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  <title>thema - Das Magazin</title>
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  <subtitle>thema ist das Onlinemagazin im Jugendnetz Baden-Württemberg</subtitle>
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  <updated>2012-02-03T02:30:00Z</updated>
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    <title>Von Siggi und Sandra</title>
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      <name>Silke Brüggemann // Noir; Bildquelle: Martin Heinz // www.jugendfotos.de</name>
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    <updated>2012-02-03T12:42:20Z</updated>
    <summary>Sie leben nebenan, drei Türen weiter oder im Stockwerk über uns: Die lieben Nachbarn. Sie machen Krach, haben ein offenes Ohr oder Beziehungsprobleme. Silke Brüggemann über verschiedene Nachbartypen mit ihren ganz persönlichen Eigenschaften.</summary>
    <redaxatom:teaserImage>http://thema.jnbw.de/@/files/images/a5a0e1c9ad284f7f85e106dd88b13ca3/mini/Neighbours.jpg</redaxatom:teaserImage>
    <redaxatom:articleContent>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Philipp das Phantom der Wohnanlage&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Dass es Philipp gibt, erfährt man erst, wenn die Polizei ihn tot in seiner Wohnung findet. Wie er aussieht? Keine Ahnung. Er ist sogar auf Walters Radarschirm unsichtbar. Wenn mir das Salz ausgeht, dann gibt er gerne etwas ab. Aber selten denk ich daran, dass es ihn gibt.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Lukas der Lachs&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Wenn es komisch riecht, dann liegt das an seinen Räucherstäbchen "Tibetische Käsefüße". Der Lachs schwimmt immer gegen den Strom. Esoterikfans merken das, wenn er nach der Mieterversammlung doch die Markisen mit Donald-Duck-Motiv bestellt. Von ihm würde ich mir kein Salz ausleihen, es sei denn, ich will Zucker.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Nadja die Übermutter&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ihr Organisationstalent und ihre Strenge hat sie beim Militär gelernt. Jetzt heißt ihre Mission: Hausarbeit, Hausaufgaben und anderen Nachbarinnen zu Komplexen verhelfen. Dank eingepflanztem GPS-Chip weiß sie immer, wo sich ihre Kinder auf halten.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Lisa und Paul das Pärchen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Sie sind frisch verliebt und neu eingezogen. Als Umzugshelfer taugen sie wenig, weil sie eine Hand brauchen, um Händchen zu halten. Sie sehen alles durch eine rosarote Brille. Solange sie einander haben, brauchen sie keine materiellen Dinge - deshalb leihen sie gerne großzügig aus.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Theresa die liebe Seele&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Sie behütet die gesamte Nachbarschaft und versorgt alle mit Hühnersuppe und Pudding. Wer Probleme hat, muss mindestens drei Wochen mit ihr darüber reden. Wenn ich Salz brauche, gibt sie mir noch drei Packungen Taschentücher und ein Regalbrett voller Aufmunterungsbücher mit.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Steffen der Spießer&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Durch seine Superkräfte kann er mit bloßem Auge messen, ob einer einen Millimeter zu weit auf der Straße parkt. Er spürt es, wenn jemand drei Häuserblöcke weiter die Füße auf den Tisch legt. Steffen hat eine stehende Leitung zur Polizei, dem Bürgermeister und dem Papst. Krimiautoren lieben ihn, weil er eine gute Vorlage für die Figur des Opfers ist.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Uli der Unverdächtige&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Uli hat die Ersatzschlüssel aller Nachbarn. Und wenn bei uns die Heizung ausfällt, dürfen wir Wohnungen tauschen. Wenn ich wieder in meine Wohnung darf, sind aber alle Wertsachen weg, einschließlich Hund. Als ich versuche, ihn bei der Polizei als vermisst zu melden, sehe ich seinen Steckbrief an allen Wänden hängen.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Lonny der Laute&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ich weiß, wann er wütend ist, wann er sich freut, und auch, wann seine Lider zufallen. Er kann nicht anders als laut. Deswegen weiß jeder alles über ihn. Logisch, dass Theresa, die liebe Seele, das nicht gut findet - eine Person weniger, die sie ausquetschen kann. Ich wünschte, Nadja würde an meiner Stelle neben ihm wohnen, denn sie braucht keine Nachtruhe.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Willi der Wachtmeister&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Viele vermuten, dass er ein Topspion ist. Stundenlanges Ohr-an-die-Wände-legen gehört zu seinen einfachsten Übungen. Keiner weiß, wie alt er ist: Seine Falten werden durch stundenlanges Fensterstarren gebügelt. Willi führt Buch über Einkäufe, Abfahrts- und Ankunftszeiten sämtlicher Nachbarn. Wenn ich nicht mehr weiß, was ich gestern getan habe, frage ich ihn.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Siggi und Sandra das Horror-Ehepaar&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ob es um die offene Zahncreme geht oder um die Form der Wolken am Himmel: Immer ist der andere dran schuld! Siggi zieht dreimal am Tag aus. Sandra denkt sich immer neue Racheaktionen aus. Am Ende zieht Siggi aber immer wieder ein. Wenn auch nur für fünf Minuten.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;Weiterführende Links&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;im Jugendnetz:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;ul&gt;&#xD;
&lt;li&gt;alle Artikel von &lt;a href="magazinesearch:query=%22Silke%20Br%C3%BCggemann%22" target="_self"&gt;Silke Brüggemann&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;li&gt;Stichwort &lt;a href="jnlink:keywords?keyword=64" target="_blank"&gt;Wohnen&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;li&gt;Der Bereich &lt;a href="http://www.jungeseiten.de/index.php?id=38" target="_self"&gt;Wohnen&lt;/a&gt; in den &lt;a href="http://www.jungeseiten.de/" target="_self"&gt;Jungen Seiten&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;im weiteren WWW:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;ul&gt;&#xD;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.noirmag.de" target="_self"&gt;Noir &lt;/a&gt;- das junge Magazin der &lt;a href="http://www.jpbw.de" target="_self"&gt;Jugendpresse Baden-Württemberg&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;/ul&gt;</redaxatom:articleContent>
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    <title>Buchtipp: De Aemilio et Investigatoribus</title>
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      <name>Elisabeth Böker // Bild: Verlag Mundus Latinus</name>
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    <updated>2012-02-02T02:30:00Z</updated>
    <summary>Längst zählt Emil und die Detektive zu den Klassikern. Erich Kästners Detektivgeschichte, die in Berliner der 20er Jahre spielt, wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt – nun auch ins Lateinische.</summary>
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    <redaxatom:articleContent>&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt; &lt;o:OfficeDocumentSettings&gt; &lt;o:AllowPNG /&gt; &lt;/o:OfficeDocumentSettings&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt; &lt;w:WordDocument&gt; &lt;w:Zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt; &lt;w:TrackMoves&gt;false&lt;/w:TrackMoves&gt; &lt;w:TrackFormatting /&gt; &lt;w:PunctuationKerning /&gt; &lt;w:DrawingGridHorizontalSpacing&gt;18 pt&lt;/w:DrawingGridHorizontalSpacing&gt; &lt;w:DrawingGridVerticalSpacing&gt;18 pt&lt;/w:DrawingGridVerticalSpacing&gt; &lt;w:DisplayHorizontalDrawingGridEvery&gt;0&lt;/w:DisplayHorizontalDrawingGridEvery&gt; &lt;w:DisplayVerticalDrawingGridEvery&gt;0&lt;/w:DisplayVerticalDrawingGridEvery&gt; &lt;w:ValidateAgainstSchemas /&gt; &lt;w:SaveIfXMLInvalid&gt;false&lt;/w:SaveIfXMLInvalid&gt; &lt;w:IgnoreMixedContent&gt;false&lt;/w:IgnoreMixedContent&gt; &lt;w:AlwaysShowPlaceholderText&gt;false&lt;/w:AlwaysShowPlaceholderText&gt; &lt;w:Compatibility&gt; &lt;w:BreakWrappedTables /&gt; &lt;w:DontGrowAutofit /&gt; &lt;w:DontAutofitConstrainedTables /&gt; &lt;w:DontVertAlignInTxbx /&gt; &lt;/w:Compatibility&gt; &lt;/w:WordDocument&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt; &lt;w:LatentStyles DefLockedState="false" LatentStyleCount="276"&gt; &lt;/w:LatentStyles&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt; &lt;!--[if gte mso 10]&gt; &lt;mce:style&gt;&lt;!   /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable 	{mso-style-name:"Table Normal"; 	mso-tstyle-rowband-size:0; 	mso-tstyle-colband-size:0; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-parent:""; 	mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; 	mso-para-margin-top:0cm; 	mso-para-margin-right:0cm; 	mso-para-margin-bottom:10.0pt; 	mso-para-margin-left:0cm; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-ascii-font-family:Cambria; 	mso-ascii-theme-font:minor-latin; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-theme-font:minor-fareast; 	mso-hansi-font-family:Cambria; 	mso-hansi-theme-font:minor-latin;} --&gt; &lt;!--[endif] --&gt; &lt;!--StartFragment--&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="AnhangMAFlietext" style="line-height: normal;"&gt;Im Vorwort zu &lt;em&gt;Emil und die Detektive&lt;/em&gt; schreibt Erich Kästner: „Die Sache mit Emil kam mir selber unerwartet“. Und weiter heißt es: „Eigentlich hatte ich ein ganz anderes Buch schreiben wollen.“ Doch der Roman scheiterte und die Geschichte von Emil entstand stattdessen. Aufgefordert zum Schreiben eines Kinderbuches hatte Kästner die Kinderbuchverlegerin Edith Jacobsohn, Inhaberin des damals renommierten Kinderbuchverlages William &amp;amp; Co, die sich mit Kästner, Carl von Ossietzky, Arnold Zweig und Hermann Kesten immer wieder zu informellen Teegesprächen traf. Bereits wenige Monate nach dem Gespräch, im Herbst 1928, hatte Kästner sein erstes Kinderbuch fertig gestellt. Es war der Roman &lt;em style="mso-bidi-font-style: normal;"&gt;Emil und die Detektive&lt;/em&gt;, der zu seinem bedeutendsten und erfolgreichsten Buch werden sollte. Erich Kästner gilt unter anderem wegen dieses Buches als ein Modernisierer der Weimarer Kinderliteratur.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="AnhangMAFlietext" style="line-height: normal;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, Verdana, sans-serif; font-size: 19px; letter-spacing: 1px;"&gt;Verbrecherjagd in der unbekannten Großstadt&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="AnhangMAFlietext" style="line-height: normal;"&gt;Emil Tischbein, ein Junge aus dem kleinen Städtchen Neustadt, reist zu Verwandten nach Berlin. Während Emil auf der Zugfahrt einschläft, stiehlt ihm ein Herr im „Steifen Hut“ 140 Mark, die er seiner Großmutter mitbringen soll. Gerade noch rechtzeitig, bevor der Herr aussteigt, wird Emil wach und bemerkt den Verlust des Geldes. Er nimmt Verfolgung auf. Dadurch verpasst er allerdings seine Großmutter und seine Kusine Pony Hütchen. Stattdessen lernt Emil Gustav mit der Hupe kennen, der ihm seine Hilfe bei der Verbrecherjagd anbietet. Mit seiner Hupe ruft er eine ganze Schar Kinder herbei, die ihm helfen. Sie sind dem Dieb auf den Fersen und schaffen es am nächsten Morgen tatsächlich, ihn zu stellen. Emil bekommt sein Geld zurück und eine dicke Belohnung zudem, denn der Dieb ist ein gesuchter Bankräuber.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;Kinder haben das Sagen&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;span style="font-family: 'Trebuchet MS', 'Lucida Grande', Verdana, Lucida, Geneva, Helvetica, Arial, sans-serif; font-size: 13px; letter-spacing: normal;"&gt;Emil und die Detektive&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: 'Trebuchet MS', 'Lucida Grande', Verdana, Lucida, Geneva, Helvetica, Arial, sans-serif; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: normal;"&gt; ist eine &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: 'Trebuchet MS','Lucida Grande',Verdana,Lucida,Geneva,Helvetica,Arial,sans-serif; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: normal;"&gt;eine  Kriminalgeschichte für Kinder, die in einer Großstadt spielt. Die  Kinder bekommen hier gegenüber den Erwachsenen die Rolle der überlegenen  Personen. Eine große Besonderheit zur Erscheinungszeit war, dass die  damalige Zeit zum konkreten Gegenstand der Handlung wurde.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;&lt;span style="font-family: 'Trebuchet MS','Lucida Grande',Verdana,Lucida,Geneva,Helvetica,Arial,sans-serif; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: normal;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;Detektivromanboom ausgelöst&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p class="AnhangMAFlietext" style="line-height: normal;"&gt;&lt;em style="mso-bidi-font-style: normal;"&gt;Emil und die Detektive&lt;/em&gt; ist eines der erfolgreichen deutschen Kinderbücher. 2010 erschien die 159. Auflage. Doch der Erfolg war bereits nach dem Erscheinen vorhanden, weswegen Kästner die Fortsetzung &lt;em style="mso-bidi-font-style: normal;"&gt;Emil und die drei Zwillinge &lt;/em&gt;schrieb, die 1934 im Züricher Atrium Verlag erschien. In Deutschland allerdings durfte sie zuerst nicht herauskommen, da die Nationalsozialisten Kästner Publikationsverbot erteilt hatten. Zudem ist der Erfolg daran ablesbar, dass es in der Folgezeit zahlreiche Detektivromane gab, so dass der Literaturkritiker Rudolf Frank gar von einem Emilismus-Trend sprach.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;Ironische Zeichnungen&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p class="AnhangMAFlietext" style="line-height: normal;"&gt;Des Weiteren ist der Roman nicht nur wegen des Textes bedeutsam, sondern auch aufgrund der 17 Zeichnungen, die Walter Trier anfertigte. Sie sind in schwarz-weiß gezeichnet und geben die Situation häufig leicht ironisch zugespitzt wieder.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;Jetzt auch auf Latein&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p class="AnhangMAFlietext" style="line-height: normal;"&gt;Übersetzungen in mehr als 30 Sprachen, verschiedene Filmversionen – davon alleine drei deutsche – und dramaturgische Bearbeitungen bestätigen den Erfolg des Romans. Jetzt erschien noch eine Lateinische Ausgabe. Ulrich Krauße hat die Übersetzung angefertigt. &lt;span style="mso-spacerun: yes;"&gt; &lt;/span&gt;Wenn man sich entscheidet, dieses Buch zu lesen, sollte man schon drei bis vier Jahre Lateinunterricht hinter sich haben. Doch Dank zahlreicher Vokabelangaben auf jeder Seite und einem ausführlichem Vokabelregister am Ende des Textes, sollte das Verstehen dann nicht schwer fallen. Im Gegenteil, es macht sogar ausgesprochen viel Freude zu sehen, dass man mit seinen Lateinkenntnissen nicht nur alte Werke von Ceasar, Cicero oder Ovid entschlüsseln kann, sondern auch gut bekannte Kinderbücher!&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;!--EndFragment--&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Erich Kästner&lt;br /&gt;De Aemilio et Investigatoribus&lt;br /&gt;Übersetzt von Ulrich Krauße&lt;br /&gt;Verlag Mundus Latinus&lt;br /&gt;14,00 Euro&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Verdana; -webkit-border-horizontal-spacing: 2px; -webkit-border-vertical-spacing: 2px; font-size: small; color: #000000;"&gt;ISBN 978-3-9813892-1-0&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Verdana; -webkit-border-horizontal-spacing: 2px; -webkit-border-vertical-spacing: 2px; font-size: small; color: #000000;"&gt;Weiterführende Links&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;im Jugendnetz:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;ul&gt;&#xD;
&lt;li&gt;alle Artikel von &lt;a href="magazinesearch:query=Elisabeth%20B%C3%B6ker" target="_self"&gt;Elisabeth Böker&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;li&gt;weitere &lt;a href="magazinesearch:query=Buchtipp" target="_self"&gt;Buchtipps und Buchkritiken&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;li&gt;Stichwort &lt;a href="jnlink:keywords?keyword=79" target="_blank"&gt;Literatur/Lesen&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;im weiteren WWW:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;ul&gt;&#xD;
&lt;li&gt;zur &lt;a href="http://www.munduslatinus.de/" target="_blank"&gt;Homepage&lt;/a&gt; von Ulrich Krauße&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;/ul&gt;</redaxatom:articleContent>
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    <title>Artikel des Jahres</title>
