. Die Schüler in Engen waren in den verschiedensten Konzernen oder Betrieben, bei Krankenkassen, in Technologiefirmen oder im Autohaus zu Besuch, und viele Schüler haben auch privat, zum Beispiel im Garten gearbeitet.
Unser Presseteam hatte sich viel vorgenommen und sich folgendes Konzept überlegt:
Ein paar Schüler wurden bei ihren Arbeitsstellen besucht, dabei wurde Material für einen Film gesammelt: Statements von Beteiligten, Mitarbeitern und Arbeitgebern, außerdem Interviews und Fotos. Zusätzlich wurden drei Berichte für den „Hegaukurier“ geschrieben – mit Informationen über das Presseteam, den Aktionstag Mitmachen Ehrensache an sich und über die Organisation, an die die Einnahmen schließlich gespendet werden.

In Engen wird das Geld dieses Jahr an die „Skipsys“, die Singener Kinder psychisch-kranker Eltern gespendet. Diese Organisation feiert nächstes Jahr zehnjähriges Jubiläum und möchte das Geld für besondere Projekte, wie zum Beispiel Zirkus- und Zauberschulen oder Segelkurse verwenden.
Betroffene Kinder können einmal pro Woche zu den Skipsys nach Singen kommen und dort, je nach Alter, gemeinsam Spiele spielen, mit den Betreuern über ihre Erfahrungen oder Probleme sprechen und sich untereinander austauschen. Vor allem wird aber auch auf eine altersgerechte Art und Weise über die verschiedenen psychischen Krankheiten ihrer Eltern aufgeklärt und versucht, das „Tabu“ dieses Themas zu lindern. Den Kindern soll außerdem zu einem größeren Selbstbewusstsein und –vertrauen verholfen werden.

Engen ist die Stadt im Landkreis Konstanz, die am längsten bei Mitmachen Ehrensache dabei ist, und die diesen Tag „am größten aufzieht“, so Frau Unger, die Koordinatorin des Projekts in Engen. So haben dieses Jahr 150 Schüler der siebten und achten Klasse des Schulverbunds der Anne-Frank-Schulen in Engen ehrenamtlich mitgemacht.

Nun dürfen wir natürlich auf die Ergebnisse des Presseteams gespannt sein, und auf die Höhe der Spendeneinnahmen der fleißigen Schüler.

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