thema - Das Magazin

Drucken

Vortrag und Diskussion über "Willkommenskultur in der deutschen Gebärdensprachgemeinschaft"

Darum ging es im Vortrag und in der Diskussion im September 2016.

 
 

Willkommenskultur in der deutschen Gebärdensprachgemeinschaft
Vortrag und Diskussion

Termin:

Freitag, 02.09.2016, 18.00 Uhr

Veranstaltungsort:

Gruppenraum im Sozialzentrum
Am Wedelgraben 8, 89522 Heidenheim

Referent:

Harro Drescher

Einladung an:

alle – Veröffentlichung über Plakate

Dann begann Herr Drescher mit seinem Vortrag und berichtete ausführlich über das Thema von tauben Flüchtlingen.

„Help for deaf refugees!“ war der Titel seines Vortrags.
Hilfe für taube Flüchtlinge!

Wir erfuhren nun mehr zu den offenen Fragen:

  • Helfen, aber wie?

  • Wie funktioniert die Kommunikation?

  • Gibt es eine Vernetzung mit anderen Einrichtungen?

  • Wer sind die Ansprechpartner?

  • Ehrenamt – wieso?

    Herr Drescher erzählte auch Erlebnisse und Erfahrungen mit tauben Flüchtlingen, denen er persönlich begegnet war und die ihm von ihrer Flucht erzählten.

    Er erklärte die Statistik: „ Fast 60 Millionen auf der Flucht“.

    Er nannte die verschiedenen Herkunftsländer, wo die meisten Flüchtlinge herkommen.

  • In den letzten 5 Jahre sind 15 Konflikte ausgebrochen oder neu aufgeflammt.

  • Millionen mussten fliehen.

    Flüchtlinge kommen aus verschiedenen Gründen:

  • Menschenrechtsverletzungen und politische Verfolgung

  • Krieg und Bürgerkrieg (Syrien, Irak)

  • Hunger und Armut

  • Religiöse Verfolgung

  • Sexuelle Verfolgung

  • Umweltkatastrophen

    Auf der Suche nach Schutz vor Diskriminierung

     

    „Auf der Flucht“ bedeutet:

  • Niemand verlässt seine Heimat ohne wichtigen Grund

  • Tausende sterben auf dem Weg in die Sicherheit, andere werden eingesperrt, gefoltert, erpresst, misshandelt.

  • Die Flucht dauert manchmal viele Jahre

  • Im Jahr 2015 sind schon über 2000 Menschen bei der Flucht über das Mittelmeer gestorben.

  • Es gibt keine sicheren Wege zum Menschenrecht auf Asyl.

  • Die Flucht macht Menschen krank an Leib und Seele.

    Herr Drescher nennt wichtige Zahlen für Deutschland und behandelt Themen wie:

  • Taube Asylbewerber

  • Ein Flüchtling – wer ist er?

  • Das brauchen Flüchtlinge.

  • Flüchtlinge Willkommen – mein Engagement.

    Immer wieder erzählte er auch von seinen persönlichen Begegnungen mit tauben Flüchtlingen, Treffen mit Gruppen, Einladungen, Hilfsaktionen, Unterstützung mit Essen usw.

    Der Vortrag dauerte fast 2 Stunden. Wir erlebten durch Herrn Dreschers Erzählungen anschaulich die Situation tauber Flüchtlinge: auf der Flucht geschlagen, Angst, bis sie endlich in Deutschland ankommen, dort leider die Kommunikationsbarriere usw.

    Dann, zum Schluss gab es Antworten auf unsere wichtigsten Fragen:

  • Wie können wir helfen?

  • Wer ist Ansprechpartner?

  • Welche Einrichtungen helfen?

  • Wie können wir eine Vernetzung aufbauen, uns verbinden, ehrenamtliche Helfer suchen usw.?

    Nach einer kurzen Pause gab es die Möglichkeit für weitere Fragen und Diskussionen über das Thema, was noch eine knappe Stunde dauerte.

    Allerdings hatten wir uns zuvor in einer Zwischenpause mit Getränken und Sandwiches gestärkt.

    Ungefähr um 22.00 Uhr beendeten wir den Vortrag und die Diskussionen. Alle würden sich ja am nächsten Tag zum Workshop wieder sehen und nochmals mit dem Thema arbeiten.

     

    Heidenheim, den 06.09.2016

 
Es wurden noch keine Kommentare hinterlassen.

Kommentar verfassen:


Schnellsuche:
 
Jugendstiftung Baden-Württemberg - Alle Rechte vorbehalten