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      <name>red</name>
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    <updated>2012-02-01T10:10:35Z</updated>
    <summary>Es ist soweit, die Wahl für den Artikel des Jahres 2011 steht vor der Tür.</summary>
    <redaxatom:teaserImage>http://thema.jnbw.de/@/files/images/55a64f3775594373becc1cb357ba447d/mini/Allgemein Kopie.jpg</redaxatom:teaserImage>
    <redaxatom:articleContent>&lt;p&gt;Auch im letzten Jahr habt ihr uns wieder so einiges an Artikeln zukommen lassen, worüber wir uns sehr gefreut haben! Um unsere Dankbarkeit für eure Mühen nicht nur in Worte zu fassen haben wir daher vor einem Jahr den Artikel des Monats eingeführt, dessen Autor wir mit einem kleinen Geschenk belohnen haben. Aber das reicht uns noch lange nicht und daher können wir euch heute stolz die erste Wahl zum Artikel des Jahres ankündigen! Und diesmal seid ihr an der Reihe und entscheidet  welcher der 12 Monatsgewinner auch den Preis für den thema-Artikel des Jahres erhält. Alle weitere Informationen zur Wahl findet ihr in unserer Rubrik &lt;em&gt;&lt;a href="http://thema.jnbw.de/@@documents/thema-Award" target="_self"&gt;„thema-Award“&lt;/a&gt; &lt;/em&gt; .&lt;/p&gt;</redaxatom:articleContent>
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    <title>extra unterwegs: „Svenjas Reise“ / Folge 5: Der Chilenische Alltag</title>
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      <name>Text &amp; Bilder // Svenja Lampe / f79</name>
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    <updated>2012-01-31T02:30:01Z</updated>
    <summary>f79-Autorin Svenja macht derzeit einen einjährigen Schüleraustausch am Ende der Welt. Genauer gesagt befindet sie sich in der Stadt Punta Arenas in Chile. Von dort aus schreibt sie für euch regelmäßig ihre Eindrücke und Erlebnisse auf und hält diese auch in Bildern fest. Dass auch das leben in einem anderen Land langsam zur Routine werdedn kann, erfahrt ihr in diesem Beitrag. Viel Spaß beim Mitreisen!</summary>
    <redaxatom:teaserImage>http://thema.jnbw.de/@/files/images/77fd0c8e164742aea85afdbb262fd8b5/mini/Cueca-Tanz.jpg</redaxatom:teaserImage>
    <redaxatom:articleContent>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ich muss gestehen,&lt;/strong&gt; ich musste erst nachrechnen, wie lange ich schon hier bin, denn ich habe aufgehört, die Wochen zu zählen. Also, der Kalender hat mir geholfen: Ich bin jetzt schon sieben Wochen hier am Ende der Welt, also schon fast zwei Monate.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;Ich habe die Empanadas&lt;/strong&gt; (kleine herzhafte Gebäckstückchen) lieben gelernt und „Alfajor“. Das ist eine, ich glaube ursprünglich Argentinische, Süßigkeit und unbeschreiblich lecker. Ich kann gar nicht genug davon kriegen.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Langsam aber sicher ist Alltag eingekehrt,&lt;/strong&gt; der sieht ungefähr so aus: Um sieben Uhr klingelt mein Handy mich wach mit einem furchtbaren Klingelton, der aber wenigstens seinen Zweck erfüllt und mich augenblicklich aus meinen Träumen reißt. Davon wird auch Karen wach, die im Stockbett über mir liegt und macht den Fernseher an. Beim Gebrabbel der Chilenischen Nachrichtensprecher schlafe ich dann wieder ein, bis unsere Mutter um zwanzig nach sieben erbost einen Schrei los lässt, von dem ich dann wieder aus dem Schlaf schrecke und sofort aus dem Bett in die Eiseskälte springe, während Karen noch fünf Minuten liegen bleibt.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;img style="vertical-align: baseline; margin: 0px;" title="Schulweg" src="cid:9103e589d5814e5f867c9ec6ac9732f4/semi_large/Schulweg.jpg" alt="" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Also, schnell die Schuluniform unter den Arm klemmen &lt;/strong&gt;und ins Bad flitzen, denn ich habe nur zehn Minuten, wenn ich danach noch schnell eine Scheibe Brot hinunterschlingen will. Eine Cafeteria oder irgendeine Möglichkeit, etwas zu Essen, gibt es in der Schule nämlich nicht. Dann fährt uns entweder Gastvater Lalo mit dem Auto zur Schule (das Bild oben ist vom Schulweg), oder in der Woche, in der er arbeitet, holt uns ein Taxi ab. Lalo ist immer eine Woche da und eine Woche arbeitet er in einer anderen Stadt.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wir sind immer zehn Minuten zu früh&lt;/strong&gt; in der Schule und jeden Tag ärgere ich mich, mich so beeilt zu haben, denn wir sind immer unter den ersten im Klassenzimmer. Also zur Begrüßung jedem ein Küsschen und dann schnell an die Heizung, die Finger aufwärmen. Wenn der Lehrer kommt, müssen alle aufstehen, bis er sagt, dass wir uns setzen dürfen und dann herrscht Disziplin. Na ja, Disziplin, sowas wie Handzeichen geben, wenn man etwas zu sagen hat, gibt es nicht und so rufen alle immer einfach rein und der Lautstärkepegel ist dementsprechend.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Um zwölf geht’s dann wieder ab nach Hause. &lt;/strong&gt;Zu Mittag gibt es immer eine Suppe und Fleisch mit Beilage. Nach dem Essen wird geschlafen. Also zumindest ich döse meistens auf der Couch weg, bis ich mich dann um zehn vor zwei wieder fertig machen muss und ab geht’s zurück in die Schule. Bis um halbsechs. Stöhn. Nach der Schule gibt es Kaffee und Kekse oder Brot und dann habe ich Freizeit. Zirka zweimal die Woche kommt Catalina um sechs und wir machen Spanisch. Neuerdings gehe ich mit Freunden an der Strandpromenade joggen, das macht Spaß und es tut so gut, mal wieder Sport zu machen.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;Abendessen gibt es so zirka um zehn Uhr.&lt;/strong&gt; Wieder Suppe und Fleisch mit Beilage. Es ist lustig, manchmal würde ich gerne meine Gedanken aufnehmen, um sie im Nachhinein anhören zu können. Ein Mix aus Deutsch, Englisch und spanisch. Wenn ich mich ärgere, denke ich immer in Deutsch, doch normalerweise sind meine Gedanken Englisch mit Spanisch untersetzt.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;img style="vertical-align: baseline; margin: 0px;" title="Svenja" src="cid:fe78bdbd588542db9ca184a1ac8122a3/semi_large/Svenja-Pinguin.jpg" alt="" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ja, das spanisch wird besser.&lt;/strong&gt; Das schreibe ich in jedem Blog, aber es stimmt. Im Radio kann ich manche Lieder verstehen und die Dialoge nachzuvollziehen, fällt mir leichter. Einen Dialog zwischen zwei Personen zu verstehen ist inzwischen möglich, aber in größeren Gruppen geht mir das immer noch zu schnell. Die Basics kann ich jetzt auch schon sagen, aber die Chilenen in Punta Arenas tun sich echt schwer damit, Nichtmuttersprachler zu verstehen. Viele versuchen es gar nicht erst, sondern wollen gleich jemanden, der für sie übersetzt, was ich sagen möchte. Dagegen wehre ich mich allerdings massiv.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;Ich habe gemerkt, dass es einfacher ist, &lt;/strong&gt;sich mit Leuten zu unterhalten, die ein bisschen Englisch können. Nicht, weil ich mit ihnen Englisch reden möchte, sondern weil sie wissen, wie es ist, sich in einer neuen Sprache zurechtzufinden und meistens sind die auch diejenigen, die sich Mühe geben, langsam zu sprechen, damit ich eine Chance habe, aus dem Wortfluss einzelne Wörter heraus zu hören.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ich glaube, der Umgang mit fremden Sprachen&lt;/strong&gt; ist hier einfach ein ganz anderer. Die meisten hier kommen ja niemals aus Punta Arenas und Umgebung heraus, viele waren zumindest schon einmal in Santiago oder in Argentinien, aber dazu braucht es ja auch keine Fremdsprache. Wer reiselustig ist, war auch schon in Peru oder Uruguay. Aber das ist auch der Grund,warum sich die Chilenen so schwer tun mit Englisch. Die meisten brauchen es einfach nicht, weil auch in den ganzen Nachbarländern nur spanisch gesprochen wird und so sind sie es einfach nicht gewohnt, dass jemand kein spanisch spricht. Pech für mich, aber es wird ja besser.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;img style="vertical-align: baseline; margin: 0px;" title="Strandgut" src="cid:87cf26ac45224794b2c28deadecb8fc8/semi_large/Strandgut2.jpg" alt="" /&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Letzten Sonntag bin ich&lt;/strong&gt; sehr früh aufgestanden, *hust*. Um ein Uhr  mittags bin ich auf Zehenspitzen aus dem Haus geschlichen, um ein paar Fotos vom Strand zu machen. Der Rest der Familie schlief noch selig. Thema: Strandgut. Korrigiere: Müll. Was so alles im Meer herumschwimmt, wird klar, wenn man den Strand von Punta Arenas bestaunt. Mauerreste, Plastik, Autoteile (oder was auch immer das mal war), ein Stück Säule aus Stein mit herausstehender und verbogener Stahlstange, Müll und Glasflaschen. Ich sah, staunte und versuchte, die Wirklichkeit so gut wie möglich einzufangen. Ich glaube, ich bin gescheitert, aber die Fotos sind trotzdem nett geworden.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;img style="vertical-align: baseline; margin: 0px;" title="Cueca" src="cid:77fd0c8e164742aea85afdbb262fd8b5/semi_large/Cueca-Tanz.jpg" alt="" /&gt;&lt;br /&gt;Am Freitag hatte ich schulfrei &lt;/strong&gt;und am Montag auch, wegen dem Chilenischen Nationalfeiertag. Und am Mittwoch Nachmittag und Donnerstag hatten wir keine Schule, sondern es wurde nur getanzt. Auch die ganz kleinen mussten „cueca“ tanzen vor der ganzen Schule, aber alle haben glaube ich mit ihnen gefiebert, denn jeder der Zuschauer war ja mit sechs oder sieben Jahren in der selben Situation. Und es ist einfach nur niedlich anzusehen, wie die kleinen Gentlemans versuchen, ihre Mädels zu beeindrucken. Ich glaube, der Ablauf ist ungefähr so: Der Mann fordert die Frau zum Tanz auf und sie stimmt nach kurzem Überlegen zu, dann laufen sie ein Stück zusammen und dann stellen sie sich gegenüber des anderen auf und alle klatschen. Dann muss der Mann versuchen, seine Frau zu beeindrucken. Hilfsmittel: Sombrero, weißes Taschentuch, mit dem gewedelt wird und laut scheppernde Sporen. Die Frau benimmt sich wie ein verliebtes Mädchen, lächelt, ziert sich und wedelt mit ihrem Taschentuch. Das ganze geht in einem enormen Tempo vonstatten und ist ein einziges Hin und Her.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;Morgen beginnen die Festlichkeiten&lt;/strong&gt; rund um den Independent Day und alle meinten schon zu mir: „Svenja, du wirst seehr viel essen und feiern.“ Ich bin mal gespannt. Ach ja, der Gewinner von dem Schulwettbewerb war rojo, wir sind leider nur zweiter geworden, von drei.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;Weiterführende Links&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;im Jugendnetz:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;ul&gt;&#xD;
&lt;li&gt;alle Artikel im &lt;a href="magazinesearch:query=extra%20unterwegs" target="_self"&gt;extra unterwegs&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;li&gt;weitere Artikel aus &lt;a href="magazinesearch:query=f79" target="_self"&gt;f79&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;li&gt;Stichwort &lt;a href="jnlink:keywords?keyword=28" target="_blank"&gt;Auslandsaufenthalt&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;li&gt;weitere Artikel von &lt;a href="magazinesearch:query=Svenjas%20Reise" target="_self"&gt;Svenjas Reise&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;im weiteren WWW:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;ul&gt;&#xD;
&lt;li&gt;zum &lt;a href="http://www.f79.jnbw.de/" target="_blank"&gt;Schülermagazin f79&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;/ul&gt;</redaxatom:articleContent>
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    <title>thema-Award: Zivildienst war gestern</title>
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    <updated>2012-02-02T13:19:42Z</updated>
    <summary>Mit der Aussetzung der Wehrpflicht ist auch der Zivildienst weggefallen, der für viele junge Menschen eine erste Anlaufstelle nach der Schule war. Dafür wurde jetzt der Bundesfreiwilligendienst eingeführt, den thema-Autor Kevin Bay kritisch für euch unter die Lupe genommen hat.</summary>
    <redaxatom:teaserImage>http://thema.jnbw.de/@/files/images/9cecf6e21dbf470e8aa16dfb2d00cd36/mini/themaward Kopie.jpg</redaxatom:teaserImage>
    <redaxatom:articleContent>&lt;p&gt;In seiner Beurteilung erweist er ein sicheres Gespür für all die kleinen Ungereimtheiten, die die Einführung des Bundefreiwilligendienstes mit sich brachte und die Schwierigkeiten, mit denen die ersten „Bufdis“ zu kämpfen haben. So viel Liebe zum Detail brachte ihm den thema-Award im Januar!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der thema-Award prämiert den jeweils besten Text des vergangenen Monats mit einer kleinen Prämie. Am Jahresende treten alle Monatssieger nochmals im Kampf um den großen Hauptpreis an. Weitere Infos &lt;a href="http://thema.jnbw.de/@@documents/thema-Award" target="_self"&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Hier gehs zum Gewinnerartikel &lt;a href="http://thema.jnbw.de/freistil/15067" target="_self"&gt;"Aus alt mach neu - Der vertrackte Start des Bundesfreiwilligendienst"&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</redaxatom:articleContent>
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    <title>Aus alt mach neu - Der vertrackte Start des Bundesfreiwilligendienst</title>
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      <name>Text: Kevin Bay, Fotos: Infobüro Bundesfreiwilligendienst, Zitat: http://www.aktive-buergerschaft.de/buergergesellschaft/kommentare/2011/11-12_jahresrueckblick_2011/gisela_jakob, 06.01.12</name>
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    <updated>2012-01-30T02:30:00Z</updated>
    <summary>Der Zivildienst ist tot - lang lebe der Bundesfreiwilligendienst! Mit dem Ende des Wehrdienstes kommt auch der altgediente Zivildienst in den Ruhestand. Der neue Dienst mit den liebevoll getauften "Bufdis" soll das entstandene Loch schnell füllen - dabei geht einiges schief.</summary>
    <redaxatom:teaserImage>http://thema.jnbw.de/@/files/images/094678453e4c40f0a8bdb1feda93814f/mini/BFD_Plakat_junge_Frau_original.jpg</redaxatom:teaserImage>
    <redaxatom:articleContent>&lt;p&gt;"Nichts erfüllt mehr, als gebraucht zu werden" Mit diesen pathetischen Worten wird der Ersatz für den Zivildienst angepriesen. Seit dem Start des Bundesfreiwilligendienstes im September 2011 haben sich mehr als 25.000 Menschen, zumeist Jugendliche, für den Dienst bereit erklärt. Diese Zahlen werden von Regierungsseite gebührend gefeiert, war die Angst keine Freiwilligen zu finden bei Einführung groß gewesen. Denn obwohl der Zivildienst lediglich als Ergänzung konzipiert war, ersetzte er in seinem über 40 Jahre langem Bestehen auch feste Arbeitsstellen, besonders im Pflegebereich. Das möchte niemand zugeben, lässt sich angesichts des Loches, welches das Ende des Dienst riss, aber nicht bestreiten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Realität in Form von zu Guttenbergs Vorstoß überraschte die Einsatzstellen genauso wie die Zivildienstleistenden. So war noch zu Beginn des Jahres 2011 nicht daran zu denken, dass jener ausgesetzt werden könnte. Nachdem das Ende Mai besiegelt worden war, ließ der Aufschrei der Pflegedienste und Krankenhäuser nicht lange auf sich warten. Kaum war dieser abgeklungen wurde die neue Lösung aus dem Leyen‘schen Hut gezaubert: Der Bundesfreiwilligendienst. Offen für alle. Für die Gesellschaft. Auch für ältere Personen. Super! - so ließe sich das Geschreibsel der Pressesprecher zusammenfassen. Auch ein Starttermin war schnell gefunden und so traten die ersten Bufdis ihren Dienst bereits zum 1. Juli an. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;Schnell, schnell, schnell - aber nicht durchdacht&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Nach einem solchen Schnellstart war zu erwarten, dass noch vieles ungeklärt bliebe. Erst Ende des vergangenen Dezembers beschloss der Bundestag das Kindergeld für die Freiwilligen. Bis dato mussten die Freiwilligen ohne diese finanzielle Spritze auskommen - eine harte Zeit für manche. Genauso wenig ist es dem geneigten Bufdi momentan möglich sich als solcher auszuweisen. Dem Bundesamt ist es bis dato nicht gelungen einen Ausweis zu erstellen. Laut offiziellen Angaben wird unter "Hochdruck" daran gearbeitet. Warum nach bereits einem halbjährigen Bestehen des Dienstes immer noch kein Ausweis da ist, kann niemand genau sagen. Man hört nur eines: "Er kommt - irgendwann."