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Der Ernst des Lebens

In unserer Null-Bock Generation wird das Lernen als Qual angesehen und Engagement als uncool. Warum das unsinnig ist erfahrt ihr in diesem Artikel.

 
 


Man kennt dieses Gefühl: Die Freude auf einen Neuanfang ist größer als das Bewusstsein, wie schön die letzten Jahre eigentlich waren.
Doppelter Urlaub bei halbtägiger Arbeit. Dieses Glück widerfährt einem nur während der Schulzeit. Wobei `Arbeit` aus Sicht der meisten Schüler wohl eher als Unwort des Jahres gewählt werden sollte.

Warum Engagement zeigen? Heutzutage wird man doch erst akzeptiert, wenn man cool genug ist dies nicht zu tun. Willkommen in der Null- Bock- Generation. Dies ist wohl auch der Grund, weshalb ein Lehrer seine Schüler zu einer Schülerzeitung antreiben muss. Dabei macht es doch Spaß etwas Eigenes auf die Beine zu stellen, zu schreiben, was man der Welt schon immer einmal mitteilen wollte, und nach Monaten harter Arbeit und Organisation das Ergebnis in den Händen zu halten.


Aber unter harter Arbeit verstehen die meisten Abiturienten wohl die Vorbereitungen auf die Prüfungen. Schließlich ist man da gezwungen etwas zu tun. Oder man versucht es zumindest, was oftmals viel anstrengender sein kann. 90 Minuten Konzentration können für manchen freizeitgestressten Zeitgenossen auch ziemlich heftig sein. Leute, statt zu klagen, drei Klassenarbeiten pro Woche seien zu stressig, solltet ihr euch lieber Gedanken darüber machen, was danach auf euch zukommt. Nicht umsonst haben einige meiner ehemaligen Mitschüler das erste Semester ihres Studiums nicht gepackt.


Der Lernstoff verdreifacht sich oft. Ganz zu schweigen vom Schwierigkeitsgrad. Aus 45 Minuten werden fünf Stunden. Aus drei Seiten werden bis zu zehn. Und wer glaubt, während dessen bliebe Zeit sich zurückzulehnen und seine Sinne zu sammeln, der irrt. Aber wie so vieles geht auch diese Zeit vorüber. Als nächste Hürde steht also das Thema „Bewerbung“ an.  Hätte mir früher jemand erzählt, dass ich 25 Stunden in die Erstellung meiner Bewerbungsvorlage investieren würde, hätte er wahrscheinlich nur ein müdes Lächeln von mir geerntet. Doch der Erfolg gab mir bereits nach dem ersten Exemplar recht und tut es auch heute noch. Einer mir vertrauten Person habe ich meine Bewerbung weiter gegeben. Sie wurde aus 200 Bewerbungen eines namhaften deutschen Unternehmens als Beste ausgewählt.
Engagement zahlt sich also doch aus!

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