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;Gleiche Arbeit, halbes Gehalt&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Die Strukturen befinden sich im Umbruch und dies dauert seine Zeit. Eine längere Planungsphase hätte dem Dienst zu einem besseren Start verholfen und auch dessen Position genauer festlegen können. Immer mehr scheint der Bundesfreiwilligendienst in Konkurrenz mit dem Freiwilligen Sozialen Jahr zu treten; eine Situation die jeder vermeiden wollte. Eine klare Passage zu diesem Thema findet sich bereits in der Konzeption des BFD, die die Dienste parallel und nicht im Wettbewerb sieht. Auf dieser Aussage beruhend lassen sich unerfreuliche Rahmenbedingungen des Dienstes zurückführen. Das Taschengeld der Freiwilligen wurde analog zum FSJ auf 330 € pro Monat begrenzt. Freilich bleibt eine Hintertür in Form von Verpflegungs- und Unterkunftszuschüssen offen - doch daran ist keine Einrichtung gebunden. Es entstehen Situationen in denen Freiwillige die Stelle von Zivis übernehmen - aber nur die Hälfte des Gehalts bekommen. Zu Zeiten des Zivildienstes waren Verdienste um die 700 € keine Seltenheit. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;Viele Einrichtungen wechseln zum BFD&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Trotz dieses Angleichens schwenken immer mehr Einsatzstellen auf den Bundesfreiwilligendienst um. Die FSJ-Stellen beginnen bundeseinheitlich am 1. September eines jeden Jahres. Bei der staatlichen Variante ist ein Einstieg jederzeit möglich. Mehr ins Gewicht fällt jedoch das finanzielle. Dies konstatiert Prof. Dr. Gisela Jakob von der Universität Darmstadt in ihrem Jahresrückblick 2011: "Kommunen als Träger von [...] öffentlichen Einrichtungen kündigen die Kooperation mit gemeinnützigen Organisationen für die pädagogische Begleitung auf, weil sie diese Leistung nun in den ehemaligen Zivildienstschulen billiger“ bekommen."&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Hierbei nimmt sie Bezug auf die Seminartage, die jeder Freiwillige ableisten muss. Während die Einrichtungen die pädagogische Begleitung zum Teil selbst organisieren mussten bzw. konnten, nimmt beim Bundesfreiwilligendienst der Staat den Seminar in die Hand. Komplett und ohne weitere Kosten für die Einsatzstelle. Das ist attraktiv für die Einrichtung, wie auch für den Bund. Denn dieser kann damit gleichzeitig seine Zivildienstschulen erhalten. Das ist Pflicht, denn der Wehrdienst wurde nur ausgesetzt. Heißt: Er kann jederzeit wieder eingesetzt werden. Aus diesem Grund ist der Bund verpflichtet, die nötigen Strukturen zu erhalten, inkl. Zivildienstschule. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von offizieller Seite her ist der Bundesfreiwilligendienst ein großer Erfolg, der entsprechend bejubelt wird. Hinter den Kulissen rumort es jedoch kräftig und es läuft auf die Konkurrenzsituation der beiden Dienste hinaus, die niemand haben wollte. Bis der Dienst fest im Sattel sitzt, scheint es noch einige Zeit zu brauchen. Ob die erste Generation sich jemals als "Bufdis" ausweisen können wird?&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;Weiterführende Links&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;im Jugendnetz:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;ul&gt;&#xD;
&lt;li&gt;weitere Artikel von &lt;a href="magazinesearch:query=Kevin%20Bay" target="_self"&gt;Kevin Bay&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;im weiteren WWW:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;ul&gt;&#xD;
&lt;li&gt;alle Infos zum Bundesfreiwilligendienst gibt es &lt;a href="http://www.bundesfreiwilligendienst.de/" target="_blank"&gt;hier&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Dieser Artikel wurde mit dem thema-Award im Januar 2012 ausgezeichnet!&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;</redaxatom:articleContent>
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    <title>extra unterwegs: „Svenjas Reise“  / Folge 4: Die Hunde sind ein Problem</title>
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      <name>Text &amp; Bilder // Svenja Lampe / f79</name>
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    <updated>2012-01-29T02:30:00Z</updated>
    <summary>f79-Autorin Svenja macht derzeit einen einjährigen Schüleraustausch am Ende der Welt. Genauer gesagt befindet sie sich in der Stadt Punta Arenas in Chile. Von dort aus schreibt sie für euch regelmäßig ihre Eindrücke und Erlebnisse auf und hält diese auch in Bildern fest. Jetzt ist der erste Monat des Aufenthaltes vorbei: Ein erstes Fazit. Viel Spaß beim Mitreisen!</summary>
    <redaxatom:teaserImage>http://thema.jnbw.de/@/files/images/5b558aa030b74d2f957677388c72186b/mini/Hunde.jpg</redaxatom:teaserImage>
    <redaxatom:articleContent>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Jetzt bin ich schon einen Monat in Punta Arenas&lt;/strong&gt; und ob man es glaubt oder nicht- Das Frieren wird besser. Es könnte daran liegen, dass ich es mittlerweile gelernt habe, Orte ohne Heizung zu meiden und meine Skisocken lieben gelernt habe. Vielleicht ist es auch einfach nur der simple Grund, dass es selbst am Ende der Welt einmal Frühling wird. Momentan bewegen sich die Temperaturen nur noch über dem Nullpunkt. Das Maximum sind so sieben Grad, doch das ist Okay. Die Luft sticht nicht mehr in die Nase beim verlassen des Hauses und ich kann sogar Mütze und Handschuhe zu Hause lassen. Das Problem der nassen Füße hat sich auch erledigt, da der Schnee weg ist – Yippieyeah.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;img style="vertical-align: baseline; margin: 0px;" title="möwen" src="cid:74f7740aa35e4655a10376cfa1f3bed7/semi_large/moewen.jpg" alt="" /&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die Menschen aus Punta Arenas&lt;/strong&gt; nennen dieses Wetter warm und mein Gastpapa trägt im Haus nur T- Shirts. Regelmäßig werden mir beim Essen Eiswürfel für mein Wasser angeboten – Kein Scherz! Und Lalo trinkt sein Wasser am Essenstisch nur aus einem Glas, welches aus dem Eisfach kommt und bis zur Hälfte mit Eis gefüllt ist.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;img style="vertical-align: baseline; margin: 0px;" title="hund" src="cid:335b662b1b744ad190e6f96d90739bf6/semi_large/Hund2.jpg" alt="" /&gt;&lt;br /&gt;Über das „warme“ Wetter freuen sich auch die vielen Straßenhunde&lt;/strong&gt;, die ihren dicken Pelz jetzt in den ersten zaghaften Sonnenstrahlen wärmen können. Wilde Hunde gibt es hier sehr viele, allein auf meinem Schulweg gehe ich täglich an fünf Stück (einer davon ist oben im Bild zu sehen: So liegt er da den ganzen Tag) vorbei und mittlerweile erkenne ich sie wieder. Anfangs dachte ich „Oh, die armen Hunde wurden ausgesetzt und sind jetzt ganz alleine.“ Ganz Unrecht hatte ich da nicht, doch ausgesetzt wurden nur einige. Über die Jahre haben sie sich allerdings sehr fleißig vermehrt und so wurden viele von ihnen auf der Straße geboren und sind kein anderes Leben gewohnt. Der viele Abfall am Straßenrand und Hie und da ein totes Tier oder ein verschiedener Artgenosse machen das Leben möglich. Doch: Die Hunde sind ein Problem, es sind einfach zu viele. Die Menschen in Punta Arenas forderten die Stadt auf, etwas gegen die vielen Straßenhunde zu unternehmen und so fing die Stadt an, die Hunde umzubringen. Jetzt meldeten sich die Tierschützer zu Wort und demonstrierten und so wurden keine Hunde mehr umgebracht. Ein Problem, ein Konflikt, aber keine Lösung. &lt;br /&gt;So leben also die vielen Hunde auf der Straße und manchmal hätte ich ein kleines Fellknäul, dass sich vor der Tür des Supermarkts zusammengekauert hat, am liebsten mit nach Hause genommen. Nein, am liebsten hätte ich sie alle mit nach Hause genommen, doch leider sind diese Hunde nicht unbedingt immer Schoßhündchen. Hunde sind Rudeltiere und nachts in einer dunklen Straße von einem Rudel Hunde bedroht zu werden ist eine Erfahrung, die ich nicht machen möchte.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;img style="vertical-align: baseline; margin: 0px;" title="bus" src="cid:d44fa95c137c435ebb8272e474b90b5f/semi_large/Bus+chile.jpg" alt="" /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wer sich Bilder von Punta Arenas im Internet ansieht&lt;/strong&gt;, stellt fest, dass die Dächer alle unterschiedliche Farben haben. Doch nicht nur die Dächer, auch die Häuser selbst sind bunt. Grüne, blaue, gelbe Häuser, aber auch rosa oder eine gewagte gelb - Blau - Mischung habe ich schon gesehen. Etwas weiteres ungewöhnliches ist das Material, aus dem sie gearbeitet sind. Ich hätte Stein erwartet, so als guter, solider Schutz gegen Kälte und Wind, doch die Häuser sind aus Plastik. Nicht komplett aus Plastik, nur die Fassade. Was in den Wänden ist, wissen die Chilenen, die ich gefragt habe, auch nicht, doch es ist weder Holz noch Stein, wohl eine Art Holzimitat. Die Häuserpreise in Punta Arenas sind die höchsten in ganz Chile und so sind nur die Häuser der ganz Reichen sind aus Stein. Die Plastikhäuser sind hier etwas ganz normales und in keinster Weise ungewöhnlich, und dass das fremd für mich ist, konnte meine Familie gar nicht verstehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;In Chile gibt es keine Arbeitslosenversicherung.&lt;/strong&gt; Wer keine Arbeit hat, hat keine Arbeit. Deshalb gibt es hier viel mehr kleine Jobs als in Deutschland, denn ein bisschen Geld ist immer noch besser als gar kein Geld und so wird dir beim Einkaufen alles von einer Arbeitskraft eingetütet, es gibt sehr viele Beratende Verkäufer und an jedem Ladeneingang in der Mall steht eine Person, die dir Klebestreifen um die Tütenhenkel klebt, damit darin keine Produkte verschwinden können, ohne vorher bezahlt worden zu sein.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Auch fällt auf, dass die Chilenen gerne Nummern ziehen.&lt;/strong&gt; Man kann sich nicht einfach an eine Kasse anstellen, um zu bezahlen. Man muss eine Nummer ziehen und warten, bis man dran ist. Warum auch immer. Dieses Nummernsystem gibt es auch in der Apotheke. Überhaupt sieht die Apotheke eher aus wie ein Drogeriemarkt, denn dort kann man eigentlich alles kaufen: Shampoo, Schokolade, Trinken, Bodylotion, Babyklamotten... und, ja, auch Medikamente.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="vertical-align: baseline; margin: 0px;" title="svenja" src="cid:bb6a89f490df41c79fe68035ff28a938/semi_large/Svenja+freundin.jpg" alt="" /&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Letztes Wochenende war eine Galaveranstaltung der Schule &lt;/strong&gt;mit Glamour, Glitzer und jeder Menge Haarspray. Dafür brauchte ich natürlich ein Ballkleid- juchee. Also auf in die Stadt und Kleider shoppen. Am liebsten wäre ich einfach ungeschminkt und in meiner Hippiehose hingegangen, doch dafür wäre ich glaube ich gesteinigt worden. Also - Kleid, Täschchen, Lächeln und bloß nicht zu stark einatmen. Die Mädchen hier blühen richtig auf auf diesem Ball und es ist nicht unüblich, sich für diesen Anlass von einem Frisör die Haare stylen zu lassen. Doch das brauchte ich nun wirklich nicht. „Meine Haare sind hier eh schon besonders genug“, dachte ich und so habe ich mich mit einer Freundin in der Stadt getroffen, während meine Gastschwester regungslos auf einem Frisörstuhl sitzen musste. Und ich glaube, es ist nicht schwer zu erraten, wer mehr Spaß hatte. Was die Haare angeht, so hatte ich richtig gemutmaßt. Ich war der einzige Mensch auf dieser Party dessen Haare nicht Kohlrabenschwarz waren und war in keiner Sekunde unbeobachtet. Ein Vorteil dieses unverkennbaren Körpermerkmals: in der Disco konnte ich nicht verloren gehen. Egal wie voll es war, meine Haare stachen aus der Masse heraus. Ein Suchscheinwerfer hätte den selben Effekt gehabt.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Momentan hat unsere Schule eine Geburtstagswoche.&lt;/strong&gt; Nein, Nicht ein Festtag, die nehmen gleich eine ganze Woche. Vormittags Unterricht, nachmittags feiern. Die Schule wurde in drei „Alianzas“ unterteilt: Azul (blau) , Rocho (Rot) und Amarilla (Gelb). Meine Klasse war im gelben Team und so mussten alle nachmittags gelb gekleidet erscheinen und alle waren im Gelb- Wahn. Ich habe keinen gelben Pulli, auch keine gelbe Hose, aber sie meinten, das ist Okay. Wegen meinen Haaren.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Die Teams sind in allen möglichen Disziplinen gegeneinander angetreten: &lt;/strong&gt;Tanzen, Völkerball, Eierlauf, Staffeln, Sackhüpfen, „Pyjama- Fußball“. Diese Art von Fußball ist sehr lustig anzuschauen, da die Spieler nur zugelassen sind, wenn sie Schlafanzug und Hausschuhe tragen und die Hallenböden sind sehr rutschig, so ist die größte Herausforderung, koordiniert zu rennen - und zu bremsen.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wer gewonnen hat, weiß ich noch nicht,&lt;/strong&gt; da es morgen (Anm. der Redaktion: bzw. zum Zeitpunkt als der Artikel bei uns eingetroffen ist) noch mehr Wettkämpfe gibt aber ich fiebre natürlich mit meinem Team. Amarilla, Amarillaaa!&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;Weiterführende Links&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;im Jugendnetz:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;ul&gt;&#xD;
&lt;li&gt;alle Artikel im &lt;a href="magazinesearch:query=extra%20unterwegs" target="_self"&gt;extra unterwegs&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;li&gt;weitere Artikel aus &lt;a href="magazinesearch:query=f79" target="_self"&gt;f79&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;li&gt;Stichwort &lt;a href="jnlink:keywords?keyword=28" target="_blank"&gt;Auslandsaufenthalt&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;li&gt;weitere Artikel von &lt;a href="magazinesearch:query=Svenjas%20Reise" target="_self"&gt;Svenjas Reise&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;im weiteren WWW:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;ul&gt;&#xD;
&lt;li&gt;zum &lt;a href="http://www.f79.jnbw.de/" target="_blank"&gt;Schülermagazin f79&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;/ul&gt;</redaxatom:articleContent>
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    <title>Kopfmüllhalde</title>
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      <name>Anika Pfisterer // Noir; Bildquelle: Alexandra Genis // www.jugendfotos.de</name>
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    <id>http://thema.jnbw.de/freistil/15055</id>
    <updated>2012-01-27T02:30:01Z</updated>
    <summary>Aus dem Jahr 1946 stammt die Beschreibung eines Patienten, der keine unbelebten Gegenstände wahrnehmen konnte, wie Möbel oder Autos. Ich dagegen sehe jede Menge tote Dinge. Als erstes am Tag meine unfähige Kaffeetasse, die nie lernt, vom Tisch ins Spülwasser zu springen. Die mich nie unterhält. Es ist sieben Uhr dreißig, mir platzt der Kragen.</summary>
    <redaxatom:teaserImage>http://thema.jnbw.de/@/files/images/8080aec02b0a4404803339df18d620f5/mini/Kaffeetassen.jpg</redaxatom:teaserImage>
    <redaxatom:articleContent>&lt;p&gt;"Vom Acker, Tasse!" Das Gebrüll weckt die Nachbarn, denn die Tasse ist nicht alleine in ihrer Trägheit. Mit ihr die nie-nie wiederaufladbare Batterie, die in Spinnweben gehüllte Fliegenklatsche, die Zahnpasta, die seit Wochen nicht leer geht und seit Wochen nicht schmeckt, der aufgeschwatzte Flyer in der Hosentasche, alles tritt auf die Bühne, spricht nicht zum gähnenden Publikum und schlimmer noch - vergisst, wieder abzutreten.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;Provozieren geht über studieren&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Man kann es nicht schön reden, das Gegenstands-Pack ist weder hochbegabt noch dient es der allgemeinen Erheiterung. Der gegenseitigen vielleicht? Wenn das nicht eine eingeschworene Bande ist, die hinter unserem Rücken auf den Putz haut, Saufgelage, Gericht und Olympiaden hält, bis die Obstschale ein Machtwort spricht! Ist das so, kann der Schund was? Sich nachts regen, wenn wir schlafen oder wegsehen? Provozieren geht über studieren: "Der Lehrer schreibt an die Tafel …" Tobt die Toystory? Zackige Halb-Pirouette. Leider nein, nicht mal ein tanzender Toaster. Punkt.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;Früher war alles besser&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Eine Betrachtung kleinwüchsiger Kinderwageninsassen beim Kulleraugenkreisen und Sabberrinnsaltrielen: Sie staunen, weil vor ihnen ein Hokus-Pokus der Objekte stattfindet, das nur sie sehen können. Gegenstände tauchen auf, wenn der Babyblick sie streift und verpuffen, wenn er weiterzieht. Sandmännchen, Karottenbrei, leicht verschluckbares Kleinteil. Zappzarapp! Keine Rauchwolke, kein gedankliches Überbleibsel erinnert an das Objekt von vor einer Sekunde.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;Dank sei der kognitiven Vorstellung&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Im Kindswahn zwischen Krabbeln und Grasausreißen vergisst das Baby alles, was es nicht akut sieht, fühlt oder hört. Seine kognitive Vorstellung räumt hinter ihm auf, oder die Mama, es selbst schert das Kuddelmuddel jedenfalls nicht die Bohne, ist längst vergessen. Deshalb brauchen Babys auch keine Statussymbole wie teure Autos. Die könnten sie weder fahren noch kognitiv speichern. Wie, mein Porsche hinter dem Garagentor, meine Gucci-Jeans im Kleiderschrank? Ulkig, Spielkamerad, du halli…hallo…halluzinierst! Doch dann kommt die kognitive Revolution und macht Licht im Kopf.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;Kopf-Haltbarkeit&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Die leise Ahnung von einem Anti-Verpuffungsgesetz keimt auf, der sogenannten Objektspermanenz. Alles, was seitdem in unser Blickfeld gerät, entwickelt eine enorme Kopf-Haltbarkeit. Jeder Kekskrümel, jedes Bonbonpapierchen brennt sich ins Gedächtnis, schlägt Wurzeln, versenkt rostige Anker, wird unabschüttelbar, zum mentalen Fingerabdruck, zur Plage zum Mitnehmen. Die Ohrfeige der Objekte hat geschallt. Und während wir unsere brennende Wange halten, den Knall noch im Ohr hören, überrollt uns die Gewissheit: Die Gegenstände um uns führen ein Eigenleben! Auch wenn wir längst außer Sicht sind, über alle Berge geflüchtet, sie behalten ihren Platz. Wie Wackersteine - im Sitzstreik für weiß der Kuckuck.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;Zwischen Gedankenkrimskrams und Kopfmeer&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Der Umkehrschluss aber gefällt mir. Wenn es alles ewig gibt, das einmal unsere Aufmerksamkeit erhascht, dann gibt es nichts, was den Sinnen bisher fremd blieb. So wie Jäger. Die sind Humbug. Und solange keiner meinen Waldweg kreuzt, werden sie sich auch nicht in meinen Kopf quetschen und mein eBay-Passwort verdrängen. Da ist genug Schund. So viel Schund, dass man sich fragen muss, wohin das führt. Eine im Gedankenkrimskrams stapfende, im Kopfmeer ertrinkende Gesellschaft?&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;Mach, Einen, Abgang&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Wir haben wenige Optionen. Eine Flatrate für Anti-Objektpermanenz ist eine. Die sollten wir uns was kosten lassen, ob Geldwert oder Kompromisse. Man müsste bereit sein, den Rest des Lebens nur noch drei Wörter zu verwenden, wenn es das fordert. Mach, Einen, Abgang. Weg, Du, Gegenstand. Oder man rüstet eine mürrische Altherrengruppe mit Golfschlägern aus. Komm in die Hufe und schlag das Zeug aus der Umlaufbahn, Opa! Oh weh, typischer Fall! Erziehung versinkt im Schund der Kopfmüllhalde.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;Weiterführende Links&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;im Jugendnetz:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;ul&gt;&#xD;
&lt;li&gt;alle Artikel von &lt;a href="magazinesearch:query=%22Anika%20Pfisterer%22" target="_self"&gt;Anika Pfisterer&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;li&gt;Stichwort &lt;a href="jnlink:keywords?keyword=21" target="_self"&gt;Freizeit&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;im weiteren WWW:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;ul&gt;&#xD;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.noirmag.de" target="_self"&gt;Noir&lt;/a&gt; - das junge Magazin der &lt;a href="http://www.jpbw.de" target="_self"&gt;Jugendpresse Baden-Württemberg&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;/ul&gt;</redaxatom:articleContent>
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    <title>extra unterwegs: Reisen einmal anders - Couchsurfing</title>
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      <name>Meike Krauss // Bildquelle: "Lennart Schneider" / www.jugendfotos.de, CC-Lizenz(by-nc)</name>
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    <updated>2012-01-25T02:30:01Z</updated>
    <summary>„Couchsurfing ist eine Seite im Internet, auf der Menschen aus der ganzen Welt ihre Couch zum Übernachten für Reisende anbieten...“, erkläre ich immer und immer wieder. Meistens nachdem jemand fragt, in welchem Hostel ich denn bin. Nein, ich bin nicht gern im Hostel, wenn es geht dann immer Couchsurfing, selbst an Weihnachten hat das geklappt. „Ist das nicht gefährlich?“, ist die nächste Frage. Ich sage nein und ich erkläre euch warum.</summary>
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    <redaxatom:articleContent>&lt;p&gt;Couchsurfing ist eine Plattform um Menschen aus der ganzen Welt zu vereinen. Sie sind alle weltoffen, neugierig und vielleicht ein bisschen verrückt, denn sie laden einen fremden Menschen in ihr Wohnzimmer ein oder gehen selbst in fremde Wohnzimmer zum Übernachten. Hört sich eigentlich recht verrückt an, wenn man sich aber mal informiert ist das gar nicht mehr so verrückt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;Die Profile&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Jeder Couchsurfer hat ein Profil. Hier stehen die Standarddaten: Name, Alter, Ort. Viel interessanter sind aber all die anderen Informationen. Das erste Feld ist immer eine persönliche Beschreibung. Doch erst dann wird es interessant, was ist deine aktuelle Mission, deine Philosophie, deine Interessen, dein Musikgeschmack, was kannst du teilen, willst du lernen und kannst du lehren. Wenn man alle Felder gewissenhaft ausfüllt hinterlässt man einen sehr persönlichen Eindruck im Internet, doch das ist wichtig, man will doch schließlich wissen, ob man zusammen passt, wenn man einige Tage gemeinsam wohnt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;Die Referenzen&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Die verrücktesten Menschen erkennt man immer am Feld „Eine faszinierende Sache, die ich gemacht habe“. Die Reaktion darauf ist entweder „woah Freak“ oder „wow diesen Menschen will ich treffen“ oder eben auch beides. Am wichtigsten am Profil sind aber die Referenzen. Menschen, die dich getroffen haben, die bei dir auf der Couch geschlafen haben oder dich in ihr Haus aufgenommen haben, hinterlassen dir einen Kommentar: Positiv, neutral oder negativ. Es gibt wenige negative Referenzen, doch die sollte man ernst nehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;Erlebnisse&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Natürlich bleibt ein Restrisiko, doch man sollte auf seinen Verstand hören. Hat man ein schlechtes Gefühl, nicht hingehen. Es geht nicht darum auf jeden Fall das Geld für ein Hostel zu sparen. Es geht darum einen tollen Menschen kennen zu lernen, die Stadt aus der Sicht eines Einheimischen zu sehen, Geschichten zu teilen und ein tolles Erlebnis zu haben. Couchsurfer sind in der Regel alle unglaublich offen und lebensfroh und motiviert dir einen tollen Aufenthalt zu ermöglichen. Das ganze kostet wirklich nichts, was aber selbstverständlich sein sollte, wenn man eine Weile bei einem anderen Menschen wohnt, auch mal Einkaufen, in der Bar ein Bier mit bezahlen, gemeinsam kochen. Ganz wichtig , es gibt keine Regeln, alles kann, nichts muss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;Couchstatus&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Auch wenn du gerne surfen willst aber bei dir zu Hause keine Möglichkeit hast jemanden aufzunehmen, ist das kein Problem. Es gibt folgende Couchstatus: Ja, vielleicht, ich reise gerade und nein. Außerdem gibt es noch „Coffe or a drink“ , das bedeutet, man hat keine Möglichkeit jemanden aufzunehmen, aber man trifft sich gerne mit Reisenden, auf einen Drink oder zeigt ihnen die Stadt. Die Idee dahinter ist Vorurteile abzubauen, die Welt zu verbinden, man kann Sprachen lernen und Kulturen verstehen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;Events&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;In großen Städten gibt es meistens eine gut aufgebaute Community. In Gruppen können sich Couchsurfer organisieren. Sie treffen sich zu einen Picknick am Strand, lernen so viele Leute aus der Stadt kennen und sehen ihre Heimat vielleicht mal aus einem anderen Blickwinkel. Man feiert Weihnachten zusammen, Sylvester, Couchsurfer laden alle zu ihrem Geburtstag ein. Das passiert, jeder kann mitmachen, mit Couchsurfing bleibt niemand alleine. Es ist ein Lebensgefühl.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;Weiterführende Links&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;im Jugendnetz:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;ul&gt;&#xD;
&lt;li&gt;alle Artikel im &lt;a href="magazinesearch:query=extra%20unterwegs" target="_self"&gt;extra unterwegs&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;li&gt;weitere Artikel von &lt;a href="magazinesearch:query=Meike%20Krau%C3%9F" target="_self"&gt;Meike Krauß&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;li&gt;Stichwort &lt;a href="jnlink:keywords?keyword=28" target="_blank"&gt;Auslandsaufenthalt &lt;/a&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;/ul&gt;</redaxatom:articleContent>
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    <title>extra unterwegs: „Svenjas Reise“ / Folge 3: Das Spanisch wird besser</title>
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      <name>Text &amp; Bilder // Svenja Lampe / f79</name>
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    <updated>2012-01-22T02:30:01Z</updated>
    <summary>f79-Autorin Svenja macht derzeit einen einjährigen Schüleraustausch am Ende der Welt. Genauer gesagt befindet sie sich in der Stadt Punta Arenas in Chile. Von dort aus schreibt sie für euch regelmäßig ihre Eindrücke und Erlebnisse auf und hält diese auch in Bildern fest. Viel Spaß beim Mitreisen!</summary>
    <redaxatom:teaserImage>http://thema.jnbw.de/@/files/images/1a18615816f7464dbf98d714a2b04380/mini/Fleisch.jpg</redaxatom:teaserImage>
    <redaxatom:articleContent>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Drei Wochen Punta Arenas&lt;/strong&gt; und das Spanisch wird besser :) „Un perro negro, Tengo frió, Yo nececito...“ - &lt;br /&gt;Die ersten Worte kommen mir über die Lippen und werden jedes Mal mit lautem „Ooh, que linda!“ begleitet.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;Der frühe Vogel..&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;img style="vertical-align: baseline; margin: 0px;" title="Highway" src="cid:011a31ebc305475d96e56bbbd3b6fa70/semi_large/Highway.jpg" alt="" /&gt;&lt;br /&gt;Die Schuluniform ist mittlerweile zum Alltag geworden&lt;/strong&gt; und an das viele Fleisch habe ich mich fast gewöhnt.&lt;br /&gt;Jeden Tag stehen wir um sieben Uhr auf und frühstücken zusammen. An den Kaffee hier werde ich mich allerdings nie gewöhnen. Heißes Wasser in der Tasse, Kaffeepulver, Milch und ordentlich Zucker. Das ist doch keine Begrüßung am Morgen! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;Das große Küssen&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;img style="vertical-align: baseline; margin: 0px;" title="Fleisch" src="cid:1a18615816f7464dbf98d714a2b04380/semi_large/Fleisch.jpg" alt="" /&gt;&lt;br /&gt;Dann fährt uns mein Gastvater (im Bild oben rechts) zur Schule,&lt;/strong&gt; oder wir werden vom Taxi abgeholt. Aber morgens müssen wir niemals laufen. Das scheint hier aber normal zu sein, denn vor der Schule ist immer ein riesiger Verkehr von Taxis, die halten, Eltern, die ihren Kindern noch schnell einen Kuss auf die Wange drücken und Schülergruppen, die gemütlich Richtung Schultor schlendern. Sogar die ganz Kleinen tragen hier Uniform und Krawatte und auf dem Weg zum Klassenzimmer muss man sich hüten, nicht von einem der Fußbälle ausgeknockt zu werden, die auch im Schulhaus durch die Gegend fliegen. Küsschen hier und Küsschen da bei jedem Bekannten, dem man auf dem Gang begegnet. Im Klassenzimmer geht es dann gerade weiter mit Küsschen. Jeder gibt jedem zur Begrüßung eines. Junge mit Mädchen und Mädchen mit Mädchen, bei Junge und Junge ist es unangebracht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;Lehrer – ähnlich wie bei uns&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;Die Lehrer sind ähnlich unterschiedlich &lt;/strong&gt;wie in Deutschland. Bei manchen darf  man alles und die Verbindung ist sehr eng, andere sind sehr streng und die Schüler haben zur Begrüßung aufzustehen, bis sie gebeten werden, sich zu setzen. Ich brauchte eine Weile, um zu verstehen, welcher Lehrer Freund und welcher Lehrer eher Feind ist. Das Lernen selbst ist jedenfalls noch nicht vorbei und ich fürchte, das wird auch noch eine Weile dauern. Eine fremde Kultur lernt man eben nicht in ein paar Wochen kennen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;Dauerglotzen, süßes Essen &amp;amp; Fleisch&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;Zwei kulturelle Merkmale &lt;/strong&gt;stachen für mich gleich am Anfang heraus. A: Der Fernseher läuft den ganzen Tag. Auch, wenn niemand hinsieht, muss die Glotze laufen. Da gibt es Sender wie PolarTV, oder „El Pinguino“. Im „El Pinguino“ wird nur Schrift gezeigt, wie ein Online – Zeitungsartikel und PolarTV ist eigentlich ein Radiosender, welcher über einen TV–Channel verfügt und dort wird nur gesprochen, oder Bilder gezeigt. Aber natürlich gibt es auch die ganz normalen Sender mit dem normalen Stuss, der nun mal im Fernseher läuft. Ich finde es total irritierend, beim Essen die ganze Zeit ein flimmerndes Bild im Augenwinkel zu haben.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;img style="vertical-align: baseline; margin: 0px;" title="pap" src="cid:36d8d8e7de054d65ad0f335c91e48d21/semi_large/Pap.jpg" alt="" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Das zweite kulturelle Merkmal ist nahrungsbedingt: &lt;/strong&gt;Viel Fleisch, wenig Gemüse, Salat nur als Anstandshäppchen und sooo viel süß: Süßer Kaffee am Morgen, Süßigkeiten ohne Ende in der Schule, Schokoriegel und Saft als Vesper, Softdrinks zum Mittagessen ( Lustig: die heißen hier „Pop“ und „Bub“) und sind so bunt! Nach dem Nachmittagsunterricht gibt es dann süßen Kaffee und Kekse – und zu diesem Zeitpunkt wird es draußen dunkel. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;Von der Schule&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;Momentan sind die Chilenen wie verrückt &lt;/strong&gt;am Demonstrieren, wie wir ebenfalls für ein besseres Bildungssystem.  Doch wenn man die beiden Systeme nebeneinander stellt und vergleicht, stellt sich die Frage: Was zur Hölle haben WIR zu meckern? Von Bildungsstandards wie unseren träumen die Chilenen und höchst wahrscheinlich wird das hier auch erstmal ein Traum bleiben. Ein kleiner Einblick in den Chilenischen Matheunterricht der 11. Klasse: Letzte Woche haben sie mit Parabeln angefangen. ANGEFANGEN!!! Themengebiete: Was ist eine Normalparabel, woran erkenne ich, ob sie negativ oder positiv ist und die Definition davon. Ich habe die Lehrerin gefragt, ob sie danach Ableitungen machen, weil das ja irgendwie mit dem Thema zusammenhängt und sie hat gelacht und gemeint, Ableiten sei Universitätsstoff. Ab diesem Zeitpunkt musste ich am Matheunterricht nicht mehr teilnehmen, weil die Lehrerin meinte, das sei zu langweilig für mich und stattdessen darf ich nun Spanische Texte schreiben, während die anderen rechnen.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;img style="vertical-align: baseline; margin: 0px;" title="Hermanas" src="cid:6a46468f8de64ec69303fe9f0cebbaed/semi_large/Hermanas.jpg" alt="" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Englischunterricht ist ebenfalls erschreckend. &lt;/strong&gt;Kaum einer spricht Englisch und nur zwei Mädchen aus der Klasse trauen sich, mit mir Englisch zu sprechen und nur die Englischlehrer und der Geschichtslehrer sprechen mit mir, die anderen können kein Wort Englisch. Im Physikunterricht wollte die Lehrerin den Schülern etwas absolut Falsches erklären. Als ich einigen Mitschülern klar gemacht hatte, dass das falsch ist und wie es richtig sein müsste, hat die Lehrerin genickt, ist vor zur Tafel gegangen und hat den Fehler verbessert. Wortlos und ohne Erklärungen. Überhaupt erklärt die Physiklehrerin gar nicht. Sie schreibt die Definitionen an die Tafel, dann ein paar Aufgaben und die werden benotet. Didaktik: erste Sahne!&lt;br /&gt;So, jetzt ist euch vielleicht ein bisschen mulmig geworden, gut so. Ich wäre gerne mal wieder ein bisschen gefordert. Man kann einen Schultag nämlich ganz ohne Denken zubringen. Das ist gefährlich und mir ist klar geworden, wie gut wir es eigentlich mit unseren Deutschen Schulen haben. Sie kosten nichts und sind wirklich gut. In Chile kostet alles. Du kriegst nichts geschenkt. Ich bin auf einer Privatschule und schon alleine die Schuluniform kostet 140 000 Chilenische Pesos, das sind umgerechnet etwa 200 Euro. Die Schule kostet natürlich auch und Bücher, der ganze Rest halt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;Von den Demos&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;Das ist der Grund,&lt;/strong&gt; warum die Schüler und Studenten auf die Straße gehen. Nein, eigentlich eher die Studenten, die Schüler sind meist nicht politisch und es ist ihnen egal, ob es um ihre Bildung geht. Ich denke, das ist in meiner Klasse so, weil ich auf einer Privatschule bin. Die Schüler der öffentlichen Schulen haben allen Grund zum Demonstrieren, da ist der Bildungsstandart nämlich noch schlechter.&lt;br /&gt;Was auf den Demos gerufen wird, verstehe ich noch nicht, aber das kommt noch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;Die Jongliergruppe&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt; Ich gehe mit meinem Gast-Bruder &lt;/strong&gt;und meiner Spanischlehrerin zu den Streiks und ich habe mich mit der Jongliergruppe angefreundet, die immer vor der Demo herläuft und ihr Können beweist. Mit Keulen, Feuerspucken und jeder Menge Action. Und Svenja mittendrin! Ich habe einem der Jongleure meine Handynummer gegeben, mal sehen, ob die sich melden und morgen bin ich zu einem Barbecue von Freunden eingeladen (schon wieder Fleisch!!) und ich freue mich darauf.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;img style="vertical-align: baseline; margin: 0px;" title="wrack" src="cid:3ab94aeafa274daa8dce4ba082ad8846/semi_large/Wrack.jpg" alt="" /&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;Weiterführende Links&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;im Jugendnetz:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;ul&gt;&#xD;
&lt;li&gt;alle Artikel im &lt;a href="magazinesearch:query=extra%20unterwegs" target="_self"&gt;extra unterwegs&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;li&gt;weitere Artikel aus &lt;a href="magazinesearch:query=f79" target="_self"&gt;f79&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;li&gt;Stichwort &lt;a href="jnlink:keywords?keyword=28" target="_blank"&gt;Auslandsaufenthalt&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;li&gt;weitere Artikel von &lt;a href="magazinesearch:query=Svenjas%20Reise" target="_self"&gt;Svenjas Reise&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;im weiteren WWW:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;ul&gt;&#xD;
&lt;li&gt;zum &lt;a href="http://www.f79.jnbw.de/" target="_blank"&gt;Schülermagazin f79&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;ul&gt;&#xD;
&lt;li&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;/ul&gt;</redaxatom:articleContent>
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    <title>extra unterwegs: „Svenjas Reise“  / Folge 2: Abreise in München und Ankunft hinter den Anden</title>
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      <name>Text &amp; Bilder // Svenja Lampe</name>
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    <updated>2012-01-18T02:30:00Z</updated>
    <summary>f79-Autorin Svenja macht derzeit einen einjährigen Schüleraustausch am Ende der Welt. Genauer gesagt befindet sie sich in der Stadt Punta Arenas in Chile. Von dort aus schreibt sie für euch regelmäßig ihre Eindrücke und Erlebnisse auf und hält diese auch in Bildern fest. Viel Spaß beim Mitreisen!</summary>
    <redaxatom:teaserImage>http://thema.jnbw.de/@/files/images/43e891210e9b4e3d8cccdc681c999a21/mini/Anden.jpg</redaxatom:teaserImage>
    <redaxatom:articleContent>&lt;p&gt;Jetzt ist es genau eine Woche her, dass ich die Heimat verlassen habe und gen Ferne gezogen bin. Bevor es in den Flieger ging, musste ich erst mein Visum bekommen. Ich weiß zwar nicht warum, aber das Chilenische Konsulat in München verlangt, dass man es persönlich abholt. Das bedeutete für uns, also meine Familie, meine zwei besten Freundinnen und mich sehr früh aufstehen, da das Konsulat nur bis ein Uhr mittags geöffnet hat - und ohne Visum kein Chile–Flug.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Meine Eltern scheuchten uns schon um 4 Uhr aus dem Bett und ab ins Auto. Lange Fahrt. Frühstück an einer bayrischen Tankstelle. Weiterfahren. 11:30 in München. Konsulat suchen. Finden. Warten. Warten. Warten.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;Irgendwo zwischen noch da und noch nicht weg&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Die ganze Prozedur lief wie ein Film vor meinen Augen ab. Ich war irgendwo im Niemandsland zwischen noch da und noch nicht weg, ich bewegte mich im Nebel. Zwischen Lachen und Weinen. Dieses Gefühl ist schwer zu beschreiben. Es war so emotional und wog wie ein Bleigewicht auf meinen Schultern. Noch hatte ich meine Liebsten (fast) alle um mich geschart und doch waren sie nur da, um mich zu verabschieden.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Das Visum abzuholen verlief stressfrei und nun blieb uns noch fast ein ganzer Tag in München. Wir haben meine Cousine getroffen und sind von Café zu Café gezogen, bis es endlich zum Flughafen ging. In meinem Kopf war immer noch verankert, das sei ja nur ein Tagestrip und ich würde gleich wieder mit den anderen ins Auto steigen. Dass der Moment des Abschieds jetzt endlich gekommen war, hatte ich immer noch nicht begriffen. Einchecken. Verabschieden. Sicherheitskontrolle. Weg. Einfach weg, jetzt war ich alleine mit meinem Handgepäck und einem flauen Gefühl im Magen. Doch ich war nicht alleine. Um mich herum war eine ganze Schar von Gleichgesinnten,alles ebenfalls Schüler mit demselben Bauchgefühl wie ich, deshalb war alles nicht so schlimm.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;img style="vertical-align: baseline; margin: 0px;" title="Anden" src="cid:43e891210e9b4e3d8cccdc681c999a21/semi_large/Anden.jpg" alt="" /&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Der Flug war lang. Sehr lang. Und auch im Flieger war dieses dumpfe Leeregefühl nicht aus meinem Kopf zu kriegen. Dreizehn Stunden saßen wir im Flieger nach Sao Paulo und weitere vier nach Santiago. &lt;strong&gt;(Und wir sind über die Anden geflogen: Siehe Bild oben)&lt;/strong&gt; Dort wurden wir am Flughafen schon von AFS–Betreuern erwartet und in den Bus zum "Orientationcamp" gesetzt - dort bekommen Austauschschüler erst mal eine Art Einweisung für das kommende Jahr. Mehr als den Blick aus dem Busfenster konnten wir aber leider nicht von Santiago erhaschen, denn wir waren etwas außerhalb untergebracht und durften alleine keinen Fuß vor die Tür setzen.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;Oh freuet euch,wenn ihr Heizungen habt&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Um das Orientationcamp zu beschreiben, bedarf es genau einem Wort: Kalt. Oh freuet euch,wenn ihr Heizungen im Zimmer habt. Auch, wenn ihr sie gerade wahrscheinlich beim besten Willen nicht braucht, so ist allein die Gewissheit beruhigend. Das Haus, in dem wir untergebracht waren, war riesig, die Räume groß und zugig und die Fensterscheiben dünn wie Papier. In den Aufenthaltsräumen gab es Holzofen und im Essraum eine mickrige Heizung. In den Zimmern gab es keine Heizungen und ich bin total erschrocken, als ich auf meinem knarzenden und wackelnden Stockbett nicht mal eine dicke Decke fand, nur einen Stapel Wolldecken. Die mussten wir über uns schichten, denn Daunendecken gab es nicht. Verständlich, wenn man bedenkt, dass es in Santiago normalerweise nie schneit und es im Sommer um die 30 bis 40 Grad hat. &lt;strong&gt;(Derzeit ist das Wetter eher schlecht, siehe Bild unten)&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;img style="vertical-align: baseline; margin: 0px;" title="taxi" src="cid:12fbbe626c2949d49d487815c2be27f7/semi_large/taxi.jpg" alt="" /&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Wir haben uns auf Englisch verständigt, denn die Leute auf dem Vorbereitungskamp kamen aus der ganzen Welt. Viele Norweger und Schweden waren da, ein paar Dänen und sehr viele Italiener. Die Deutschen kannte ich ja schon vom Flughafen. Alle in diesem Camp waren etwas angespannt. Es war kalt und wir waren vom vielen Fliegen total übermüdet, doch es war ja nun mal Freitagmittag, als wir ankamen und so mussten wir "arbeiten". Wir lernten die Besonderheiten in Chilenischen Haushalten kennen, die Feste und Feiertage und wie wir mit dem Geld umzugehen haben. Ich fühle mich immer sehr reich, wenn ich hier in Chile einkaufen gehe, denn ein Euro sind zirka 700 Pesos - siebenhundert! Allerdings muss man für eine Zahnbürste auch 1.795 Pesos bezahlen - wie gewonnen so zerronnen.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;img style="vertical-align: baseline; margin: 0px;" title="Strasse" src="cid:a64a7b7245d84ab1a9dd5a04872d7df9/semi_large/Strasse.jpg" alt="" /&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Am Sonntag flogen wir dann endlich weiter nach Punta Arenas &lt;strong&gt;(im Bild oben: Meine Straße)&lt;/strong&gt;. Eine Deutsche, eine Österreicherin und ein Italiener waren mit mir unterwegs und langsam wuchs unsere Aufregung, wer uns dort am Flughafen erwarten würde gehörig.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;Welcome, Bienvenue, Willkommen Svenja!&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Das Flugzeug landet. Aussteigen. Laufen. Koffer holen. Knie zittern ein wenig. Ignorieren. Laufen. Und - Oh, welch Freude! So viele Menschen drängten sich an die Glasscheibe am Ausgang und ein Mädchen kämpfte sich zur Scheibe durch mit einem Schild über dem Kopf: „Welcome, Bienveue, Willkommen Svenja“&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;img style="vertical-align: baseline; margin: 0px;" title="mama" src="cid:40add48e0a8d45c99b188b9a7219338c/semi_large/Mama.jpg" alt="" /&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Meine Familie &lt;strong&gt;(die Gastmama seht ihr im Bild oben)&lt;/strong&gt; nahm mich gleich herzlich in ihre Mitte und ich wurde von Arm zu Arm gereicht und Küsschen hier und Küsschen da... Die Chilenen geben ständig Küsschen. Nur einen auf die Backe, immer wenn sie sich treffen und wenn sie sich wieder verabschieden.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Kaum war ich in meinem neuen Heim, wurde ich erst mal von einer Grippe niedergestreckt. Wie auch anders, hier unten ist es unerträglich kalt. Ich friere immer, die ganze Zeit und habe immer, wirklich immer kalte Füße. Also mussten wir statt dem zweiten Schultag gleich mal ins Krankenhaus. Nicht erschrecken, so schlimm war die Grippe nicht, aber hier scheint es keine Hausärzte zu geben. Man fährt eben in die Klinik, wenn man zum Arzt will.&lt;br /&gt;Auch die Schule ist ein Abenteuer. Doch davon schreibe ich das nächste Mal, denn ich habe mich mit ein paar Klassenkameraden &lt;strong&gt;(Bild unten: Meine Klasse)&lt;/strong&gt; verabredet und die holen mich jede Minute ab...&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;img style="vertical-align: baseline; margin: 0px;" title="Klasse" src="cid:724245ece7c344858c83638526387059/semi_large/Klassenfoto.jpg" alt="" /&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;h1&gt;&lt;/h1&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;Weiterführende Links&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;im Jugendnetz:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;ul&gt;&#xD;
&lt;li&gt;alle Artikel im &lt;a href="magazinesearch:query=extra%20unterwegs" target="_self"&gt;extra unterwegs&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;li&gt;weitere Artikel aus &lt;a href="magazinesearch:query=f79" target="_self"&gt;f79&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;li&gt;Stichwort &lt;a href="jnlink:keywords?keyword=28" target="_blank"&gt;Auslandsaufenthalt&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;li&gt;weitere  Artikel von &lt;a href="magazinesearch:query=Svenjas%20Reise" target="_self"&gt;Svenjas Reise&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;im weiteren WWW:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;ul&gt;&#xD;
&lt;li&gt;zum &lt;a href="http://www.f79.jnbw.de/" target="_blank"&gt;Schülermagazin f79&lt;/a&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;/ul&gt;</redaxatom:articleContent>
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    <title>Buchtipp: Talking Metal</title>
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    <author>
      <name>Georg Mathes // Bildquelle: Schwarzkopf-Verlag</name>
    </author>
    <id>http://thema.jnbw.de/gesichtet/15085</id>
    <updated>2012-01-16T02:30:00Z</updated>
    <summary>"Talking Metal" - So lauten Name und Devise des neuen Buches von Frank Schäfer. Darin stellt er allen möglichen Koryphäen der Szene interessante Fragen, die einem Einblicke in sonst undurchsichtige Bereiche des Metal geben und untermalt das Ganze mit Humor und Wortgewandtheit, wenn er seine Interviewpartner vorstellt. Darunter befinden sich ein Roadie, ein Produzent, ein Musikwissenschaftler, die Sängerin einer Death-Metal Band, der Moderator eines Radiosenders und andere Experten auf ihrem Gebiet.</summary>
    <redaxatom:teaserImage>http://thema.jnbw.de/@/files/images/d37a813b37a64d1da1b13614ade84d36/mini/20111222_gpvgvgqam.jpg</redaxatom:teaserImage>
    <redaxatom:articleContent>&lt;p&gt;&lt;em&gt;„Talking Metal“ - „Blech reden“, wie der Autor selbst mit einem Augenzwinkern übersetzt.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Als Metalfan bin ich durchaus gespannt, was das für ein Buch ist, als ich es zum ersten Mal in den Händen halte. Da schwingt auch eine gewisse Skepsis mit. Ein Buch, das Metal erklärt? Schwer vorstellbar. Entsprechend neugierig fange ich zu lesen an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;Was steht drin?&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Beim Lesen wird mir dann bewusst, das ist kein Lexikon, kein Lehrwerk. Es ist tatsächlich „Talking Metal“, will heißen: Metaler reden über Metal. Das Buch besteht aus Interviews verschiedener Akteure der Szene. Da ist eine Sängerin dabei, aber auch weniger gewöhnliche Figuren, wie Produzent, Coverkünstler, Wacken Open Air Organisator, Musikwissenschaftler, Redakteur und – was mich persönlich sehr interessiert hat – Roadie. Und noch viele mehr, am Ende auch eines vom Autor selbst.&lt;br /&gt;Folglich beinhaltet das Werk keine Definitionen und Regeln, sondern die unterschiedlichsten Ansichten und Lebenseinstellungen. So zum Beispiel zu neueren Spielarten, die immer ein strittiges Thema sind, speziell alles, was „Core“ im Namen trägt. Es bietet dem geneigten Fan Einblicke in die Welt hinter den CDs und Konzerten, beleuchtet die, die sonst im Schatten der Bands stehen. Wer weiß schon so wirklich, wie ein Album entsteht, was nötig ist, um einen Auftritt zu ermöglichen, oder womit Labels eigentlich ihr Geld verdienen? Und wer macht eigentlich die Metal-Radiosender? „Talking Metal“ bietet Antworten auf solche und ähnliche Fragen.&lt;br /&gt;Bei dem Kapitel über das Wacken Open Air ist auch eine Statistik abgedruckt, die jeden, der mal dort oder auf anderen Festivals war, interessieren dürfte, mit Zahlen zu Wasserstellen, Dixis, Crew, Besuchern, Fahrzeugen usw.&lt;br /&gt;Das Buch beschränkt sich dabei auf die, deren Leidenschaft für Metal zu ihrem Beruf geworden ist, wie der Autor es ausdrückt. Keine Fans, die sich rein aufs Musikhören beschränken, keine gewöhnlichen Interviews von Bandmitgliedern; beides findet man zur Genüge in den gängigen Zeitschriften.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;Kein Lexikon, also was dann?&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Ziel ist es nicht nur, Licht auf ansonsten unbeachtete Akteure der Metal-Industrie zu werfen, sondern auch so etwas wie eine Dokumentierung der Geschichte des Metal aufzuschreiben.  Dass diese Geschichte hier von Zeitzeugen in Form persönlicher Erinnerungen wiedergegeben wird ist durchaus so gewollt. Jeder hat damals seine eigenen Erfahrungen gemacht, war mehr mit dieser Band unterwegs, hat mehr dieses oder jenes Subgenre erlebt. Auch die Unterschiede zwischen Europa und Amerika werden angeschnitten, vor allem aber die Differenzen zwischen Ost- und Westdeutschland, dafür spricht Frank Schäfer extra mit einem „Ostbeauftragten“, der schon während DDR-Zeiten im östlichen Metal-Underground aktiv war, mittlerweile an der Universität in Dresden arbeitet und nebenbei Mitglied der Band „Gorilla Monsoon“ ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;Die Personen sind glaubhaft, die Stories dadurch glaubwürdig.&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Ansprechend ist vor allem auch, dass diese Leute alle irgendwie greifbar sind, nicht ferne berühmte Bands, sondern Menschen, die ihre eigene Geschichte erzählen und auch Schwächen und Fehler zugeben, die in Städten wohnen, die man kennt, die Zeitschriften machen, die man liest. Da erzählt einer, wie er ein Cover gemacht hat, was er davon hält, wie es entstanden ist, und man denkt sich dann: „He, das kenn ich, das steht bei mir im CD-Regal!“. Dann liest man den Namen eines Redakteurs und merkt, man hat schon alle möglichen Artikel von dem gelesen. Das gibt dem Ganzen eine persönliche Note, die beim Lesen einen gewissen Sog entwickelt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;Vorwissen tut gut, ist aber nicht notwendig&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Was mir aber aufgefallen ist: Klar kann man das Buch auch als Szenefremder lesen und das ein oder andere daraus mitnehmen. Sinnvoll ist es aber, wenn man zumindest eine Vorstellung davon hat, was Metalcore, Death-, Power-, True-, Heavy-, Black- usw. Metal ist. Einige größere Bands sollte man auch schonmal gehört haben. Denn es gibt in dieser Interviewsammlung eben auch kein Glossar, in dem man schnell mal nachschlagen kann. Und natürlich reden die Erzähler ganz selbstverständlich von diesen Dingen, mit denen sie ja tagtäglich zu tun haben. Ich habe die Achtziger auch nicht miterlebt und höre nicht besonders viel aus der Zeit. Da kommen dann eben ein paar kurze Passagen, die man dann nicht so ganz nachvollziehen kann, weil es eben um eins dieser Alben geht, die man nicht kennt. Darüber lässt sich aber leicht hinweg lesen, das stört nicht weiter und ist ja auch abhängig vom persönlichen Erfahrungshorizont.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abgesehen von solchen Momenten kann ich mich als Metalhead mit den Leuten im Buch und mit dem, was sie erzählen, super identifizieren, das Ganze ist im Grunde von Fan zu Fan geschrieben.   Insofern bin ich nach der Lektüre positiv überrascht; eine Sammlung unterschiedlicher Perspektiven, Erfahrungen und Erinnerungen kann das Phänomen Metal ganz sicher besser verständlich machen, als ein festes Regelwerk.&lt;br /&gt;Ich denke, das macht es auch für sonst nicht so Belesene lesenswert, sofern sie diese Musik denn hören oder sie aus anderen Gründen besser verstehen wollen.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Frank Schäfer&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Talking Metal&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Schwarzkopf-Verlag&lt;br /&gt;272 Seiten&lt;br /&gt;14,95€&lt;br /&gt;ISBN: 978-3-86265-075-0&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;Weiterführende Links&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;im Jugendnetz:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;ul&gt;&#xD;
&lt;li&gt;alle Artikel von &lt;a href="magazinesearch:query=Georg%20Mathes" target="_self"&gt;Georg Mathes&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;li&gt;weitere &lt;a href="magazinesearch:query=Buchtipp" target="_self"&gt;Buchtipps und Buchkritiken&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;li&gt;Stichwort &lt;a href="jnlink:keywords?keyword=79" target="_blank"&gt;Literatur/Lesen&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;li&gt;Stichwort &lt;a href="jnlink:keywords?keyword=45" target="_blank"&gt;Musik&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;im weiteren WWW:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;ul&gt;&#xD;
&lt;li&gt;zur Seite des &lt;a href="http://www.schwarzkopf-verlag.de/index.php" target="_blank"&gt;Verlags&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;/ul&gt;</redaxatom:articleContent>
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    <title>extra unterwegs: „Svenjas Reise“  / Folge 1: Der Abschied naht!</title>
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    <author>
      <name>Text &amp; Bild // Svenja Lampe / f79</name>
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    <id>http://thema.jnbw.de/weltweit/15004</id>
    <updated>2012-01-13T02:30:00Z</updated>
    <summary>In den kommenden Monaten wird euch f79-Autorin Svenja auf eine Reise nach Südamerika mitnehmen. Genauer gesagt nach Chile – dorthin fliegt die 16-jährige Schülerin der Staudinger-Gesamtschule nämlich am Donnerstag um 21.30 Uhr. In der Stadt Punta Arenas, die den Ruf als südlichste Stadt der Welt für sich beansprucht, startet sie dann in der kommenden Woche ihren einjährigen Schüleraustausch. An dieser Stelle lest ihr ab heute, wie sich eine einjährige Reise ans Ende der Welt anfühlt.</summary>
    <redaxatom:teaserImage>http://thema.jnbw.de/@/files/images/7c14f428b2914e36b67d5abafe1aaa9c/mini/svenja.jpg</redaxatom:teaserImage>
    <redaxatom:articleContent>&lt;h2&gt;„Feiern mit Leuten, die dann meine Freunde geworden sind“&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ich bin Svenja&lt;/strong&gt; und in einer Woche beginne ich meinen Schüleraustausch in Chile. Darauf warte ich schon seit einem Jahr und nächste Woche soll es also nun los gehen, so ganz habe ich das noch nicht begriffen.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Natürlich, das Auslandsjahr&lt;/strong&gt; ist in den vergangenen Monaten bei mir und meinen Freunden eigentlich jeden Tag Thema gewesen. Sei es nun, wenn die anderen ihre Sommerferien planten, oder wenn es um irgendwelche Feste ging, die ich ja nächstes Jahr nun mal in Chile feiern werde. So richtig angefangen hat diese „ständige Präsenz“ meines Auslandsjahres eigentlich schon an Silvester. Am 31.12. 2011 um diese Zeit würde ich also in der Fremde sein, mit Menschen, die ich noch nicht kenne, die aber bis dahin – hoffentlich - schon meine Freunde geworden sind. Ich werde mit ihnen feiern und um Mitternacht auf das neue Jahr anstoßen, während meine Freunde auf der anderen Seite der Welt dasselbe tun.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Zu diesem Zeitpunkt &lt;/strong&gt;fühlte sich der Austausch aber noch Lichtjahre von mir entfernt an - sechs Monate sind ja auch eine lange Zeit. Doch aus den sechs Monaten wurden vier, dann nur noch zwei und plötzlich drei Wochen und jetzt steige ich schon übermorgen ins Flugzeug.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ich kann noch kein Wort Spanisch,&lt;/strong&gt; habe aber auch nicht vor, mich viel auf Englisch zu unterhalten. Ich springe gleich ins kalte Wasser. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;„Eine Handvoll Mut und unstillbare Neugier“&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Fremdes Land, fremde Sprache, fremde Kultur&lt;/strong&gt; und alles, was ich mitbringe sind eine Hand voll Mut, welche sich wahrscheinlich im Flugzeug verflüchtigen wird und  meine unstillbare Neugier, die mich ja auch erst dazu getrieben hat, dieses Auslandsjahr zu machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Was ich schon weiß,&lt;/strong&gt; ist, dass ich Bikini und Sonnencreme getrost zuhause lassen kann. Ich fliege zwar nach Lateinamerika und das Bild, das jeder dabei im Kopf hat, zeigt Sommer, Strand und Meer, doch Lateinamerika ist lang - und ganz im Süden ist es kalt. Und ich komme ganz in den Süden. Noch krasser: Ich werde ein Jahr lang in der südlichsten Stadt der Welt leben, Punta Arenas. Willkommen bei den Pinguinen!&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;Das ist zwar nicht ganz das,&lt;/strong&gt; was ich mir unter Lateinamerika vorgestellt hatte, aber ich freue mich riesig darauf, zumal ich schon fleißig mit meiner Gastschwester schreibe. Wir sind im gleichen Alter und ich habe das Gefühl, dass wir uns gut verstehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;Der Koffer ist gepackt&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Der Koffer ist schon gepackt. &lt;/strong&gt;Natürlich nur mit dicken Wintersachen, denn momentan ist Winter in Punta Arenas. Wollsocken und dicker Schal werden auf dem Tagesplan stehen!&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;Ein Problem, dass sich vor zwei Wochen ergab, &lt;/strong&gt;als ich meine Gastfamilie bekam und klar wurde, dass ich mich dick einpacken muss: Wo zum Teufel bekomme ich Mitte Juli in Freiburg Winterstiefel her? Ich bin durch die ganze Stadt gejagt, wurde aber meist nur belächelt oder ausgelacht. Niemand braucht im Sommer Winterschuhe - außer man macht ein Auslandsjahr in der Nähe von Feuerland. Ich nehme nur das nötigste mit, denn den Großteil meiner Klamotten will ich mir direkt dort kaufen.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;Was natürlich nicht fehlen darf, &lt;/strong&gt;sind Fotos von Freiburg und natürlich meiner Familie und Freunden. Ich möchte ja auch zeigen könne, wo ich eigentlich herkomme. Die Chilenen haben doch vermutlich genauso wenig Ahnung von Deutschland wie wir von Chile.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;Abschied&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;In meinen letzten sieben Tagen&lt;/strong&gt; in Freiburg gab es noch einiges zu erledigen, denn ich wollte alles unbedingt nochmal sehen. Alles nochmal tun. Mit dem Fahrrad durch die Straßen fetzen, durch die KaJo laufen, auf den Schlossberg gehen und das nächtliche Freiburg sehen, in jeder erdenklichen Kneipe sitzen, alle Freunde nochmal sehen und nochmal sehen und nochmal sehen und mich von allen verabschieden. &lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;Ich werde Freiburg vermissen,&lt;/strong&gt; denn das ist einfach eine so tolle Stadt zum Leben, doch noch viel mehr freue ich mich momentan auf Punta Arenas. Ich habe Bilder gesehen, da sind alle Häuser total bunt, ein bisschen wie in Norwegen und die Landschaft da unten soll traumhaft sein.  Meine Gastschwester hat geschrieben, dass ihre - und dann auch meine - Klasse sich schon auf mich freut und mir ein Bild von allen geschickt. Die sehen total nett aus. Ich werde dort allerdings auffallen wie ein bunter Hund: Nicht nur, dass ich Europäerin bin, ich bin auch noch der einzige Blondschopf.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;Weiterführende Links&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;im Jugendnetz:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;ul&gt;&#xD;
&lt;li&gt;alle Artikel im &lt;a href="magazinesearch:query=extra%20unterwegs" target="_self"&gt;extra unterwegs&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;li&gt;weitere Artikel aus &lt;a href="magazinesearch:query=f79" target="_self"&gt;f79&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;li&gt;Stichwort &lt;a href="jnlink:keywords?keyword=28" target="_blank"&gt;Auslandsaufenthalt&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;li&gt;weitere Artikel von &lt;a href="magazinesearch:query=Svenjas%20Reise" target="_self"&gt;Svenjas Reise&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;im weiteren WWW:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;ul&gt;&#xD;
&lt;li&gt;zum &lt;a href="http://www.f79.jnbw.de/" target="_blank"&gt;Schülermagazin f79&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;/ul&gt;</redaxatom:articleContent>
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    <title>Sind Medien die Puppenspieler und wir die Puppen?</title>
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    <author>
      <name>Lydia Spiesberger (Text und Bild)</name>
    </author>
    <id>http://thema.jnbw.de/freistil/11848</id>
    <updated>2012-01-11T02:30:00Z</updated>
    <summary>Die Medien sind in unserer Gesellschaft ein allgegenwärtiger Begleiter durch unseren Alltag. Uns erreichen stündlich per Satellit die neuesten Nachrichten aus der ganzen Welt, wir werden ununterbrochen mit Werbeanzeigen überhäuft und Moderatoren im Radio oder Fernsehen unterhalten uns 24 Stunden am Tag mit Witzen, lustigen Dialogen oder peinlichen Pannen. Und für uns besteht kaum eine Möglichkeit diesem Medienüberfluss zu entfliehen.</summary>
    <redaxatom:teaserImage>http://thema.jnbw.de/@/files/images/01d68eeb524f49ffa0eb739e5bdf75aa/mini/fernseher.jpg</redaxatom:teaserImage>
    <redaxatom:articleContent>&lt;p&gt;Eine Statistik belegt, dass ein Jugendlicher in den USA bis zum Alter von 17 Jahren 63 000 Stunden mit Medien und vergleichsweise nur 11 000 Stunden in der Schule verbringt. Wir sind umzingelt von Medien, auch wenn wir sie vielleicht nicht immer bewusst wahrnehmen, sind sie doch immer gegenwärtig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch wie wirkt sich die Omnipräsenz des Mediums auf die menschliche Psyche aus? Nehmen wir den Informationsfluss nur zu Kenntnis, oder beeinträchtigt er unser Tun und Handeln oder sogar unsere Meinungsbildung? Wie verändern die Medien die persönliche Einstellung gegenüber Macht und Reichtum? Und inwiefern erziehen die Medien die heutige Gesellschaft zum unbedingten Luxusstreben?&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;Der Fernseher&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Das Fernsehen präsentiert täglich wohlhabende, erfolgreiche Menschen, die in der Blüte ihres Lebens stehen, keine Sorgen zu haben scheinen und zudem noch mit einem guten Aussehen gesegnet worden sind. Instinktiv beginnt der Zuschauer sich mit diesen „Überfliegern“ zu vergleichen und muss feststellen, dass kaum Parallelen zwischen ihm und dem Menschen, der ihn gegenüber vom Bildschirm anlächelt, bestehen. Doch trotzdem ringen die Menschen nach derselben Anerkennung, wie sie der „reiche Mann“ im Fernsehen erhält. Die Gesellschaft assoziiert Geld mit Macht und Macht mit Ansehen. Wer ein angemessenes Vermögen besitzt, wird in der Gesellschaft akzeptiert und respektiert. So offenbaren es auch die Medien. Wohlhabende Persönlichkeiten stehen im Schein des Rampenlichts, der Rest der Bevölkerung dagegen nur im Schatten.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;Werbung&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Das größte Medium mit knapp 7,7 Milliarden Euro bleibt das Werbefernsehen. Werbung ist überall präsent und übt einen besonderen Einfluss auf Kinder aus. Denn junge Menschen sind gutgläubiger und somit leichter zu manipulieren. So prägt die Werbung unter anderem das Bewusstsein der Kinder in Bezug auf Marken. Die Werbespots im Fernsehen vermitteln den Kindern eine Notwendigkeit von Markenkleidung, wie zum Beispiel „Espirt“, „Titus“ oder „Vans“. Doch diese kosten oftmals das Vielfache gegenüber herkömmlicher Kleidung.&lt;br /&gt;Die zentrale Aufforderung von Werbung lautet „Kaufen!“. Sie stiftet die Gesellschaft dazu an Geld auszugeben und beeinflusst ihr Konsumverhalten. Werbung von Luxusgütern, zum Beispiel, schaffen bei den Menschen das Bedürfnis, diese Produkte kaufen zu müssen. Auf diesem Weg steigert Werbung unser Streben nach Luxus.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;"Ein bisschen Luxus braucht der Mensch"&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Das Wort „Luxus“ wird auch oft von PR-Agenten aufgegriffen und findet sich dann im Slogan des Produktes wieder. Mit dem Werbespruch „Ein bisschen Luxus braucht der Mensch“  versucht der Whisky-Hersteller Chivas Brothers Kunden zu gewinnen und das neue Modell des Autokonzerns BMW bringt einen „Mit Luxus in die Freiheit“. Durch die Verwendung solcher Slogans gelangen „Luxus“, „Reichtum“ und „Geld“ nicht mehr nur durch Bilder und Filme an die Bevölkerung, sondern auch durch Texte. Die Menschen in der heutigen Gesellschaft sind immer von Werbung umgeben. Von Werbung, die Luxusprodukte verkauft oder Luxusvorstellungen weckt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;Beeinflussung durch Medien&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;img style="margin-top: 10px; margin-left: 0px; margin-right: 15px; margin-bottom: 10px; float: right;" title="Zeitschrift" src="cid:1083426296fc458db6eb4dc15b1f5d97/thumb/zeitschrift.jpg" alt="" /&gt;Die Tatsache, dass Werbung, wenn auch nur unterbewusst, einen Einfluss auf unser Kaufverhalten bewirkt, haben zahlreiche Studien und Umfragen bereits bewiesen. Der Versuch, Medien diesen Einfluss auf unser Leben zu verweigern, erweist sich als ein Ding der Unmöglichkeit. Computer oder Notebooks, Radios, Zeitschriften... Medien, die mittlerweile einen festen und gesicherten Raum in unserem Alltag eingenommen haben und die wir auch in Zukunft nicht mehr aus unserem Leben ausschließen werden können. Oder wann haben Sie den letzten Tag ohne Fernseher, Computer bzw. Notebook, Radio oder auch Zeitschriften verbracht?&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Ein Artikel aus "Financial t('a)ime", Schülerzeitung der Kaufmännischen Schule (mit Wirtschaftsgymnasium) Tauberbischofsheim.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;Weiterführende Links&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Im Jugendnetz:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;ul&gt;&#xD;
&lt;li&gt;Stichwort &lt;a href="jnlink:keywords?keyword=43" target="_self"&gt;Medien&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;li&gt;Stichwort &lt;a href="jnlink:keywords?keyword=53" target="_self"&gt;Fernsehen&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;ul&gt;&#xD;
&lt;li&gt; Alle Artikel in thema von &lt;a href="magazinesearch:query=Financial%20t'aime" target="_self"&gt;Financial t'aime&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Im weiteren WWW:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;ul&gt;&#xD;
&lt;li&gt; Zur Schülerzeitung &lt;a href="http://www.schuelerzeitung-tbb.de/" target="_blank"&gt;Financial t'aime&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;/ul&gt;</redaxatom:articleContent>
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    <title>extra unterwegs: Gedanken einer Reisenden</title>
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    <author>
      <name>Meike Krauß // Bildquelle: "Tobias Mittmann" / www.jugendfotos.de, CC-Lizenz(by-nc)</name>
    </author>
    <id>http://thema.jnbw.de/weltweit/15065</id>
    <updated>2012-01-09T10:03:40Z</updated>
    <summary>Unsere Autorin Meike Krauß ist seit einigen Monaten in Südamerika unterwegs. Nach drei Monaten in Salta hat sie ihren Rucksack gepackt und startete eine kleine Rundreise in Chile und Argentinien.  Exklusiv für thema lässt sie uns an ihren Gedanken auf Reisen teilhaben.</summary>
    <redaxatom:teaserImage>http://thema.jnbw.de/@/files/images/220652adf3494b329a478f1799b1bc6d/mini/zug3b.jpg</redaxatom:teaserImage>
    <redaxatom:articleContent>&lt;p&gt;Die Wege in Südamerika sind lang. Wenn ich in Argentinien in die nächste Stadt fahren will hätte ich in Europa schon lange das Land verlassen. Lange Tage und Nächte in Bussen, stundenlanges Warten am Bahnhof lässt dir Zeit zum Nachdenken. Ich habe erlebt, dass eine zwanzigstündige Fahrt in Chile angenehmer sein kann als zwei Stunden in einer Stadt den Ort zu wechseln. Gedankengänge werden immer wieder von neuen Eindrücken untergraben und so befindet man sich als Reisender in einem ständigen Wechselbad der Gefühle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;Unterwegs&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Unterwegs zu sein ist wunderschön. Man sieht atemberaubende Landschaften, lernt viele verschiedene Menschen kennen und wächst jeden Tag an neuen Eindrücken. Der Nachteil ist, dass immer wieder wunderbare Menschen kennen lernst und sie wieder gehen lassen musst. Du verliebst dich in eine Stadt doch das Busticket lässt dich schon weiterfahren. Oft wird man zum bleiben eingeladen, manchmal zieht einen die Stadt immer wieder zurück. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;Abschied&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Doch immer wieder steigt man in den Bus. Lässt das Gepäck einladen und wirft einen letzten Blick auf die vorbeiziehende Stadt. Mit einen Grinsen im Gesicht, aus Vorfreude auf das Neue, Unbekannte oder mit Tränen in den Augen und dem Abschiedskuss auf den Lippen. Man geht mit dem Gefühl einen guten Freund zu verlassen, selten mit Freude endlich weg zu sein. Nein, nie mit Freude endlich weg zu sein. Immer mit dem Gedanken ich bin jung, ich komme wieder. Ein letzter Blick, eine letzte Umarmung und den Blick nach vorne richten. Reisen ist Willkommen und Abschied, immer wieder.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;Willkommen&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Doch der Abschiedsschmerz wird von den neuen Eindrücken weggewischt. Ich komme an, sehe ein lächelndes Gesicht und höre Willkommen in deinem Haus. Nein, ich bin nicht zuhause ich bin immer noch unterwegs, aber ich suche den Kontakt mit Menschen, die hier wohnen und mir ihr Leben zeigen. Ein Neues Leben, immer anders, immer schön. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;Bleiben&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Unweigerlich kommt irgendwann der Gedanke: Warum nicht bleiben? Was wartet zu Hause auf dich? Pedro (28) aus Belgien lebt in San Pedro de Atacama in Chile und arbeitet als Sandboarding Guide. „Ich war drei Monate Zuhause“, sagt er, „Ich konnte nicht bleiben ich musste wieder weg. Sieh dir das an, das ist Freiheit!“ Und dein Herz sagt, ja, ich will das auch. Immer wieder in die Sonne sehen. Es sind kleine, kurze Momente, die dich an deine Heimat erinnern: Ein Herz auf deiner Facebook Pinnwand, ein Kommentar unter dem Reiseblog. Doch dann machst du den Computer aus, schaust dir den verdammt blauen Himmel an und weißt schon wieder nicht was dich Zuhause erwartet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;Heimkehren&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Ich kann mir nicht vorstellen zurück zu kommen. Ich will bleiben, millionenfach kommt dieser Satz in meinen Kopf. Dann fährt die 42 an mir vorbei und ich denke an Bier trinken mit meinen besten Freunden. Ich trage den Schokoladenlippenstift auf, den ich mit meiner Freundin in Deutschland gekauft habe und denke daran nachts am Hafen entlang zu laufen. Ich weiß noch nicht wie heimkehren ist, doch ich bin mir sicher, dass dies auch eine Erfahrung ist, die man beim Reisen machen muss.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;Weiterführende Links&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;im Jugendnetz:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;ul&gt;&#xD;
&lt;li&gt;alle Artikel im &lt;a href="magazinesearch:query=extra%20unterwegs" target="_self"&gt;extra unterwegs&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;li&gt;weitere Artikel von &lt;a href="magazinesearch:query=Meike%20Krau%C3%9F" target="_self"&gt;Meike Krauß&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;li&gt;Stuchwort &lt;a href="jnlink:keywords?keyword=28" target="_self"&gt;Auslandsaufenthalt&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://blogs.international.jugendnetz.de/meike/" target="_blank"&gt;Meikes Blog im Jugendnetz International&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;</redaxatom:articleContent>
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    <title>Breaking Dawn - Bis(s) zum Ende der Nacht Teil 1</title>
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    <author>
      <name>Benedikt Bissantz // Bilder: Concorde Filmverleih</name>
    </author>
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    <updated>2012-01-06T02:30:00Z</updated>
    <summary>Die wohl bekannteste Vampir-Saga Twilight neigt sich so langsam dem Ende zu, mit dem vorletzten Film „Breaking Dawn“. Dieses Mal geht es um einen Teil der den Gefühlsnerv treffen soll, sodass auch Vampire und Werwölfe auf emotionaler Ebene weich werden. Im Grunde geht es darum, das Bella und Edward endlich heiraten und ihr Glück miteinander vervollständigen möchten, doch leider gibt es einige Hindernisse. Doch unklar bleibt allerdings, ob Summit Entertainment und Regisseur Bill Codon mit diesem Film ins Schwarze getroffen haben.</summary>
    <redaxatom:teaserImage>http://thema.jnbw.de/@/files/images/ba7fb1a82a594d4abae30fa2d03e784f/mini/plakat.jpg</redaxatom:teaserImage>
    <redaxatom:articleContent>&lt;blockquote&gt;&lt;address&gt;„Gelungene Liebesromanze mit einem gewissen Anteil an Aktion – für Männer die von ihren Freundinnen gezwungen werden mit zu kommen.“ (Besucherin Sophia Wiedemann)&lt;/address&gt;&lt;address&gt;&lt;br /&gt;&lt;/address&gt;&lt;address&gt;„Der beste Twilight, lustig, gut gestaltet, schauspielerisch unterhaltsam und eine schöne Kameraarbeit bis auf, dass die Wölfe manchmal verzerrt beziehungsweise unscharf waren. Schrecklich war die Filmmusik, die zu gar keinem Film bisher passte.“ (Besucherin Nathalie Straub)&lt;/address&gt;&lt;/blockquote&gt;&#xD;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;Die Hochzeit&lt;img style="float: right; margin: 0px;" title="bild 1.jpg" src="cid:3082a0805c39428d8af14e1328ad9850/mini/bild 1.jpg/bild 1.jpg/bild 1.jpg/bild 1.jpg/bild 1.jpg/bild 1.jpg/bild 1.jpg/bild 1.jpg/bild 1.jpg" alt="" /&gt;&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Lange hat Bella Swan auf diesen besonderen Moment in ihrem Leben gewartet. Doch trotz Vorfreude ist alles etwas chaotisch, denn immer gibt es jemanden, der etwas von Bella möchte und nur das Beste von ihr erwartet. Man könnte sagen: Heiraten ist keineswegs ein Kinderspiel! Am Abend kehrt endlich etwas Ruhe ein, dennoch ist Bella innerlich umso nervöser. So auch am nächsten Morgen.&lt;em&gt; &lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;„Du brauchst etwas Altes, abgesehen von deiner Mutter“&lt;/em&gt;, sagte eine vertraute Männerstimme, die zu Bellas Vater gehört. Er gibt Bella einen sehr alten Kamm der die Schleppe tragen soll. So will es der Brauch.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Bella sah traumhaft aus in ihrem strahlend weißen Kleid mit großer Schleppe. Edward ist stilvoll in schwarzem Anzug gekleidet. Bella wurde – so wie es sich gehört, von ihrem Vater zum Traupodest geführt. Denn Bella und Edward heiraten im Freien. Alles ist perfekt. Nach dem zeremoniellen Akt durch den Pfarrer, folgt endlich der lang ersehnte Kuss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;Unerwartetes Geschenk&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Inzwischen ist es dunkel geworden. Einige der Gäste versuchen unter Alkoholeinfluss, sprich wunderbar angeheitert, dem Brautpaar auf verschiedenste Weise, ihre Glückwünsche darzubringen. So auch Bellas Mutter, die zu ihrem Beschämen ein grässlich gesungenes Lied anstimmt. Auch Edward gibt sein Bestes, indem er verkündet: &lt;em&gt;„Mit Bella habe ich den Anfang gefunden“&lt;/em&gt;, allerdings tut er dies im Normalzustand.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Später entführt Edward Bella und verschleppt sie etwas weiter weg von der Feier zum Waldrand. Zu ihrem Erstaunen tritt dort Jacob hervor. Voller Freude umarmt Bella ihn. Edward hat ihr damit einer der größten Freuden heute Abend bereitet, abgesehen von der Heirat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;Die Flitterwochen&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;img style="vertical-align: baseline; margin: 0px;" title="bild 3.jpg" src="cid:3406ccf56f89455ca6bd026772a7960e/mini/bild 3.jpg/bild 3.jpg/bild 3.jpg/bild 3.jpg/bild 3.jpg/bild 3.jpg/bild 3.jpg/bild 3.jpg" alt="" /&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Nachdem sich die Hochzeitsfeier dem Ende zu neigt, wird es Zeit für Bella und Edward sich auf den Weg in die Flitterwochen zu machen. Reisefertig und unter tosendem Jubel fahren sie davon. Wie lange die Fahrt dauerte bekam man nicht so recht mit. Nur ein kurzer Halt in Rio und die Überfahrt auf eine einsame Insel per Schiff.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Doch nie vergessen würde sie die unvergessliche Nacht mit Edward, denn Bella kann sogar am nächsten Morgen noch immer die Berührungen spüren. Nur ging anscheinend nicht alles so glimpflich von statten. Denn als Bella am Morgen aufwacht, befindet sie sich in einem komplett demolierten Bett wieder. Sogar die Federn der Kissenfüllung sind im ganzen Schlafzimmer verstreut. Besondere Vorwürfe macht sich Edward, als er die ganzen Hämatome an Bellas Körper bemerkt. Doch Beide wussten worauf sie sich einlassen.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Doch dies ist nur der Anfang, denn zwei Wochen später stellt Bella mit Entsetzen fest, dass ihre Periode schon überfällig ist. Ist das Unmögliche wahr geworden, ist Bella schwanger?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;Nur für Fans&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p&gt;„Breaking Dawn – Teil 1“, ist wohl der emotionalste Teil der Twilight-Saga und zugleich der Film, der am meisten Stoff bietet. Als Gesamtpaket stimmig, doch zerklüftet man den Film in seine Einzelteile, so gibt es einige Baustellen, größtenteils inhaltlich aber auch technisch gesehen. Daher nur richtigen Twilight-Fans zu empfehlen!&lt;img style="float: right; margin: 0px;" title="bild 2.jpg" src="cid:be8e61c0a2d54774bbd6be2d96aa9899/mini/bild 2.jpg/bild 2.jpg/bild 2.jpg/bild 2.jpg/bild 2.jpg/bild 2.jpg/bild 2.jpg/bild 2.jpg" alt="" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;Inhaltliche Schwächen&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Im Film werden pausenlos Szenarien und Handlungsstränge geboten, sodass dieser Film mehr erzählen kann als die bisherigen. Auch ist d&lt;img style="float: right; margin: 0px;" title="bild 5.jpg" src="cid:6bc95e31f9594c2780b58592026e0df6/mini/bild 5.jpg" alt="" /&gt;ie komödiantische Seite durch beispielsweise das morgige Bettszenario oder lustiger Sprüche der Darsteller recht überzeugend und hat den Film etwas aufgepäppelt. Nur gänzlich unpassend ist hierbei die Genrezuordnung „Horror/Thriller“, dies ist Breaking Dawn keineswegs. Sehr ärgerlich hingegen ist das ein paar Handlungen komplett missraten sind, so unter anderem: Die schöne Kusssszene während der Hochzeit, der Kuss war perfekt doch die Gestaltung außen herum, wie das plötzliche Ausblenden der Hochzeitsgäste oder das Umkreise des Brautpaars mit der Kamera lenkt ab vom Eigentlichen, verunglimpfte alles und zog es fast schon ins lächerliche.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Ebenfalls misslungen ist das Ende, welches ab einem bestimmten Punkt endlos und unnötig, durch einspielen von vielen Short Cuts in die Länge gezogen wurde. Dies nahm irgendwann die Spannung, machte alles vorhersehbar und bewegte einen fast dazu zu gehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;„Leichte Defizite“&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Brillanter, sauberer Tonschnitt mit gekonnten Übergängen, weswegen man über zwei, drei unsaubere Tonschnittübergänge gerne hinwegsehen kann. Oscar-Preisträger Guillermo Navarros Kameraführung ist nahezu perfekt, denn sie ist ruhig, zumeist fokussiert und bietet äußerst gute Blickwinkel, die Objekte und Darsteller zentral in den Mittelpunkt stellen, sodass man das Geschehen gut überblicken kann.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Der Schnitt ist sehr gut, präzise und mit tollen Short Cuts versehen, dadurch gelingt es, dass man den Überblick nicht verliert. Schade ist es allerdings, dass es teilweise unsaubere, manchmal auch hängende Übergänge gibt, was relativ störend ist .Die visuellen Effekte sind recht passabel, besonders löblich die visuell erstellten Short Cuts am Ende und die Darstellung der Werwölfe, wobei es hier an der Bewegungsschärfe haperte. Das Make-up schwächelte anfänglich wurde dann zum Ende hin besser.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Größtes Defizit: Die Filmmusik, die fast nie zum gezeigten passte und andere Gefühle aufkamen als eigentlich hätten aufkommen müssen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;Schauspielerisch ein Flop&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p&gt;In Puncto Schauspiel, stimmte der grobe Ersteindruck, doch im Gesamten gesehen: Gewöhnlich, unspektakulär und fast schon langweilig.  Die Schauspieler – damit sind leider alle gemeint, zeigen zu wenig Engagement sich wirklich in die Rollen hinein zu versetzten, zeigen kein besonderes Talent und wirken durch ihre hölzerne Gestik und Mimik gefühlskalt. Im Endeffekt könnte man statt der Schauspieler auch Laien als Darsteller engagieren, die wahrscheinlich sogar besser wären.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Fazit: Emotionaler Film, der zwischen Top und Flop schwankt und daher nur für wahre Fans erträglich ist!&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&#xD;
&lt;object width="320" height="240" data="http://www.youtube.com/v/8If0biJUR7w&amp;amp;feature" type="application/x-shockwave-flash"&gt;&#xD;
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&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;Weiterführende Links&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;im Jugendnetz:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;ul&gt;&#xD;
&lt;li&gt;alle Artikel von &lt;a href="magazinesearch:query=Benedikt%20Bissantz" target="_self"&gt;Benedikt Bissantz&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;li&gt;weitere &lt;a href="magazinesearch:query=Filmtipp" target="_self"&gt;Filmtipps und Filmkritiken&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;li&gt;Stichwort &lt;a href="jnlink:keywords?keyword=77" target="_blank"&gt;Kino&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;im weiteren WWW:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;ul&gt;&#xD;
&lt;li&gt;zur offiziellen &lt;a href="http://breakingdawn-derfilm.de/" target="_blank"&gt;Homepage&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;/ul&gt;</redaxatom:articleContent>
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    <title>Buchtipp: Der stumme Pianist von Paola Capriolo</title>
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    <author>
      <name>Autor: Elisabeth Böker, Bildquelle: Edition E. Heidenreich bei C. Bertelsmann</name>
    </author>
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    <updated>2012-01-04T02:30:00Z</updated>
    <summary>Zufällig findet eine Krankenschwester einen verwirrten Mann mit nasser Kleidung an der Küste. Woher er kommt, wie er heißt und warum er an der Küste mit nasser Kleidung liegt, weiß keiner und wird niemand erfahren. Er selber kann es nicht erzählen, da er stumm ist. Doch legt man ihm Papier und Stift hin, zeichnet er immer eins: Einen Flügel. Paola Capriolo erzählt in „Der stumme Pianist“ eben diese Geschichte des stummen Pianisten, die auf einer wahren Begebenheit beruht.</summary>
    <redaxatom:teaserImage>http://thema.jnbw.de/@/files/images/8bd4e789aa5346d89015f88ac099d6c0/mini/Bild 2.png</redaxatom:teaserImage>
    <redaxatom:articleContent>&lt;p&gt;&lt;!--StartFragment--&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;Jemand, der immer nur einen Flügel malt, wenn man ihm Zettel und Stift hinlegt, nichts anderes und nie ein Wort sagt, muss einen Grund dafür haben. Dieser eine Gegenstand hat für ihn sicherlich eine besondere Bedeutung. Und – wie man sich sicher schon denken kann – so ist es eben bei dem stummen Mann, der an der englischen Küste in nasser Kleidung eines Tages von einer Krankenschwester gefunden wurde und der nur Flügel zeichnet. Nachdem er gefunden wurde, brachte sie ihn zur naheliegenden Klinik. Als man ihm zu einem Flügel brachte, begann er umgehend zu spielen. Und zum erstaunen aller, zeigt sich, dass er die schönsten Klavierstücke grandios beherrscht. Bald gehören seine Klavierkonzerte zum Klinikalltag dazu.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;Herkunft unklar&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;Doch das Rätsel um seine Herkunft bleibt trotz großer Bemühungen ungelöst. Auf Grund großer Presseartikel zeigt die Öffentlichkeit immer mehr Interesse an seiner Person, von auswärts senden Personen zunehmend dubiose Briefe, die meinen, diesen Mann zu kennen – doch keine Mitteilung führt zu einem Ergebnis. Somit endet auch der Roman mit vielen Fragezeichen im Kopf.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;Keine Harmonie&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;Die Hauptgeschichte um das Rätsel nach der Vergangenheit des stummen Pianisten ist zwar sehr einprägsam und mitfühlend erzählt, doch mit zu vielen platt wirkenden Nebenhandlungen, wie etwa die persönlichen Probleme der Krankenschwester oder die Macht der Heimleitung, versehen. Dadurch werden leider Töne angeschlagen, die mit der Hauptgeschichte nicht harmonieren und somit die Lektüre einer eigentlich guten Grundidee, die tatsächlich auf einer wahren Begebenheit beruhte, nicht zu einem Erlebnis machen. Doch die wahre Geschichte des stummen Pianisten, die man in der Zeitung lesen kann, verleiht einem hingegen ein Schmunzeln im Gesicht…&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="MsoNormal"&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;Paola Capriolo&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;Der stumme Pianist&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Aus dem Italienischen von Michael von Killisch-Horn&lt;br /&gt;Edition E. Heidenreich bei C. Bertelsmann&lt;br /&gt;19,99 Euro&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="MsoNormal"&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;Weiterführende Links&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;im Jugendnetz:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;ul&gt;&#xD;
&lt;li&gt;alle Artikel von &lt;a href="magazinesearch:query=Elisabeth%20B%C3%B6ker" target="_self"&gt;Elisabeth Böker&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;li&gt;weitere &lt;a href="magazinesearch:query=Buchtipp" target="_self"&gt;Buchtipps und Buchkritiken&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;li&gt;Stichwort &lt;a href="jnlink:keywords?keyword=79" target="_blank"&gt;Literatur/Lesen&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;im weiteren WWW:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;ul&gt;&#xD;
&lt;li&gt;zur &lt;a href="http://www.randomhouse.de/cbertelsmann/" target="_blank"&gt;Seite des Verlages&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;li&gt;weitere Hintergrundinformationen gibt es &lt;a href="http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/raetsel-geloest-der-piano-man-taucht-auf-1254387.html" target="_blank"&gt;hier&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;!--EndFragment--&gt;</redaxatom:articleContent>
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    <title>Mit Füßen Arbeiten - Das Interview</title>
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    <author>
      <name>Meike Krauß</name>
    </author>
    <id>http://thema.jnbw.de/jobwelt/13961</id>
    <updated>2012-01-02T02:30:00Z</updated>
    <summary>Podologen arbeiten mit Füßen. Sie pflegen sie und richten kleine medizinische Eingriffe aus. Azubis beantworten fragen zu ihren zukünftigen Beruf und warum sie ihn gewählt haben.</summary>
    <redaxatom:teaserImage>http://thema.jnbw.de/@/files/images/90479a82bcfe44d1b9f9fc1d56682456/mini/unterrichtfuß.JPG</redaxatom:teaserImage>
    <redaxatom:articleContent>&lt;h2&gt;&lt;img style="vertical-align: baseline; margin: 0px;" title="fuß2.JPG" src="cid:f8f7cdb10b4947cf9fa76e2ffafd6223/mini/fuß2.JPG/fuß2.JPG" alt="" /&gt;&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;Weiterführende Links&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;im Jugendnetz:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;ul&gt;&#xD;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.thema.jnbw.de/jobwelt/13960" target="_self"&gt;Artikel zum Thema&lt;/a&gt; Podologie&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;li&gt;Stichwort &lt;a href="jnlink:keywords?keyword=6" target="_self"&gt;Ausbildung&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;im weiteren WWW:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;ul&gt;&#xD;
&lt;li&gt;Zentralverband der &lt;a href="http://www.zdp.de" target="_blank"&gt;Podologen&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;li&gt;Berufsschule für &lt;a href="http://www.med-akademie.de/podologin.html" target="_blank"&gt;Podologie&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;/ul&gt;</redaxatom:articleContent>
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    <title>Mit Füßen arbeiten</title>
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    <author>
      <name>Katharina Steffen</name>
    </author>
    <id>http://thema.jnbw.de/jobwelt/13960</id>
    <updated>2011-12-28T02:30:01Z</updated>
    <summary>Wer kümmert sich eigentlich um unsere Füße, wenn sie mal kaputt sind? Dafür muss man nicht immer ins Krankenhaus, denn Podologen sind echte Experten auf diesem Gebiet. Podologie ist ein relativ junger Ausbildungsberuf. Katharina Steffen und ihre Azubis erklären, worum es geht.</summary>
    <redaxatom:teaserImage>http://thema.jnbw.de/@/files/images/16a7acf05943483abf61132c480601db/mini/fuß1.JPG</redaxatom:teaserImage>
    <redaxatom:articleContent>&lt;p&gt;„Ribéry: Nun schmerzt der Zeh!“, titelte Kicker online am 16.12.2009. Der Fußballstar Franck Ribéry fiel über Wochen hinweg, immer wieder, wegen eingewachsener Zehennägel aus. Dabei hätte ein Podologe Ribérys Beschwerden behandlen können und eine OP wäre vermieden worden.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Der Podologe als der Fußspezialist, führt selbständig oder auf ärztliche Anordnung Behandlungsmaßnahmen am Fuß durch. Ergänzend zum Arzt, spielt der Podologe mit seinen tiefgehenden Kenntnissen und Methoden eine entscheidende Rolle bei der prophylaktischen und therapeutischen Behandlung unserer Füße. Den Ausbildungsberuf gibt es seit 2002.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;Beanspruchte Füße&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Der steigende Anspruch an unser berufliches und privates Leben führt zu steigenden Ansprüchen an uns und unsere Füße. Als Selbständiger oder Angestellter wird der Podologe, außer in podologischen Praxen, auch in Sportvereinen, Wellness- und Rehabilitationseinrichtungen sowie in Kliniken und Arztpraxen händeringend gesucht.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;Kurze Ausbildung&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Die Ausbildung zum Podologen ist mit zwei Jahren eine vergleichsweise kurze medizinische Fachausbildung.&lt;img style="margin-top: 5px; margin-left: 10px; margin-right: 0px; margin-bottom: 5px; float: right;" title="Ein Podologe bei der Arbeit" src="cid:997e4bb7cbc94a1894f0b1ff37fb1533/mini/fuß3.JPG/fuß3.JPG" alt="" /&gt; Bereits mit einem Hauptschulabschluss und zusätzlicher zweijähriger Berufsausbildung oder einem Realschulabschluss kann dieser Beruf erlernt werden. Der Beruf ist relativ krisensicher, weil der Bedarf nach gut ausgebildeten Fachkräften steigen wird. Der praxisnahe Unterricht umfasst 3000 Stunden, der sowohl in der Schule als auch in externen Praktika absolviert wird.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Diese Ausbildung bietet eine tolle Chance um Wartesemester zu überbrücken und Einblicke in den medizinischen und gesundheitlichen Bereich zu sammeln. Parallel zur Ausbildung kann man bei der Medizinischen Akademie seit diesem Jahr auch den Bachelor of Science in einem dualen Studium in Gesundheitswissenschaften machen.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;Für jeden gedacht&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Um auch Berufstätigen einen Einstieg in diesen Beruf ermöglichen zu können, wird, zusätzlich zu einer Vollzeitausbildung, auch eine berufsbegleitende Teilzeitausbildung an jedem zweiten Wochenende angeboten. Träger ist der Internationale Bund, der mit seinem eingetragenen Verein, seinen gemeinnützigen und gewerblichen Gesellschaften und Beteiligungen einer der großen Dienstleister in den Bereichen der Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit darstellt.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;Weiterführende Links&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;im Jugendnetz:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;ul&gt;&#xD;
&lt;li&gt;alle Artikel von &lt;a href="magazinesearch:query=%22Katharina%20Steffen%22" target="_self"&gt;Katharina Steffen&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;li&gt;Interview mit einem &lt;a href="http://www.thema.jnbw.de/jobwelt/13961" target="_self"&gt;Podologie-Azubi&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;li&gt;Stichwort&lt;a href="jnlink:keywords?keyword=6" target="_self"&gt; Ausbildung&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;im weiteren WWW:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;ul&gt;&#xD;
&lt;li&gt;Podologie Ausbildung an einer &lt;a href="http://www.med-akademie.de/podologin.html" target="_blank"&gt;Berufsschule&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;li&gt;Zum &lt;a href="http://www.podologie.com" target="_blank"&gt;Podologie Portal&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;li&gt;Informationen von der&lt;a href="http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/resultList.do?resultListItemsValues=14427_14426&amp;amp;duration=&amp;amp;suchweg=begriff&amp;amp;searchString=%27+Podologe*+%27&amp;amp;doNext=forwardToResultShort" target="_blank"&gt; Arbeitsagentur&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;/ul&gt;</redaxatom:articleContent>
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    <title>Training statt Chemie</title>
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      <name>Svenja Lampe // f79; Bildquelle: privat</name>
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    <updated>2011-12-25T02:30:01Z</updated>
    <summary>Romina Kuffner ist 17 Jahre alt und spielt Fußball beim SC Freiburg. Die gebürtige Coburgerin wohnt erst seit diesem Schuljahr im Sportinternat des Olympiastützpunkts und ist eine von 16 Schülerinnen und Schülern, die vom Sportförderprogramm der Staudinger Gesamtschule unterstützt werden. Das macht es ihr möglich, ihr intensives Hobby mit der Schule unter einen Hut zu bringen. So darf die Zwölftklässlterin etwa dienstag- und donnerstagmorgens trainieren anstatt zu pauken. Allerdings muss sie mitunter Stoff von bis zu 50 Fehltagen nachholen.</summary>
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    <redaxatom:articleContent>&lt;h2&gt;Sport ist ihr Hobby&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p&gt;"Für andere Hobbys habe ich keine Zeit", sagt Romina ohne eine Spur von Bedauern in der Stimme, "meine Hausaufgaben mache ich zwischen Schule und Training." Sie trainiert sechsmal die Woche, manchmal zweimal am Tag, dazu kommt am Wochenende ein Spiel und noch all die Hausaufgaben - das ist nicht leicht unter einen Hut zu bringen.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Romina ist Schülerin an der Staudinger Gesamtschule, eine Partnerschule des Olympiastützpunktes Freiburg-Schwarzwald. Neben Romina besuchen 15 weitere Spitzensportler die Schule, sie alle profitieren von den speziellen Förderprogrammen. In ganz Freiburg genießen etwa 50 Schüler ein solches Privileg. Die Athleten werden in schulischen Dingen von Freunden unterstützt, die etwa für sie Arbeitsblätter aufbewahren, wenn sie aufgrund von sportlichen Verpflichtungen im Unterricht fehlen. Wenn sie längere Zeit weg sind, faxt ihnen die Schule die Unterrichtsmaterialien sogar zu.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;Zwischen Schule und Hobby&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Während die Klassenkameraden von Romina dienstags Sport haben, darf sie mit ihrer Mannschaft des SC trainieren und muss erst um 9.30 Uhr in der Schule sein. Donnerstags büffeln die anderen Chemie, was Romina abgewählt hat. Ihretwegen wurde die Stunde auf diesen Termin gelegt, so dass ihr keine Schulzeit verloren geht.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Klar hätten viele ihrer Mitschüler wohl auch gerne die Chance, die für Montag angesetzte Matheklausur nach hinten zu verschieben oder Mittwochnachmittag kostenlos Nachhilfe zu nehmen. Aber natürlich kann Romina nicht einfach zum Lehrer gehen und nach Lust und Laune irgendwelche Termine bestimmen. Das geht nur, wenn sie ein Schreiben des SC vorlegt, das bestätigt, dass sie das ganze Wochenende vom Sport so sehr in Anspruch genommen wurde, dass sie keine Möglichkeit hatte zu lernen.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;Positiver Stress&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p&gt;"Auf die Noten der Athleten nimmt der Sport mit Sicherheit Einfluss, aber das muss man in Kauf nehmen", sagt ihr Koordinationslehrer Ralf Strohmeier, "die Sportler haben bis zu 50 Fehltage im Jahr – den Stoff müssen sie natürlich nachholen." Romina selbst findet dieses Leben zwar stressig, aber sie empfindet es als "positiven Stress". Ein Wochenende in Berlin, das nächste in Hamburg – das ist aufregend, und Romina ist zufrieden, wenn sie sich an die bereits gesammelten Erfolge erinnert: Sie war 2006 Torschützenkönigin beim DFB-Länderpokal, wurde im Mai 2007 vom Deutschen Fußball Bund zum Talent des Monats gewählt und hat bereits fünf Länderspieleinsätze für die deutsche Jugendauswahl bestritten. Als Krönung erzielte sie sogar ein Tor gegen die russische Auswahl.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Die Chancen, dass sie später mal vom Fußballspielen leben kann, schätzt Romina nicht besonders hoch ein: "Um das hauptberuflich zu machen, muss man im Frauenbereich schon unter die Top-Ten kommen, und da sind die Maßstäbe in Deutschland hoch." Dennoch will sie dem Sport in jedem Fall treu bleiben: "Vielleicht werde ich irgendwo Trainer oder ich gehe in Richtung Sportjournalismus, das würde mir auch Spaß machen." So ganz richtig hat sie sich darüber aber noch keine Gedanken gemacht, denn dafür fehlt Romina im Moment einfach die Zeit.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;Weiterführende Links&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;im Jugendnetz:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;ul&gt;&#xD;
&lt;li&gt;Stichwort &lt;a href="jnlink:keywords?keyword=58" target="_self"&gt;Sport&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;li&gt;Stichwort &lt;a href="jnlink:keywords?keyword=76" target="_self"&gt;Hobby&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;li&gt;Stichwort &lt;a href="jnlink:keywords?keyword=21" target="_self"&gt;Freizeit&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;im weiteren WWW:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;ul&gt;&#xD;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://f79.jnbw.de/" target="_self"&gt;f79&lt;/a&gt; - Das Schülermagazin für Freiburg und Region&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;/ul&gt;</redaxatom:articleContent>
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